
INRIA - Französisches Forschungsinstitut für Informatik und Automatik
1967 gegründet, ist das INRIA (Institut National de Recherche en Informatique et Automatique) eine staatliche Einrichtung mit wissenschaftlichem und technologischem Charakter. Es steht unter der gemeinsamen Zuständigkeit des nationalen Ministeriums für Bildung, Forschung und Technologie und des Ministeriums für Wirtschaft, Finanzen und Industrie.
Aufgabengebiete
- Grundlegende und angewandte Forschungsaufgaben, dabei insbesondere die Integration des, innerhalb des Wissenschafts- und Technologiebereiches, an Bedeutung gewonnenen Bereiches der Information und Kommunikation (I&K)
- Verwirklichung von Versuchssytemen
- Organisation des internationalen Austausches
- Absicherung des Transfers und der Verbreitung von Erkenntnissen und Wissen
- Beitrag zur Aufwertung von Forschungsergebnissen
- Teilnahme an Kooperationsprogrammen für Entwicklung, besonders durch die Bildung
- Erstellung wissenschaftlicher Gutachten
- Beitrag zur Standardisierung
Tätigkeitsbereiche
Vier große Forschungsthemen :
- Netzwerke und Systeme
- Softwareengineering und Operatorenrechnung
- Interaktionen Mensch-Maschine, Bilder, Daten, Kenntnisse
- Simulation und Optimierung komplexer Systeme
Schlüsseldaten
- Budget: 120 Mio. euros
- 3000 Mitarbeiter, davon 2500 Wissenschaftler
- 800 Doktoranden
- 6 Forschungseinheiten (Rocquencourt, Rennes, Sophia-Antipolis, Nancy, Grenoble, Saclay-Lille-Bordeaux)
- Innerhalb von 20 Jahren wurden 60 Technologiegesellschaften als Niederlassungen der INRIA geschaffen
Schwerpunkte der Zusammenarbeit auf internationaler Ebene
Das INRIA fördert den regelmäßigen Austausch von internationalen Spezialisten auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung: europäischer Gastgeber des World Wide Web Konsortium (W3C) seit 1995 bis 2002: gemeinsame Projektprogramme NSF/INRIA, das chinesisch-französische Forschungslaboratorium für Informatik, Automatik und angewandte Mathematik (LIAMA) mit der chinesischen Wissenschaftsakademie, das Institut Liapunov gemeinsam mit der Universität von Moskau, Gründungsmitglieder des ERCIM2-Konsortiums (European Research Consortium for Informatics and Mathematics), welches 16 europäische Forschungsinstitute vereint, Beteiligung an den europäischen Programmen auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung (WTI), wichtige wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Brasilien, Argentinien, Marokko, Tunesien, Japan und Singapur.
Direktion
Generaldirektor: Bernard Larrouturou Wissenschaftlicher Leiter: Gilles Kahn
Kontakt
Christine Genest, Leiterin der wissenschaftlichen
Informations- und Kommunikationabteilung
INRIA, Domaine de Voluceau Rocquencourt, BP 105, 78153 Le
Chesnay cedex
Tel. : +33 1 39 63 55 18.
Fax : +33 1 39 63 59 60
email : Christine.Genest@inria.fr
web : http://www.inria.fr