30 Jahre Erasmus+ – Ein Gewinn für Europa

Am 9. Januar 2017 fand im Pariser Odéon-Theater (auch „Théâtre de l’Europe“ genannt), die nationale Auftaktveranstaltung zur Feier des 30-jährigen Bestehens des europäischen Programms für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, “Erasmus+” statt.

Sentryo und CEA starten ein 1 Million Euro-Projekt im Bereich Cybersicherheit

Sentryo ist ein auf das industrielle Internet spezialisiertes Start-up, das im Rahmen des TIAKI-Projektes mit der französischen Behörde für Atom- und alternative Energien (CEA) kooperiert, um Algorithmen für die Cyberabwehr zu entwickeln. Ziel dieser Algorithmen ist es, Cyberangriffe auf industrielle Netzwerke präziser und frühzeitiger aufzuspüren.

20 Millionen Euro Förderung für iBionext

Ein Jahr nach dem Start des Fonds zur Beschleunigung der Gesundheitsbiotechnologien (FABS) [1] kündigte die französische Ministerin für Soziales und Gesundheit, Marisol Touraine, eine Förderung von 20 Millionen Euro für das Unternehmen iBionext an, das führende Start-ups im Bereich Biotechnologie, Medizintechnik und E-Health unterstützt.

Forscheranzahl in Unternehmen dank der Steuergutschrift zwischen 2000 und 2014 fast verdoppelt

Ein Forscher in Frankreich kostet weniger als in Deutschland, Großbritannien oder in den USA. Auf 1000 Franzosen auf dem Arbeitsmarkt kamen 2014 5,7 Forscher.

78,4 Millionen Euro für 10 innovative Projekte im Bereich Gesundheit

Am 27. Juni 2016 kündigten die Ministerin für Bildung, Hochschulen und Forschung, Najat Vallaud-Belkacem, die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Marisol Touraine, der Staatssekretär für Hochschulen und Forschung, Thierry Mandon, sowie der Generalkommissar für Investitionen, Louis Schweitzer, eine finanzielle Förderung von insgesamt 78,4 Millionen Euro für die zehn Preisträger der zweiten französischen Projektausschreibung „Gesundheitsforschung in Universitätskrankenhäusern“ an.

Dank des Programms „French Tech Ticket“ sein eigenes Start-up in Frankreich aufbauen

Im Mai 2015 haben Frankreich und die Stadt Paris gemeinsam das Programm French Tech Ticket (mettre un lien) ins Leben gerufen mit dem Ziel, das Ökosystem französischer Start-ups internationaler auszurichten. Zu diesem Zweck sollen die besten Talente aus der ganzen Welt nach Paris gelockt werden, um dort ihr Start-up zu gründen und aufzubauen.

Neuer Plan “Agriculture Innovation 2025” für die Agrarforschung in Frankreich

Die französischen Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft und Forschung haben einen neuen Plan beschlossen, um die aktuellen Probleme der französischen Landwirtschaft durch Innovation und Forschung zu überwinden. “Agriculture Innovation 2025” (Landwirtschaft-Innovation 2025) ist das Ergebnis eines breiten Dialogs mit mehr als 300 Vertretern unterschiedlichster Bereiche (Landwirte, Politiker, Wissenschaftler etc.), der 2015 geführt wurde.

340 Millionen Euro für die Biotechnologien

Anlässlich der Eröffnung des ersten Tags der Innovation im Bereich Gesundheit am 23. Januar 2016 kündigte die Gesundheitsministerin Marisol Touraine die Schaffung eines Investitionsfonds in Höhe von 340 Millionen Euro für Start-ups im Bereich Biotechnologien an.

Das Budget für den französischen “Crédit Impôt Recherche” bleibt stabil

Die Steuergutschrift für Forschung (“Crédit Impôt Recherche” – CIR) ist ein staatliches Programm zur Förderung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Unternehmen mittels eines Vorsteuerabzuges, der je nach investierter Summe variiert (investiert ein Unternehmen 100 Euro in die F&E, erstattet der Staat 30% zurück). Nach einer deutlichen Erhöhung zwischen 2008 (4,45 Milliarden Euro) und 2012 (5,33 Mrd. Euro) scheint das Budget der CIR jetzt stabil zu sein. Für 2016 sind 5,5 Mrd. Euro vorgesehen, was sich in etwa mit dem Budget von 2013 (5,53 Mrd. Euro) deckt.

45 Millionen Euro für die Entwicklung einer Software für das Internet der Dinge

Aktuellen Fachanalysen zufolge wird die Zahl der vernetzten Geräte bis 2020 auf 200 Milliarden anwachsen und einen Markt von 7000 Milliarden Dollar generieren. Vor diesem Hintergrund wurde am 7. Dezember 2015 im französischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen das Programm S3P (“Smart, Safe & Secure Plattform”) von der “Embedded France”-Vereinigung vorgestellt. Ziel ist der Aufbau einer Entwicklungs- und Anwendungsplattform von Software für das Internet der Dinge.

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