Ausschreibungen

25 Jahre Partnerschaft Hubert Curien Procope

CINESCIENCE „NANOTECHNOLOGIE – Die unsichtbare Revolution“

Donnerstag, 23. Februar 2012, um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) Auditorium der Französischen Botschaft Wilhelmstr. 69, 10117 Berlin Freier Eintritt Anmeldung…

Satelliten der Zukunft: Unterzeichnung des ersten Vertrages über 42,5 Millionen Euro

Das französische Zentrum für Weltraumforschung (CNES) und die Unternehmen Astrium und Thales Alenia Space haben den Vertrag für die erste Phase des…

Erster Start-up der Forschungsallianz Caltech / CEA-Leti

Das CEA-Leti Grenoble (Labor für Elektronik & Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und das Kavli Nanoscience Institute des California Institute of Technolgy (“Caltech”, Pasadena, Kalifornien) beschlossen im Juni 2006 eine Zusammenarbeit, die im Januar 2007 mit der Gründung der Forschungsallianz für Nanosysteme VLSI (Very-Large-Scale-Integration) verwirklicht wurde. Ihr Ziel ist es, Messsysteme mit nanoskaligen Komponenten auf den Markt zu bringen.

In spröden Werkstoffen breiten sich Mikrorisse langsamer aus als bisher angenommen

Spröde Werkstoffe, wie zum Beispiel Glas, brechen durch die Ausbreitung von Rissen. Um das Bruchverhalten solcher Werkstoffe voraussagen zu können, müssen sowohl die Rissausbreitungsgeschwindigkeit als auch die Ursachen für die Risse bestimmt werden. Bisher beruhten die theoretischen Kenntnisse auf einer Maximalgeschwindigkeit, die der sogenannten Rayleigh-Geschwindigkeit entspricht, d.h. der Geschwindigkeit der akustischen Oberflächenwellen im Material (ca. 900 m/s). Ein Forscherteam des CEA-IRAMIS [1], des SVI [2] sowie des LTDS [3] konnte nun nachweisen, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Mikrorissen (durch Materialdefekte entstanden) viermal langsamer ist, als bisher angenommen.

Deutsch-französisches Projekt zur Synthese auf nichtleitenden Oberflächen bewilligt

Angelika Kühnle, Professorin für Physikalische Chemie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und André Gourdon, Direktor des materialwissenschaftlichen Instituts CEMES-CNRS in Toulouse, erforschen seit Januar 2012 gemeinsam die Synthese von organischen Molekülen auf nichtleitenden Oberflächen. Eine vorangegangene Ausschreibung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und deren französisches Pendant ANR hatten die beiden Spitzenwissenschaftler für sich entschieden. “Es ist nicht einfach, eine DFG-ANR-Förderung zu erhalten. Der Wettbewerb darum ist in der Regel sehr stark”, so Kühnle.

Optische Radare zur Optimierung von Offshore-Windkraftanlagen

Ein Lidar-Messgerät (″light detection and ranging″) funktioniert wie ein Radar, nutzt aber statt der Wellen die Lichtstrahlen. Mit ihm lässt sich die Windgeschwindigkeit sehr genau messen, wodurch das Stromerzeugungspotenzial für eine Windkraftanlage ebenfalls sehr genau erfasst werden kann. Traditionell wurden diese Messungen mit einem Anemometer durchgeführt, das in einer Höhe von 100 Meter an einem Mast angebracht war. Das Lidar-Messgerät dagegen befindet sich am Boden und sein Strahl ist senkrecht ausgerichtet.

Bevölkerung erwartet mehrheitlich weitere Fortschritte in den Lebenswissenschaften

Eine im Auftrag der französischen Ethikkommission (CCNE) vom Meinungsforschungsinstitut BVA bei 1016 über 15 Jahre alten Personen Anfang Dezember 2011 durchgeführte Umfrage ergab, dass die große Mehrheit der Franzosen die weitere Forschung auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften bejaht. Das gilt insbesondere hinsichtlich der Fragen der Behandlung von Krebs und der Funktionsweise des menschlichen Organismus.

Das Nervensystem des Verdauungstrakts kann Adipositas fördern

Forscher des Inserm [1] haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Humanbiologie der Technischen Universität München (TUM) [2] entdeckt, dass eine zucker- und fettreiche Diät die Zerstörung der Nervenzellen des enterischen Nervensystems verhindert und dadurch Adipositas fördert.

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