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Das Staatliche Museum für Naturgeschichte erhält einen Scanner

Nach einer fünfmonatigen Testphase wurde der neue hochauflösende Scanner (auch Mikrotomograph genannt) am 12. September 2011 eingeweiht. Mit Hilfe der neuen Plattform AST-RX, die diesen Scanner beherbergt, werden nun dreidimensionale Nachbildungen von Objekten wie Schädel von Urmenschen, Meteoriten, Insekten, etc. möglich. Nach Aussagen der Region Ile-de-France und des Museums für Naturgeschichte ist dieses Gerät weltweit der leistungsfähigste Scanner für Naturwissenschaften mit der höchsten Auflösung. Dank dieses Scanners kann das Museum jetzt auf dem gleichen Spitzenniveau arbeiten wie die Naturkundemuseen in New York, London und Berlin.


Nach einer fünfmonatigen Testphase wurde der neue hochauflösende Scanner (auch Mikrotomograph genannt) am 12. September 2011 eingeweiht. Mit Hilfe der neuen Plattform AST-RX, die diesen Scanner beherbergt, werden nun dreidimensionale Nachbildungen von Objekten wie Schädel von Urmenschen, Meteoriten, Insekten, etc. möglich. Nach Aussagen der Region Ile-de-France und des Museums für Naturgeschichte ist dieses Gerät weltweit der leistungsfähigste Scanner für Naturwissenschaften mit der höchsten Auflösung. Dank dieses Scanners kann das Museum jetzt auf dem gleichen Spitzenniveau arbeiten wie die Naturkundemuseen in New York, London und Berlin. Die beiden technischen Leiter, Gaël Clement und Antoine Balzeau, freuen sich schon auf die neuen Möglichkeiten bei der Untersuchung von Objekten in einer Größenordnung von einigen Millimetern bis zu 80 Zentimetern.

 

Mit Hilfe des Scanners können die 68 Millionen Sammlerstücke des Museums jetzt umfassend untersucht und aufgewertet werden. Viele Wissenschaftler warten bereits ungeduldig auf einen Zugriff auf die Plattform AST-RX, da die meisten Objekte bislang nur oberflächlich untersucht werden konnten.

 

AST-RX wurde von der Region Ile-de-France, der Stiftung del Duca, vom CNRS [1] und dem Museum selbst mit insgesamt 876.000 Euro finanziert (allein 41% kamen aus der Region). Die Region unterstützt die Forschung und Hochschulbildung jährlich mit 5% ihres Budgets und investiert in neue Einrichtungen und Universitätsgebäude.

 

Das AST-RX wird nicht nur Wissenschaftlern des Museums für Naturgeschichte zur Verfügung stehen, sondern auch anderen Forschungsinstituten der Region, wie z.B. dem CNRS, den Universitäten Pierre et Marie Curie und Diderot, dem INRA, dem Collège de France, der Ecole pratique des hautes études und dem Zentrum für Nuklear- und Massenspektrometrie in Orsay.

 

[1] CNRS – französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung

[2] INRA – französisches Institut für Agrarforschung

 

 

Quelle: Artikel aus dem Fachjournal „20minutes“ – 12.09.2011 – http://www.20minutes.fr/article/785498/nouveau-champ-decouvertes-museum-grace-scanner-ultra-performant

 

Redakteur: Etienne Balli, etienne.balli@diplomatie.gouv.fr