Französisches Know-how im Bereich Meerwasserentsalzung

Der durch die spürbaren Folgen der Klimaänderungen noch dramatischer gewordene Trinkwassermangel gehört zu den größten Problemen der Menschheit. Eine Lösung könnte die Entsalzung von Meerwasser sein, denn 97 % des gesamten Wasserhaushalts der Erde ist Salzwasser. Frankreich verfügt in diesem Bereich über spezifisches Know-how.

Bioenergie: Forschungsabkommen zwischen Frankreich und Kanada über Mikroalgenzüchtung und die gleichzeitige Dekontaminierung von Industrieanlagen

Der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault und der kanadische Premierminister Stephen Harper haben am 14. März in Ottawa die Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit zwischen der Abteilung für Lebenswissenschaften der CEA (Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und dem nationalen Forschungsrat Kanadas (NRC – National Research Council of Canada) angekündigt

Evolution mit Hilfe der DNA von Quastenflossern enträtselt

Der Quastenflosser ist ein afrikanischer Fisch mit runden, fleischigen Flossen und phylogenetisch den Landsäugetieren sehr ähnlich. Seine Morphologie hat sich in den letzten 300 Millionen Jahren kaum verändert, weshalb er gern zur Untersuchung der Evolution genutzt und oft als “lebendes Fossil” bezeichnet wird.

Verführerische Beine

In den 1990er Jahren durch den Import befallener Palmen aus Südamerika nach Europa eingeschleppt, verbreitete sich der Palmenschädling Paysandisia Archon (Schmetterling) um die Jahrtausendwende in Italien, Frankreich und Spanien. Im Mittelmeerraum befällt er endemische Palmen und Zierpalmen und in Nordafrika Dattelpalmen, die dort eine wichtige Nahrungsquelle darstellen.

Entdeckung einer außergewöhnlich strahlungstoleranten Mikroalge

Aus einem Abkühlbecken für Kernbrennstoffe wurde eine neue, sehr strahlungstolerante Mikroalge isoliert. Forscher der französischen Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) analysierten die Eigenschaften dieser einzigartigen Spezies und hoffen auf der Grundlage dieser Entdeckung neue Strategien für die Biosanierung entwickeln zu können.

Nationale Allianz für Umweltforschung veröffentlicht ihr Arbeitsprogramm für Meeres- und Küstenforschung

Die französische Nationale Allianz für Umweltforschung ALLENVI war 2010 vom damaligen Umwelt- und Forschungsminister aufgefordert worden, umfassend darzulegen, welche Herausforderungen durch die Größe und Vielfalt der französischen Meeres- und Küstengebiete für die nationale Meeres- und Umweltforschung entstehen. ALLENVI, dem insgesamt 15 große französische Forschungseinrichtungen angehören, ist jetzt mit einem rund 100 Seiten umfassenden Bericht dieser Aufforderung nachgekommen.

Wenn Fische Tauben jagen…

Einige Wassertiere entwickeln kühne Strategien, um Beute außerhalb ihres Ökosystems zu fangen. In einem in der Fachzeitschrift PLoS ONE veröffentlichten Artikel [1] berichtet ein französisches Team, das sich aus Wissenschaftlern von zwei fakultätsübergreifenden Forschergruppen [2] zusammensetzt, über das ungewöhnliche Jagdverhalten von Welsen, den größten Süßwasserfischen Europas: Sie springen aus dem Wasser, um Tauben zu fangen! Dieses Verhalten ähnelt denen der Schwertwale, die sich in spektakulär aussehenden Manövern auf Robben oder Seelöwen stürzen.

Erste Etappe der Zusammenarbeit zwischen den Naturkundemuseen in Berlin und Paris

Gilles Boeuf, Präsident des Nationalen Museums für Naturkunde (MNHN) in Paris, war zu einem 5-tägigen Besuch in Berlin, um sich mit den wichtigsten Akteuren der deutschen Forschung im Bereich Biodiversität und Artenerhalt zu treffen. Dieser Besuch war auch die Gelegenheit, mit Johannes Vogel, Generaldirektor des Naturkundemuseums in Berlin, über die Rolle einer solchen Institution im 21. Jahrhundert zu sprechen.

Frankreich: Serie zu Grundsatzfragen der Wissenschafts- und Forschungspolitik

Wird die Erde ihren magnetischen „Norden“ verlieren? Das ist die Überschrift des Beitrages der am 25.8.2012 von Docteur Vincent Courtillot, Mitglied der Académie des Sciences, veröffentlicht wurde. Die Serie wird in regelmäßigen Zeitabständen von der Zeitung Le Figaro in Zusammenarbeit mit dem Institut de France und der Académie des Sciences veröffentlicht.

«Die Frühlingsforscher»:Aktion vier ist “die Schmetterlinge” vom 04.04.2012 bis zum 30.06.2012.

Mit die “FRÜHLINGSFORSCHER” startet ARTE zum ersten Mal ein transmediales Bürgerwissenschaftsprojekt. Jeder, der Spaß an der Natur, ihrer Schönheit und ihren Geheimnissen hat, ist eingeladen, mitzumachen und Daten zur Fauna und Flora vor seiner Haustür zu sammeln.
Insgesamt gibt es vier Aktionen. Beteiligen Sie sich ab dem 28 März an der ersten Regenwurm-Erhebung in der deutschen Geschichte und bestimmen Sie unsere geringelten Freunde im Garten, im Rasen oder in nahe gelegenen Feldern und Wäldern.

     Frühere Beiträge »