Solarzellen für Testflugzeuge

In einem A380 sind über 500 km Kabel verlegt. Bei einem Testflugzeug sind es sogar bis zu 800 km. Bei vorübergehenden Messungen im Außenbereich des Flugzeugs (Messungen des aerodynamischen Drucks an den Tragflächen) kommen zum Gewicht und dem Platzbedarf der Kabel noch weitere Nachteile hinzu, wie das Lösen von Nietverbindungen zur Kabelverlegung sowie die Befestigung der Kabel und der Sensoren auf den Tragflächen.

Die Daten der Eisenbahninfrastruktur stehen der Forschung zur Verfügung

Réseau Ferré de France (RFF), der staatliche Betreiber des französischen Schienennetzes, wird der Wissenschaftsgemeinschaft auf einer Plattform Daten zur Eisenbahninfrastruktur und aller damit zusammenhängenden Komponenten (Schienen, Energie, Signal-, Telekommunikations-, Mess- und Regeltechnik) zur Verfügung stellen. Das Forschungsinstitut für Verkehr, Straßenausbau und Netze (IFSTTAR) ist die erste Forschungseinrichtung, die von dieser neuen Nutzungslizenz profitiert. Ziel ist es, den realen Lebenszyklus des Eisenbahnsystems besser zu verstehen und ihn zu modellieren, um seine Leistung zu erhöhen.

Umstrukturierung des IFSTTAR

Für eine effizientere Forschung hat das Forschungsinstitut für Verkehr, Straßenausbau und Netze IFSTTAR seit dem 1. Januar 2013 seine Forschungsstrukturen in fünf großen interdisziplinären Wissenschaftsabteilungen zusammengefasst. Das IFSTTAR gehört zu den jüngeren Forschungsinstituten Frankreichs. Es ging Anfang 2011 aus der Fusion des französischen Instituts für Verkehrsforschung und –sicherheit (INRETS) mit dem Zentrallabor für Brücken- und Straßenbau (LCPC) hervor. Die Umstrukturierung wurde in mehreren Etappen vollzogen: Organisation gemeinsamer Seminare für ein gegenseitiges Kennenzulernen, Identifizierung gemeinsamer Werte, Entwicklung einer wissenschaftlichen Strategie mit Hilfe der Labore. Anschließend wurde analysiert, wie die verschiedenen Labore zusammengelegt werden könnten, um effizient die gesetzten Ziele zu realisieren.

Förderung des Ausbaus von öffentlich zugänglichen Ladestationen

Im Januar 2013 wurde ein Aufruf zur Interessenbekundung für den Ausbau von öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektroautos gestartet [1]. Ein ähnlicher Aufruf wurde bereits im April 2011 gestartet, der noch bis Dezember 2013 läuft [2].

Angoulême startet sein Elektro-Carsharing-Angebot

Der Gemeindeverbund Grand Angoulême hat am 3. Dezember 2012 sein Elektro-Carsharing-Angebot “Mobili’volt” gestartet. Die Carsharing-Flotte besteht aus 10 Elektrofahrzeugen des Herstellers Mia Electric, darunter zwei Nutzfahrzeuge. Diese Fahrzeuge können an 5 Ladestationen gemietet und müssen nach der Nutzung am Abholort zurückgegeben werden.

CEA-Liten: Spitzenleistung für eine Lithium-Ionen-Batterie

Nach dem 24 Stunden-Langstrecken-Weltrekord mit einem Elektroauto [1] haben Forscher des CEA-Liten [2] erneut eines ihrer beiden damals eingesetzten Batteriepakete getestet.

Start der Hirtzman-Mission: Förderung von Hybrid- und Elektroautos und Errichtung von Ladestationen

Die Minister Arnaud Montebourg, Delphine Batho und Frédéric Cuvillier haben den Startschuss für die Hirtzman-Mission gegeben, die auf den Ausbau der Ladestationen für elektrisch und hybrid betriebene Fahrzeuge und die Entwicklung der Elektromobilität in Frankreich abzielt. Diese Mission wurde am 25. Juli 2012 im Rahmen des „plan automobile“ angekündigt.

18 Millionen Euro für neue Mobilitätslösungen

Im Februar 2011 wurde der Aufruf zur Interessenbekundung “Mobilität – Täglicher Personentransport und Warenverkehr” im Rahmen des Programms “Fahrzeug der Zukunft” des französischen Programms “Zukunftsinvestitionen” [1] gestartet. Die Ergebnisse dieses Projektaufrufes wurden am 5. September 2012 bekanntgegeben. Insgesamt wurde ein öffentliches Fördervolumen von 18 Millionen für fünf Projekte bewilligt.

Startschuss für die deutsch-französische Initiative “Rhein Mobil”

Vier deutsche und französische Automobilcluster haben sich im Rahmen einer länderübergreifenden Initiative – “Rhein Mobil” – zusammengeschlossen. Projektpartner sind der Automobilcluster Baden-Württemberg (Automobil-BW), die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg (e-mobil BW GmbH), das Automotive Engineering Network (AEN) sowie der französische Wettbewerbscluster “Fahrzeug der Zukunft”. Ziel dieser Initiative ist es, grenzüberschreitende Pilotprojekte in den Bereichen Elektrofahrzeuge und Mobilität zu planen sowie deren Wirtschaftlichkeit zu testen.

Eine dynamische Membran mit selbstreparierender Funktion

In der Filtrationstechnik werden z.B. für die Wasserreinigung oder die Meerwasserentsalzung häufig poröse Membranen eingesetzt. Die bisher eingesetzten Membranen besitzen jedoch eine starre Struktur, wodurch ihre Porengröße nicht verändert werden kann. Außerdem ist diese Struktur sehr anfällig für Risse, was wiederum problematisch für die Gesundheitssicherheit ist.

     Frühere Beiträge »