Gründung der französischen Agentur für Biodiversität

Am 1. Januar 2017 wurde die französische Agentur für Biodiversität (AFB) im Rahmen der Umsetzung des Gesetzes zum Schutz der Biodiversität und der Landschaften [1] eingeweiht.

Captiven-Projekt: Durchführung von innovativen Messverfahren zur Umweltentwicklung

Das 5-jährige Captiven-Projekt (Sonden und Daten zur Messung der Umweltqualität von Ozeanen und Böden) vereint drei französische Institute: die Organisation für Geologie und Bergbauforschung (BRGM), das Forschungsinstitut zur Nutzung der Meere (Ifremer) und das nationale Forschungsinstitut für Agrar- und Umwelttechnik (Irstea). Das Ziel dieser Studie besteht darin, die Innovationskraft dieser Institute bei der Überwachung von Naturrisiken, der Einschätzung der Auswirkungen der globalen Klimaveränderungen, der Nutzung von Bodenschätzen und der Förderung von nachhaltiger Ökoverfahrenstechnik für Unternehmen nutzbar zu machen.

Einfluss des Klimawandels auf den Mittelmeerraum

Am 28.10.2016 wurde in der Fachzeitschrift “Science” eine Studie zu den Folgen eines Temperaturanstiegs um 1,5 Grad Celsius für das Ökosystem des Mittelmeers veröffentlicht. Die Auswirkungen möglicher Veränderungen der Natur in den nächsten 100 Jahren kämen wahrscheinlich im Mittelmeerraum stärker als in anderen Gebieten der Welt zum Tragen.

Der Wasserstoffzug von Alstom auf der InnoTrans-Messe in Berlin

Am Dienstag, den 20. September wurde auf der InnoTrans-Messe in Berlin die jüngste Innovation von Alstom im Bereich Züge vorgestellt. Es handelte sich um einen emissionsfreien Zug, der mit einer Brennstoffzelle ausgestattet ist.

Cinescience “Das Leben der Kühe” 10. November 2016, Auditorium der Französischen Botschaft

Wissenschaftsdokumentation von Jean-Christophe Ribot, Nathalie Barbe und Audrey Mikaëlian
Eine Koproduktion von ARTE France und Bonobo Productions
Frankreich 2016, 52 Min. – Erstausstrahlung auf ARTE: 3.12.2016 um 21.45 Uhr
Nach der Filmvorführung findet es eine Diskussionsrunde zwischen Prof. Etienne Verrier, Professor an der AgroParistech, französische Institut für Agrarforschung (INRA) und einem Mitglied des Deutschen Ethikrats. Das Publikum erhält so die Möglichkeit, die Experten zu befragen.

Einweihung des Inkubators “Green Tech Verte” in Paristech

Am 8. September wurde der neue Start-up-Inkubator “Green Tech Verte” von der französischen Umweltministerin Ségolène Royal, auch Präsidentin der COP21, eingeweiht. 49 junge Unternehmen werden an dem 205 m2 großen Standort der Ingenieurhochschule Ecole des ponts Paristech (ENPC) aufgenommen.

Frankreich verabschiedet einen Fahrplan für die Arktis

In den letzten 20 Jahren haben die durch den Klimawandel bedingten Klima- und Umweltveränderungen in der Arktis dazu geführt, dass die höheren Breiten der Nordhalbkugel als ein von einer dramatischen Umweltkrise bedrohtes Gebiet und gleichzeitig als eine potentiell neue Wirtschafts- und Handelsregion (polare Seerouten, Energieressourcen im Meer, biologische Ressourcen etc.) eingestuft wurden.

In jüngster Zeit stiegen die Temperaturen in der Arktis vier Mal schneller an als die Durchschnittstemperatur an der Erdoberfläche.

Sabella D10 – erste Meeresströmungsturbine geht ans Netz

Die 17 m hohe und 450 Tonnen schwere Meeresströmungsturbine wurde am 24. April in Brest eingeweiht. Dieses Vorzeigeprojekt war der Sieger der Projektausschreibung “Demonstrationsanlagen für Meeresenergien”. Die erste Turbine wird im Juli 2015 an das Stromnetz auf der Insel Ouessant in der Bretagne angeschlossen.

IFREMER startet sein Videoportal für Meereswissenschaften

Das französische Forschungsinstitut zur Nutzung der Meere (IFREMER) hat im April 2015 sein Videoportal für Forscher zur Verfügung gestellt. Sie erhalten damit Zugriff auf Videos und Fotos, die seit 2010 mit Unterwassergeräten des IFREMER auf wissenschaftlichen Forschungsreisen erstellt wurden.

Gesetzentwurf zum Erhalt der Biodiversität

Der Gesetzentwurf wurde in geänderter Form am 24. März 2015 von der französischen Nationalversammlung in erster Lesung verabschiedet. Er war am 26. März 2014 vom Minister für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, Philippe Martin, im Ministerrat vorgelegt worden. Mit diesem Gesetzentwurf kommt der französische Staatspräsident seiner bei der Eröffnung der Umweltkonferenz am 14. September 2012 eingegangenen Verpflichtung nach, sich für die Bewahrung der Biodiversität einzusetzen.