Immuntherapie zur Behandlung von Alzheimer

Ein Forscherteam des Inserm (französisches Institut für Gesundheit und medizinische Forschung), der CEA (französische Behörde für Atom- und alternative Energien) und der Universität Pierre & Marie Curie haben nachgewiesen, dass das Molekül Interleukine-2 (IL-2) des Immunsystems in der Lage ist, die Entzündung von Gehirnzellen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen (wie Alzheimer) betroffen sind, zu kontrollieren und gestörte kognitive Fähigkeiten im Tiermodell wiederherzustellen.

Reparatur der Nervenfasern dank Testosteron

Ein Forschungsteam des Inserm (Abteilung “Kleine Moleküle für die Neuroprotektion, Neuroregeneration und Remyelinisierung”) hat die unerwartete Reparaturrolle des Testosterons beim Regenerationsprozess des Myelins am Mausmodell entdeckt. Das Myelin ermöglicht die schnelle Informationsvermittlung zwischen dem Gehirn oder dem Rückenmark und dem übrigen Körper. Wird das Myelin durch eine Erkrankung zerstört (z.B. multiple Sklerose), wird die Nervenübertragung gehemmt. Das löst Reparaturmechanismen aus, die zur Wiederherstellung der Myelinscheide und somit zum Rückgang der Symptome führen. Dieser Regenerationsprozess verläuft jedoch aus bisher wenig bekannten Gründen unbeständig.

Frankreich weltweit auf den führenden Plätzen bei FabLabs

Matt Fuller ist Fachberater beim Beratungsunternehmen “Conseil & Recherche” und Forscher im Bereich Innovationsmanagement an der Universität Paris-Dauphine. Seiner Meinung nach bieten FabLabs [1] in Frankreich Unternehmen einen besonders fruchtbaren Boden. Heutzutage gibt es gemessen an der Bevölkerung mehr FabLabs in Frankreich als anderswo auf der Welt (141 in den Vereinigten Staaten, 131 in Frankreich, 126 in Italien [2]).

Nationales Projekt für und über die regionale Entwicklung im Bereich nachhaltige Landwirtschaft

Die Agrarökologie bzw. Kreislaufwirtschaft unterliegt in ländlichen Gebieten großen Veränderungen und Herausforderungen. Das Projekt PSDR4 (2016-2020) versammelt in Frankreich verschiedene lokale Akteure im Bereich Forschung oder territoriale Entwicklung, um nachhaltige Initiativen umzusetzen.

Parkinson: Neue Tracermethode ermöglicht schnelleres Aufspüren der Krankheit

Die Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und die Cyclopharma-Labore haben in Partnerschaft mit der Orphachem-Gesellschaft und der Universität François Rabelais de Tours 2016 einen exklusiven Lizenzvertrag für die Herstellung eines neuen Tracers [1] – der mit Fluor-18 markierte LBT-999-Tracer – unterzeichnet. In Verbindung mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET-bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin) wäre mit diesem Tracer eine frühzeitige Erkennung der Parkinson-Krankheit möglich. Anfang 2017 wird die Umsetzung dieses Projekts mit einer klinischen Phase-III-Studie gestartet.

Neue Hoffnung für Gelähmte dank Neuroprothese

Die Forscher hatten teilweise das Rückenmark von Makaken durchtrennt, um eine partielle Lähmung zu erreichen.

Die französische Molekularbiologin Emmanuelle Charpentier wurde in Wien mit der Wilhelm-Exner-Medaille ausgezeichnet

Am 09. November wurden in Wien renommierte Wissenschaftler mit der Wilhelm-Exner-Medaille des Österreichischen Gewerbevereins ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielten diese Ehrung die französische Molekularbiologin Emmanuelle Charpentier, der österreichische Neurowissenschaftler Gero Miesenböck, der deutsche Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell und der Gründer der Immuno AG, Johann Eibl.

Die neue Broschüre des IFP Énergies nouvelles über seine wissenschaftliche Tätigkeit jetzt online!

Das IFP Énergies nouvelles (IFPEN – französisches Institut für Erdöl und neue Energien) hat eine neue Broschüre über seine wissenschaftlichen Tätigkeiten veröffentlicht. Das IFPEN ist ein französisches Forschungsinstitut, dessen Tätigkeiten sich um drei „strategische Prioritäten“ gruppieren: nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energien und Förderung von Öl und Gas.

Darmflora hat positiven Einfluss auf die Chemotherapie

Forscher des Inserm [1], des Krebsforschungsinstituts Gustave Roussy, des CNRS [2], des Institut Pasteur Lille und der Universitäten Paris Sud und Lille haben herausgefunden, dass zwei Darmbakterien die Wirkung der auf Cyclophosphamiden basierenden Chemotherapie durch Optimierung der durch dieses Medikament injizierten Antitumor-Immunität verbessert. Die Ergebnisse wurden am 4. Oktober in der Fachzeitschrift Immunity veröffentlicht.

Inria und Oya Light möchten das Potenzial der vernetzten LED ausweiten

Bei der Beleuchtung sind lichtemittierende Dioden (LED) die Zukunft, da sie eine längere Lebensdauer als Neonröhren besitzen und weniger Strom verbrauchen. Ein weiterer Vorteil der LEDs liegt darin, dass sie über ein Ethernet-Kabel (Netzwerkkabel) versorgt werden und so gleichzeitig Strom und digitale Daten übertragen können. Diese elektronischen Eigenschaften werden vom französischen Forschungszentrum für Informatik und Automatik (Inria) entwickelt und ausgebaut.

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