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CINESCIENCE : „KLIMAWANDEL – WOHER KOMMEN DIE ZAHLEN? (TEIL 2)“ am 20. November 2015

CINESCIENCE : „KLIMAWANDEL – WOHER KOMMEN DIE ZAHLEN? (TEIL 2)“
Anlässlich der Weltklimakonferenz COP 21 in Paris laden Sie ARTE und die WISSENSCHAFTSABTEILUNG DER FRANZÖSISCHEN BOTSCHAFT herzlich ein zur Vorabpremiere der Dokumentation.


CINESCIENCE : „KLIMAWANDEL – WOHER KOMMEN DIE ZAHLEN? (TEIL 2)“

Anlässlich der Weltklimakonferenz COP 21 in Paris laden Sie ARTE und die WISSENSCHAFTSABTEILUNG DER FRANZÖSISCHEN BOTSCHAFT herzlich ein zur Vorabpremiere der Dokumentation.

 

Eröffnungsrede der Botschafter der Republik Frankreich und der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin.

 

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VON JONATHAN RNOUF

ARTE France, Produktion: BBC SCIENCES Production

Großbritannien 2015, 45 MIN., Erstausstrahlung

 

FREITAG, 20. NOVEMBER 2015, UM 18:30 UHR (EINLASS AB 18:00 UHR)

Auditorium der Französischen Botschaft

Wilhelmstr. 69, 10117 Berlin (bitte Personalausweis mitbringen)

 

 

DER FILM IST WAHLWEISE IN DEUTSCHER ODER FRANZÖSISCHER SPRACHE ZU SEHEN

SYNOPSIS: Drei Zahlen sind für das Verständnis des Klimawandels wichtig. Erstens: 0,85 Grad Celsius – um so viel Grad hat sich die Erde seit 1880 erwärmt. Zweitens: 95 Prozent – so wahrscheinlich ist es nach Angaben der Klimaforscher, dass der jüngste Temperaturanstieg mindestens zur Hälfte auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Drittens: 1.000 Milliarden Tonnen – dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die die gesamte Menschheit bis 2050 maximal ausstoßen darf, wenn der Klimawandel die kritische Schwelle nicht übersteigen soll.

Norman Fenton und David Spiegelhalter der Berechnung dieser Zahlen auf den Grund.
Die drei britischen Mathematiker Hannah Fry, Norman Fenton und David Spiegelhalter beleuchten in der zweiteiligen Dokumentation „Klimawandel – Woher kommen die Zahlen?“ die Entwicklung der globalen Erwärmung und gehen den Berechnungsmethoden der Klimaprognosen auf den Grund. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen sind die riesigen Datenmengen, die seit mehreren Jahrzehnten in der Klimaforschung analysiert und um Ergebnisse aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen ergänzt werden. Doch wie ist es möglich, aus diesem Labyrinth an Daten, deren Genauigkeit über die Jahre hinweg variiert, exakte Prognosen für den Klimawandel abzuleiten?

Im ersten Teil erklärt die Mathematikerin Hannah Fry anschaulich, wie die Zahl von 0,85 Grad Celsius zustande kommt, um die sich der Erdball in den vergangenen 135 Jahren erwärmt haben soll. Dazu stellt die Wissenschaftlerin des Centre for Advanced Spatial Analysis des University College London verschiedene Messmethoden vor, von denen die Klimaexperten Gebrauch machen. Dazu gehören unter anderem das Kriging, was ursprünglich zur Ermittlung von Goldbeständen auf einem bestimmten Areal genutzt wurde, und der T-Test, der einst zur Qualitätsüberprüfung in der Bierbrauerei entwickelt wurde. Mithilfe dieser und anderer Methoden können auch jene Pausen im Temperaturanstieg erklärt werden, die Skeptiker am Phänomen Klimawandel zweifeln lassen.

In einer Zeit, in der der Klimawandel kontrovers diskutiert wird, zeigen die drei Mathematiker, warum die Wissenschaftler sich ihrer Sache so sicher sind und wie die drei genannten Schlüsselzahlen als Grundlage für wichtige klimapolitische Entscheidungen herangezogen werden könnten.

 

In Anwesenheit von Mark Lawrence Direktor des IASS (Institute for Advanced Sustainability Studies) in Potsdam und Wissenschaftlicher Direktor des Bereichs “Interactions with the Atmosphere” (SIWA), und Olivier Boucher, Forschungsdirektor im Bereich Dynamische Meteorologie und Klimatologie am staatlichen französischen Forschungszentrum CNRS, findet im Anschluss an die Filmvorführung eine Diskussionsrunde statt. Durch den Abend führt ARTE-Moderatorin Andrea Fies.
Im Anschluss laden wir Sie gerne zu einem kleinen Imbiss ein.
Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen in der Französischen Botschaft ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Deshalb benötigen wir auch den vollständigen Namen von Ihnen und Ihrer Begleitperson(en).

 

Kontakt –    E-mail: alexandre.pamart@diplomatie.gouv.fr   Tel.: (030) 590 03 92 63