Das neue Becquerel-Netzwerk für eine umfassende Messung der Radioaktivität

Um den gesellschaftlichen Bedenken bezüglich der Auswirkungen der natürlichen und künstlichen Radioaktivität auf Mensch und Umwelt Rechnung zu tragen, haben sieben Laboratorien des nationalen Instituts für Kern- und Teilchenphysik (IN2P3) des CNRS ihre Ressourcen gebündelt und eine nationale Plattform zur Analyse der Radioaktivität geschaffen: das Becquerel-Netzwerk.

Start des Programms SOGRID für das intelligente Stromnetz der Zukunft

Ein Konsortium, bestehend aus dem französischen Netzbetreiber ERDF, STMicroelectronics und ihren Partnern, hat am 11. April in Toulouse offiziell das SOGRID-Programm gestartet, in dessen Rahmen das Stromnetz von Morgen entwickelt werden soll. Dieses Programm zielt darauf ab, durch die Nutzung der neuen Informationstechnologien einen technologischen Durchbruch bei der Errichtung eines intelligenten und interaktiven Netzwerkes zu erzielen.

Elektrische Vernetzung: Tunnelbohrungen in den Pyrenäen abgeschlossen

Die Tunnelbohrungen zur Schaffung eines Kabelstollens für die elektrische Vernetzung zwischen Frankreich und Spanien wurden am 22. April 2013 mit dem Aufeinandertreffen…

Biokraftstoffe der zweiten Generation: Kooperationsvereinbarung zwischen Forschung und Industrie

Das französische Unternehmen Air Liquide hat mit der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) eine Kooperationsvereinbarung über die Entwicklung einer Pilotanlage für die Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation [1] in Frankreich unterzeichnet.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird die CEA auf dem Gelände von Bure-Saudron (Meuse und Haute-Marne) und im Zentrum der CEA in Grenoble (Isère) eine Prozesskette zur Zerkleinerung, zum Pressen, Dosieren und Transportieren von fester Biomasse (einschließlich Holz) entwickeln. Durch diese mechanische Vorbehandlung der Biomasse wird der Energieverbrauch, im Vergleich zur thermischen Vorbehandlung wie dem Rösten oder der Pyrolyse, gesenkt.

Frankreich bei erneuerbaren Meeresenergien gut positioniert

Der Generalrat für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (CGEDD) und der Generalrat für Wirtschaft, Industrie, Energie und Technologie (CGEIET) haben kürzlich einen Bericht über die Perspektiven der erneuerbaren Meeresenergien in Frankreich veröffentlicht und bescheinigten darin der französischen Industrie eine gute Positionierung in diesem Bereich. Der Bericht behandelt die industriellen, wirtschaftlichen, rechtlichen und umweltbezogenen Herausforderungen, die mit der Entwicklung dieser neuen Energiebranche einhergehen, und gibt einen Überblick über die derzeit verfügbaren Technologien:

Französisches Know-how im Bereich Meerwasserentsalzung

Der durch die spürbaren Folgen der Klimaänderungen noch dramatischer gewordene Trinkwassermangel gehört zu den größten Problemen der Menschheit. Eine Lösung könnte die Entsalzung von Meerwasser sein, denn 97 % des gesamten Wasserhaushalts der Erde ist Salzwasser. Frankreich verfügt in diesem Bereich über spezifisches Know-how.

Der natürliche Wasserstoff: ein Beitrag zum Energiemix?

Auch wenn die ersten natürlichen Quellen von Wasserstoff (H2) bereits in den 70er Jahren im Offshore-Bereich entdeckt wurden, so gehört das französische Institut für Erdöl und neue Energien (IFPEN) weltweit doch zu den ersten Forschungszentren, die sich für die Wasserstoffemissionen an Land interessieren. Nachdem Untersuchungen gezeigt haben, dass es häufig zu kontinuierlichen natürlichen H2-Emissionen auf der Erde kommt, startet das IFPEN nun ein neues Forschungsprogramm, das sich auf deren Potenzial für eine industrielle Nutzung konzentriert.

Bioenergie: Forschungsabkommen zwischen Frankreich und Kanada über Mikroalgenzüchtung und die gleichzeitige Dekontaminierung von Industrieanlagen

Der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault und der kanadische Premierminister Stephen Harper haben am 14. März in Ottawa die Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit zwischen der Abteilung für Lebenswissenschaften der CEA (Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und dem nationalen Forschungsrat Kanadas (NRC – National Research Council of Canada) angekündigt

Innovation 2030

Der französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, hat am 8. April 2013 einen neuen Ausschuss “Innovation 2030″ angekündigt. Er wird sich aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Volkswirten zusammensetzen und von der ehemaligen Chefin des Atomkonzerns AREVA, Anne Lauvergeon, geleitet. Ziel ist es, Frankreich auf technologischer und industrieller Ebene auf die neuen Bedürfnisse der kommenden zwanzig Jahre vorzubereiten.

Hocheffiziente dieselelektrische Antriebe für den Schienenverkehr

Unter dem Namen TRENERGY wurde am 1. Januar 2013 ein Forschungsprojekt zur Effizienzsteigerung dieselelektrischer Antriebe für Anwendungen im Schienenverkehr gestartet. Das französische Institut für Erdöl und neue Energien (IFPEN), das Labor für Strömungsdynamik (DynFluid) der französischen Ingenieurhochschule Arts et Métiers ParisTech sowie die Unternehmen ALSTOM Transport und ENOGIA sind an dem auf drei Jahre befristeten Vorhaben beteiligt.

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