«Die Frühlingsforscher»:Aktion vier ist “die Schmetterlinge” vom 04.04.2012 bis zum 30.06.2012.

Mit die “FRÜHLINGSFORSCHER” startet ARTE zum ersten Mal ein transmediales Bürgerwissenschaftsprojekt. Jeder, der Spaß an der Natur, ihrer Schönheit und ihren Geheimnissen hat, ist eingeladen, mitzumachen und Daten zur Fauna und Flora vor seiner Haustür zu sammeln.
Insgesamt gibt es vier Aktionen. Beteiligen Sie sich ab dem 28 März an der ersten Regenwurm-Erhebung in der deutschen Geschichte und bestimmen Sie unsere geringelten Freunde im Garten, im Rasen oder in nahe gelegenen Feldern und Wäldern.

Das Muséum national d´Histoire naturelle deckt sechs Fachgebiete ab.

Das Muséum national d’histoire naturelle ist ein staatliches französisches Naturkundemuseum in Paris, das zudem eine Forschungs- und Bildungseinrichtung für Bio- und Geowissenschaften (Fachgebiete: Zoologie, Botanik, Geologie und Paläontologie, samt abgeleiteten Disziplinen wie der Ökologie) umfasst. Das am 10. Juni 1793 gegründete Museum hat den Status eines grand établissement (große Einrichtung – verwaltungsrechtliche Bezeichnung aus der französischen Hochschullandschaft) und untersteht dem französischen Ministerium für Hochschulen und Forschung und dem Umweltministerium.

Derzeit deckt das Muséum national d´Histoire naturelle sechs Fachgebiete ab. Weitere Informationen http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/wp-content/uploads/2012/02/Master-MNHN.pdf

Gründung des französischen Netzwerkes für Seismologie und Geodäsie

Am 8. Februar 2012 wurde das französische Netzwerk für Seismologie und Geodäsie (RESIF) offiziell eröffnet. Ziel dieser sogenannten großen Forschungsinfrastruktur ist die Schaffung einer Beobachtungseinrichtung für Geophysik mit den Schwerpunkten “Erdinneres” und “geogene Gefahren”. Das RESIF untersteht dem französischen Ministerium für Bildung und Forschung, dem Ministerium für Ökologie und nachhaltige Entwicklung sowie dem französischen Zentralbüro für Seismologie. Koordiniert wird das RESIF vom französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS).

In spröden Werkstoffen breiten sich Mikrorisse langsamer aus als bisher angenommen

Spröde Werkstoffe, wie zum Beispiel Glas, brechen durch die Ausbreitung von Rissen. Um das Bruchverhalten solcher Werkstoffe voraussagen zu können, müssen sowohl die Rissausbreitungsgeschwindigkeit als auch die Ursachen für die Risse bestimmt werden. Bisher beruhten die theoretischen Kenntnisse auf einer Maximalgeschwindigkeit, die der sogenannten Rayleigh-Geschwindigkeit entspricht, d.h. der Geschwindigkeit der akustischen Oberflächenwellen im Material (ca. 900 m/s). Ein Forscherteam des CEA-IRAMIS [1], des SVI [2] sowie des LTDS [3] konnte nun nachweisen, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Mikrorissen (durch Materialdefekte entstanden) viermal langsamer ist, als bisher angenommen.

Neutronen lösen das Rätsel der Shampoo-Rezeptur

Wissenschaftler am Institut Laue-Langevin, dem führenden Zentrum für Neutronenforschung, haben mit Hilfe von Neutronen ein Rätsel um die Oberflächeneigenschaften eines modellhaften Polyelektrolyt/Tensid [2] -Gemischs gelöst, wie es in vielen Reinigungsmitteln, Farben, Shampoos und Haarspülungen verwendet wird. Ihre neuen Erkenntnisse könnten die Herstellung dieser Produkte verbessern und ihre Wirksamkeit optimieren und sogar zur Entwicklung neuer Anwendungen für die gezielte Freisetzung von Wirkstoffen bei Medikamenten oder Genen führen.

UDE: Exzellenz-Lehrstuhl für Mathematikprofessorin Hélène Esnault

Paris ist die derzeitige Arbeitsadresse von Mathematikprofessorin Dr. Hélène Esnault von der Universität Duisburg-Essen (UDE). An der Elitehochschule Ecole Normale Supérieure (ENS) kann sie in diesem Wintersemester grundlegenden Fragestellungen aus der Algebraischen Geometrie nachgehen, denn die renommierte Fondation Sciences Mathématiques de Paris hat sie zusammen mit einem Kollegen aus Oxford auf den Exzellenzlehrstuhl berufen. Die ENS zählt zu den besten Universitäten Europas.

Ein neues Material, das sich wie Glas durch Schmelzen umformen lässt

In verschiedenen Industriezweigen, wie der Luftfahrt- und Sporttechnik, im Bauwesen, in der Automobil- oder Elektronikbranche müssen metallische Bauteile durch leichtere und genauso leistungsfähige Werkstoffe ersetzt werden. Aufgrund ihrer sehr guten mechanischen, thermischen und chemischen Festigkeitseigenschaften eignen sich die auf Duroplasten basierten Verbundwerkstoffe derzeit am besten für diesen Zweck. Sind diese Verbundwerkstoffe jedoch erst einmal gehärtet, können sie nicht mehr umgeformt werden.

Ein explosives Gemisch aus Nanopartikeln und DNA als Energiequelle für Mikrosysteme

Mit Hilfe eines innovativen Herstellungsverfahrens, bei dem sich Nanopartikel mit DNA-Strängen verbinden, haben Forscher des Labors für Analyse und Systemarchitektur (CNRS Toulouse) in Zusammenarbeit mit dem interuniversitären Forschungszentrum für Werkstofftechnik (Universität Toulouse 3/INP Toulouse/CNRS) einen stabilen Sprengkörper entwickelt, der die gleiche Energiedichte wie Nitroglyzerin aufweist. Die DNA-Stränge übernehmen die Rolle der “Mechaniker”, die die verschiedenen Arten der verwendeten Nanopartikeln zusammenfügen.

Start des Baus des Teilchenbeschleunigers Spiral 2

Am 17. Oktober 2011 wurde in Caen (Basse-Normandie) der Bau des neuen linearen Teilchenbeschleunigers Spiral 2 offiziell gestartet. Spiral 2 ist am Standort des großen nationalen Schwerionenbeschleunigers Ganil (CEA/CNRS) angesiedelt. Spiral 2 soll künftig große Mengen an sogenannten „exotischen Atomkernen“ erzeugen, die im natürlichen Zustand nicht auf der Erde vorkommen.

Entdeckung eines ganz neuen Frostschutzmittels

Ein Forscherteam um Sylvain Deville, CNRS-Forscher am Labor für die Synthese und Funktionalisierung von Keramik (CNRS/Saint-Gobain), in Zusammenarbeit mit dem Labor für Werkstoffe, Ingenieurwesen und Wissenschaften (CNRS/INSA Lyon/Universität Claude Bernard Lyon 1), hat herausgefunden, dass Zirkoniumacetat – eine chemische Verbindung, die normalerweise zur Stabilisierung von Schwebeteilchen genutzt wird – das Wachstum von Eiskristallen steuert [1].

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