Die erstaunliche Fähigkeit von Blutstammzellen auf Notfälle zu reagieren

Ein deutsch-französisches Forscherteam des Inserm (französisches Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung), des CNRS (französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch, unter der Leitung von Michael Sieweke des CIML – Zentrum für Immunologie in Marseille Luminy (CNRS, INSERM, Aix Marseille University), hat eine unerwartete Rolle von blutbildenden (hämatopoetischen) Stammzellen entdeckt.

Forschungsstelle des Instituts für Biologie der Ecole Normale Supérieure

Das Institut für Biologie der Ecole Normale Supérieure (Inserm, CNRS und ENS) bietet Forschungsstelle an:

Wenn Fische Tauben jagen…

Einige Wassertiere entwickeln kühne Strategien, um Beute außerhalb ihres Ökosystems zu fangen. In einem in der Fachzeitschrift PLoS ONE veröffentlichten Artikel [1] berichtet ein französisches Team, das sich aus Wissenschaftlern von zwei fakultätsübergreifenden Forschergruppen [2] zusammensetzt, über das ungewöhnliche Jagdverhalten von Welsen, den größten Süßwasserfischen Europas: Sie springen aus dem Wasser, um Tauben zu fangen! Dieses Verhalten ähnelt denen der Schwertwale, die sich in spektakulär aussehenden Manövern auf Robben oder Seelöwen stürzen.

Neuer Therapieansatz für die Krebsforschung

Eine der aktuellen Herausforderungen für die Krebsbehandlung ist eine bessere Anpassung an den Patienten: man spricht hier von der personalisierten Medizin, bei der das Gen- und das Stoffwechselprofil erfasst werden.

Französische Forscher reaktivieren Stammzellen 17 Tage nach Todeseintritt

Einem französischen Forscherteam ist post mortem die Entnahme von reaktivierbaren Muskel- und Rückenmarkstammzellen gelungen – ganze 17 Tage nach dem Eintritt des Todes.

CNRS und MIT gründen ihre erste internationale fakultätsübergreifende Forschergruppe

Am 15. Juni 2012 starteten der CNRS-Präsident, Alain Fuchs, und die MIT-Präsidentin, Susan Hockfield, offiziell die erste internationale fakultätsübergreifende Forschungsgruppe zwischen dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Forschungseinheit MSE wird sich mit multiskaligen Materialien für Energie und Umwelt beschäftigen. Sie wird auf dem Campus des MIT in Cambridge (Massachusetts) angesiedelt und setzt sich aus vier bis fünf französischen und rund zehn MIT-Forschern zusammen.

Neue Forschungsgruppe für Oxyfuel-Verfahren

Das Oxyfuel-Verfahren besteht darin, Brennstoffe statt mit normaler Luft mit nahezu reinem Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) zu verbrennen. Dieser reinere Mix brennt bei höheren Temperaturen als natürliche Luft. Das dabei entstehende Rauchgas besteht primär aus Kohlendioxid und Wasserdampf. Nachdem das Kohlendioxid abgeschieden wurde, kann es verdichtet, zu einem Speicher transportiert und zur Wiederverwertung genutzt werden

Erlernen und im Gedächtnis speichern – Rolle der Neo-Neuronen von Forschern des Institut Pasteur und des CNRS entdeckt

Forscher des Institut Pasteur und des CNRS haben kürzlich bei der Maus die Rolle der durch das adulte Gehirn gebildeten Neo-Neuronen identifiziert. Dadurch dass es den Forschern gelang, diese selektiv zu stimulieren, konnten sie nachweisen, dass die Neo-Neuronen die Lernfähigkeiten und die Memorisierung schwieriger Aufgaben verbessern.

CNRS und Dell kooperieren bei der Entwicklung von IT-Lösungen für die Forschung

Der US-amerikanische Hersteller von Computer-Hardware Dell und das Rechenzentrum des Labors IN2P3 des CNRS (französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) haben ein Abkommen über eine dreijährige Partnerschaft unterzeichnet, mit dem Ziel, innovative Lösungen für die massive Datenverarbeitung und für Rechenleistungen für die Forschung zu fördern und zu entwickeln.

Gründung einer französisch-italienischen Forschungseinheit für Mathematik

Das französische Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und die Scuola Normale Superiore in Pisa (Italien) haben am 5. März 2012 offiziell ein gemeinsames Labor mit dem Namen “Fibonacci” [1] gegründet. Im Fibonacci-Labor arbeitet die erste internationale fakultätsübergreifende Forschergruppe (UMI) des CNRS in Italien. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen französischen und italienischen Mathematikern durch gemeinsame Symposien, Kooperationsnetze sowie Austausche und Aufenthalte von Forschern mit einer Dauer von sechs bis zwölf Monaten zu fördern.

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