Deutsch-Französisches Forum: “Solartechnologien zur Stromerzeugung” (8. Dezember 2008)


Zahlreiche Experten sind davon überzeugt, dass die Solartechnologien zur Energieerzeugung bis 2050 eine entscheidende Rolle beim künftigen Energiemix spielen werden. Im Bestreben die Produktionskosten für Solarenergie entscheidend zu senken, gilt Deutschland als Vorzeigebeispiel. Dies beruht sowohl auf seiner verstärkten Unterstützung der Forschung in den Bereichen der Photovoltaik und der solarthermischen Kraftwerke, als auch auf seiner Förderung privater Investitionen. Zu einem Zeitpunkt, zu dem Europa sich mit einer neuen Energie- und Klimapolitik ausrüstet, wird die Entwicklung erneuerbarer Energien zu einem absoluten Muss, um die Wirtschaft nachhaltig und kohlenstoffarm zu gestalten. Aus diesem Grund hat es sich die Europäische Union zum gemeinsamen Ziel gesetzt, 20 % des Energiebedarfs bis 2020 durch erneuerbare Energien zu decken.



© SST, französische Botschaft in Berlin

 



Auch wenn die Photovoltaik heute nur einen winzigen Teil des weltweiten Strombedarfs deckt, so zeugt doch der gegenwärtig beobachtete Wachstumstrend (in der Größenordnung um 40 %) von einer deutlichen Kursänderung. Das Unternehmen Solarworld schätzt, dass mit dieser Technologie bis 2020 etwa 10 % des Brutto-Stromverbrauchs in Deutschland abgedeckt werden. Gleichzeitig lassen die steigenden Preise für fossile Brennstoffe die solarthermischen Kraftwerke und ihre Anwendungen immer attraktiver erscheinen und deuten auf eine vielversprechende Zukunft für deutsche, in diesem Bereich führende Unternehmen, wie SolarMillenium, hin.


Ziel dieser Fachtagung war es, einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Forschung und Entwicklung in den verschiedenen Anwendungsbereichen für die Solartechnologien zur Energieerzeugung sowohl in Deutschland als auch in Frankreich zu geben. Des Weiteren sollte sie den französischen und deutschen Akteuren in diesem Bereich die Möglichkeit bieten, sich im Hinblick auf zukünftige Kooperationen über die neuesten Entwicklungen auszutauschen.


Die Veranstaltung war kostenlos und auf 150 Teilnehmer begrenzt.


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