Entdeckung einer neuen Methode zur Erfassung der Virulenz von Krebserkrankungen

Ein Wissenschaftlerteam des Albert Bonniot-Instituts in Grenoble, das sich aus Forschern des CNRS (Zentrum für wissenschaftliche Forschung), des Inserm (Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung) und der Universität Joseph Fourier zusammensetzt, hat in Zusammenarbeit mit Klinikern und Pathologen des Universitätsklinikums in Grenoble eine neue Form des Umgangs mit Krebs und der Prognostik hinsichtlich der Virulenz von Tumoren aufgezeigt.

Deutsch-französische Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung: ein Überblick

Die Verknüpfung der deutschen und französischen Forschungsnetzwerke ist bereits weit vorangeschritten. Deutschlands und Frankreichs Anteil an den weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung beträgt 10% (110 Mrd. Euro jährlich).

Die Anzahl der veröffentlichten Wissenschaftsartikel untermauert diese Tatsache noch: Pro Tag werden etwa 20 Artikel von deutsch-französischen Forschergruppen publiziert.

Forschungsstelle des Instituts für Biologie der Ecole Normale Supérieure

Das Institut für Biologie der Ecole Normale Supérieure (Inserm, CNRS und ENS) bietet Forschungsstelle an:

Neuer Therapieansatz für die Krebsforschung

Eine der aktuellen Herausforderungen für die Krebsbehandlung ist eine bessere Anpassung an den Patienten: man spricht hier von der personalisierten Medizin, bei der das Gen- und das Stoffwechselprofil erfasst werden.

Inserm bietet Forschungsstelle an

Im Rahmen des „Concours des Chercheurs“ bietet Inserm Forschungsstelle für Biologie an.

Neue deutsch-französische Forschungseinheit zu Krebs und Infektionen

Das französische Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) richtet im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erneut eine Forschungsgruppe ein. Das Forscherteam unter der Leitung des Pathologen Professor Dr. Henri-Jacques Delecluse erforscht die Zusammenhänge zwischen Infektionen mit Viren und Bakterien und der Krebsentstehung.

Das INSERM richtet eine Plattform für den Austausch unter Forschern zum Thema Gesundheit ein

Das 1964 gegründete nationale Institut für Gesundheit und medizinische Forschung ist eine staatliche Einrichtung mit wissenschaftlich-technologischer Ausrichtung unter der gemeinsamen Zuständigkeit des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Hochschulen und Forschung.

Multiple Sklerose: Patienten besuchen Inserm-Labore

Das französische Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (INSERM) veranstaltete am 4. und 24. November 2011 “Tage der offenen Tür” in den von der Arsep-Stiftung [1] unterstützten Laboratorien in der Region Ile-de-France, Bordeaux, Lyon, Montpellier, Nantes und Toulouse, damit Patienten und ihre Familien sich direkt vor Ort mit Forschern austauschen und sich so ein eigenes Bild verschaffen können. Zu diesem Anlass wurde eine Broschüre [2] herausgegeben, in der sowohl die Krankheit als auch die von der Arsep-Stiftung geförderten und gemeinsam mit dem Inserm entwickelten Forschungsprojekte vorgestellt werden.

Stammzellen aus alten Zellen

Dem Team “Genomische Plastizität und Alterung” um Jean Marc Lemaitre vom Institut für funktionelle Genomik (Inserm/CNRS/Universität Montpellier 1 und 2) ist es gelungen, Zellen von über 100 Jahre alten Spendern zu verjüngen. Diese Zellen wurden in vitro in pluripotente Stammzellen (iPSC für Induced pluripotent stem cells) umprogrammiert, wodurch sie ihre “Jugend” und somit die Eigenschaften von embryonalen Stammzellen zurückerhielten: Sie können sich erneut in jeden Zelltyp differenzieren und haben einen “jungen” Zellstoffwechsel. Die Ergebnisse wurden am 1.11.2011 in der internationalen Fachzeitschrift Genes & Development veröffentlicht [1]. Ein Patent wurde ebenfalls von Inserm-transfer [2] angemeldet.

Erster Thementag IKT und Adapted Physical Activity in Brive am 18.11.2011

Die Gesellschaft für Strom, Elektronik und IKT (SEE Centre-Atlantique), die Forschergruppe STIC-Santé (IKT und Gesundheit) des CNRS und des Inserm (Themen “eHealth” und “Sensoren, Kleidung, Wohnraum und intelligente Kommunikationsnetze für die Gesundheit”), Autonom’Lab und der Cluster Elopsys organisieren am 18. November 2011 in Brive (Frankreich) den ersten Thementag über “Adapted Physical Activity und Erhalt der Autonomie: Herausforderungen im Hinblick auf den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien”.

     Frühere Beiträge »