Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Berlin vergibt jedes Jahr postdoktorale Stipendien an Nachwuchsforscher unter 35 Jahren, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Ihre Forschungsarbeiten müssen sich mit den exakten Wissenschaften oder den Ingenieurwissenschaften befassen. Diese für maximal 12 Monate vergebenen Stipendien beinhalten eine monatliche Zuwendung von 2000 € sowie eine Krankenversicherung. Die Voraussetzungen für eine Bewerbung sind folgende:
Die an die nachstehende Adresse gerichteten Bewerbungsunterlagen müssen folgende Dokumente enthalten:
Nicolas Cluzel – nicolas.cluzel@diplomatie.gouv.fr – Tel.: +49 30 590 03 92 57
Französische Botschaft
Abteilung für Wissenschaft und Technologie
Pariser Platz 5
10117 Berlin
CampusBourses, das jährlich erscheinende Verzeichnis zu Stipendienprogrammen – ein unverzichtbares Instrument zur Finanzierung Ihres Studiums in Frankreich.
CampusBourses liefert schnelle Informationen über Mobilitätsbeihilfen und ermöglicht eine Ihrem Profil entsprechende Suche.
Von der Licence (Bachelor) bis zum Post-Doktoranden - in diesem Verzeichnis sind Programme von staatlichen Institutionen, Gebietskörperschaften, Unternehmen, Stiftungen und Hochschuleinrichtungen aufgeführt.
Das Programm PROCOPE ist ein bilaterales Forschungsförderungsprogramm, das 1986 zwischen dem DAAD und der französischen Regierung vereinbart wurde. Die Mittel zur Durchführung des Programms erhält der DAAD aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Auf französischer Seite wird das Programm durch das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten und das Ministerium für Hochschule und Forschung gefördert. Ziel des Programms ist die Intensivierung der Kooperation zwischen französischen und deutschen Forschergruppen, die gemeinsam an einem spezifischen wissenschaftlichen Vorhaben arbeiten. Das Programm PROCOPE sieht hierbei die Förderung der Mobilität vor. Ein besonderes Gewicht liegt dabei auf der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Antragsberechtigt auf deutscher Seite sind Hochschullehrer/-innen, Wissenschaftler/-innen und Postdoktoranden deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in festem Dienstverhältnis. Sofern das Dienstverhältnis befristet ist, darf die Laufzeit des Arbeitsvertrages den Förderungszeitraum nicht unterschreiten.
Das Programm steht allen Fachdisziplinen offen. Der Gesamtförderungszeitraum eines Projektes beträgt maximal 2 Jahre.
Die Bewilligung für das zweite Projektjahr erfolgt jeweils unter dem Vorbehalt, dass dem DAAD die entsprechenden Haushaltsmittel durch den Geldgeber zur Verfügung gestellt werden.
Projekte, die bei Beantragung auf ein Jahr angelegt waren, können nicht verlängert werden.
Soll die Kooperation im dritten Jahr fortgesetzt werden, kann ein förmlicher Verlängerungsantrag gestellt werden – eine Förderung des dritten Projektjahres kann allerdings nur in Ausnahmefällen erfolgen. Aus Mitteln des Programms PROCOPE können Reise- und Aufenthaltskosten, die im Zuge der projektgebundenen Zusammenarbeit entstehen, gefördert werden. Ein Antrag in diesem Programm setzt voraus, dass neben den Mobilitätsmitteln eigene oder Drittmittel eingesetzt werden. Förderungswürdig sind kurzzeitige Aufenthalte von Wissenschaftler/innen und Doktoranden. Die Höchstförderungsdauer für Wissenschaftler beträgt 1 Monat pro Aufenthalt, für Studierende, Graduierte und Doktoranden 2 Monate pro Aufenthalt. Auf deutscher Seite übernimmt der DAAD die Förderung von Reise- und Aufenthaltskosten für Mitglieder der deutschen Forschergruppe an das ausländische Partnerinstitut. Gezahlt werden Tages- und Reisekostenpauschalen bzw. Monatsraten.
Antragsschluss für Neu- und Verlängerungsanträge für das 3. Projektjahr ist der 17. Mai 2011.
Bekanntgabe der Ergebnisse: Dezember 2011
Start der Projekte: Januar 2012
2011 finanzierte Projekte:
Von 130 eingereichten Projekten wurden 87 Projekte während der Kampagne 2010 ausgewählt: 39 von 79 Neuanträgen, 44 von 45 Projekten für eine erste Finanzierungsverlängerung um ein Jahr und 4 von 6 Anträgen für eine zweite Verlängerung um ein Jahr.
Aufgliederung nach Bereichen
Die für das erste Jahr ausgewählten Projekte gliedern sich wie folgt:
Physik (23%), Biologie, Medizin, Gesundheit (15%), Chemie (13%), Ingenieurwissenschaften (13%), Informations- und Kommunikationswissenschaften und -technologien (10%), Geisteswissenschaften (8%), Agrarwissenschaften (8%), Geo- und Weltraumwissenschaften (5%) und Mathematik (5%).
Weitere Informationen zur Einreichung der Bewerbungen finden Sie unter:
http://www.daad.de/imperia/md/content/hochschulen/ppp/ppp_frankreich_ausschreibung_2012.pdf
(Quelle: DAAD)
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert über eine Vielzahl von Programmen sowohl die Mobilität deutscher Studenten und Forscher, die einen Aufenthalt in Frankreich anstreben, als auch französischer Studenten und Forscher, die einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Frankreich wünschen.
Weitere Informationen über die Studien- und Forschungsstipendien des DAAD unter: Büro des DAAD in Paris
http://paris.daad.de/bourses_et_subventions.html
Die vom DAAD veröffentlichte Broschüre über die Mobilitätsprogramme zwischen Deutschland und Frankreich finden Sie nachstehend unter:
http://paris.daad.de/cms/upload_user_files/file/Telechargements/Bourses_2011-2012.pdf
Die Deutsch-Französische Hochschule hat vor einigen Jahren ein Programm zur Förderung von deutsch-französischen Sommerschulen ins Leben gerufen, dem sich die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Berlin ab diesem Jahr anschließt. Das Ziel dieser Sommerschulen besteht darin, die Teilnehmer dabei zu unterstützen, enge Kontakte zu deutschen und französischen Forschungsinstituten zu knüpfen. In dieser Hinsicht sind sie nicht nur ein Ort des wissenschaftlichen Austausches auf hohem Niveau, sondern bieten den Teilnehmern ebenfalls die Gelegenheit, sich einen Überblick über die Forschungs- und Hochschullandschaft in Frankreich und Deutschland zu verschaffen, wie beispielsweise über die Organisation der Graduiertenkollegs oder die Forschungsförderprogramme.
Des Weiteren können sich die Teilnehmer über den Stand der Forschung informieren und ihre Kenntnisse im Rahmen von Workshops, Konferenzen, etc. erweitern.
Die Sommerschulen stehen allen Fachrichtungen offen.
Die Ausschreibung für die Sommerschulen 2012 startet im Frühjahr 2011.
Weitere Informationen unter: http://www.dfh-ufa.org/fr/recherche/ecoles-dete-franco-allemandes/
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