Die Bowie-Medaille für Anny Cazenave

Anny Cazenave, Forscherin für Geodäsie am CNES [1], Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften und Co-Autorin des fünften IPCC-Berichts, erhielt im Dezember 2012 die William Bowie-Medaille. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die seit 1939 jährlich von der American Geophysical Union vergeben wird. Mit der Verleihung werden Wissenschaftler für herausragende Beiträge zur fundamentalen Geophysik und uneigennützige Zusammenarbeit in der Forschung geehrt.

Sanofi-Pasteur und das CNES bekämpfen gemeinsam das Dengue-Fieber

Die beiden Organisationen gaben am 6.2.2012 den Start eines Pilotprojekts bekannt, dessen Ziel es ist, die vom Dengue-Fieber bedrohten Zonen in tropischen und subtropischen Gebieten mit Hilfe neuester satellitengestützter Technologien kartographisch zu erfassen. Sie hoffen, binnen 2 bis 3 Jahren in der Lage zu sein, das Auftreten neuer Krankheitsherde vorhersehen zu können.

GEOSUD – Satellitengestützte Erfassung von Gebieten und Umweltbedingungen

Die Qualität der Satellitenbilder hat sich seit dem Start des ersten SPOT-Satelliten vor 24 Jahren deutlich verbessert. Satellitenbilder sind zweifellos ein Erfolg, nicht nur vom wissenschaftlichen oder industriellen, sondern auch vom strategischen Standpunkt aus. Sie werden jedoch von den Forschungslaboratorien in den Bereichen Umwelt und Gebietsüberwachung noch zu wenig genutzt.

Zwei neue Missionen für die französische Raumfahrtagentur

Der Aufsichtsrat des französischen Raumfahrtforschungszentrum CNES hat zwei neue Missionen genehmigt, TARANIS und CFOSAT, die jeweils 2016 und 2015 starten sollen.