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Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

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Allgemein

SNAM und CEA optimieren die Wiederverwertung von Altbatterien

Seit 2006 schreibt die europäische Gesetzgebung (Richtlinie 2006/66/EG) ein Rücknahmesystem von Altbatterien zum Recycling vor. Mit den eingesetzten Verwertungsverfahren muss eine stoffliche Verwertung von 50 Prozent (Gewicht) der durchschnittlichen Masse sonstiger Altbatterien erreicht werden.

Drohnen im Dienste der Landwirtschaft

Während der Landwirtschaftsmesse in Paris im Februar 2014 hat das französische Unternehmen Parrot Drohnen vorgestellt, die das Reflektionsvermögen von Pflanzen messen. Diese Messungen werden anschließend von einer Software zur Abschätzung des Stickstoffdüngebedarfs ausgewertet.

Frankreich ist der zweitgrößte Investor im Raumfahrtsektor

Mit jährlich 30 Euro pro Kopf hat Frankreich das weltweit zweitgrößte Jahresbudget pro Einwohner für die zivile Raumfahrt. Damit liegt das Land hinter den USA (46 Euro), aber vor Deutschland (16 Euro) und Großbritannien (6 Euro).

Deutlicher regionaler Rückgang der Biomasse in der Tiefsee bis 2100

Eine internationale wissenschaftliche Studie, unter Mitwirkung des Labors für Klima- und Umweltwissenschaften (LSCE) [1], quantifiziert anhand von Klimamodellen der letzten Generation erstmals den zu erwartenden regionalen Rückgang der Biomasse in der Tiefsee. Die Studie zeigt, dass selbst die unzugänglichsten Ökosysteme der Tiefsee nicht von den Auswirkungen des Klimawandels verschont bleiben, und dass sich ihre Biomasse voraussichtlich stark verringern wird.

ESA-Weltraumteleskop Gaia im Weltraumbahnhof Französisch-Guyana angekommen

Das Weltraumteleskop Gaia der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist am 26. August in Französisch-Guyana angekommen, von wo es am 20. November mit einer Soyuz-Rakete gestartet werden soll. Mit Hilfe dieses Teleskops soll durch die Erfassung von über einer Milliarde Sterne eine 3-D Karte unserer Galaxie erstellt werden.

Wenn Epidemiologen sich für Web 2.0 interessieren

Im Zeitalter des Web 2.0 und des Quantified Self arbeiten die Forscher an einer Neuausrichtung der traditionellen epidemiologischen Methoden (persönliche Gespräche, Telefonate und schriftliche Fragebögen), die teuer und für die Teilnehmer von Kohortenstudien zwingend sind. Angesichts der technischen Entwicklungen scheint es notwendig, die Instrumente zur Beschaffung, Verarbeitung und Speicherung von Daten an die Gewohnheiten der neuen Generationen anzupassen. Internet und Smartphones bieten viele Möglichkeiten, Daten zur Lebensweise, dem Umfeld und der Gesundheit der Teilnehmer auf weniger umständliche und spielerische Art und Weise zu sammeln. Das Team des INSERM (Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung) um Françoise Clavel-Chapelon (Abteilung “Ernährung, Hormone und Gesundheit von Frauen) hatte im vergangenen Mai in der Cité Universitaire in Paris eine internationale Konferenz ″e-tools and social networks for epidemiology″ organisiert, um die akademische Forschung und industrielle Innovationen rund um die IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) vorzustellen, die für die epidemiologische Forschung von Interesse sind.

Rückläufige Bienenzahlen gefährden die landwirtschaftliche Produktion

Die seit Jahren rückläufigen Bienenzahlen gefährden die Bestäubung und schaden somit erheblich der landwirtschaftlichen Produktion. Diese von der Natur gebotene Dienstleistung hat also erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen

Nierenkrebs, Melanom im Auge und Mesotheliome: eine gemeinsame Gen-Prädisposition

Forscher haben bei einer Familie mit vielen ungeklärten Krebserkrankungen entdeckt, dass einige Prädispositionen für Nierenkrebs auf Mutationen im BAP1-Gen zurückzuführen sind. Dieses Gen, das auf dem Chromosom 3 liegt, war bereits dafür bekannt, dass es die Bildung von Augenkrebs (Retinoblastom oder uveales Melanom) und Krebs in der Pleura (Mesotheliom) begünstigt.

Neues Studienzentrum für Umwelt, Mobilität und Raumordnung

Mit Verabschiedung des Gesetzes zu Verkehrsinfrastrukturen und -dienstleistungen am 31. Mai 2013 kann jetzt die Errichtung eines übergreifenden Studienzentrums für Umwelt, Mobilität und Raumordnung gestartet werden. Das Zentrum wird seine Arbeit am 1. Januar 2014 aufnehmen.

Evolution mit Hilfe der DNA von Quastenflossern enträtselt

Der Quastenflosser ist ein afrikanischer Fisch mit runden, fleischigen Flossen und phylogenetisch den Landsäugetieren sehr ähnlich. Seine Morphologie hat sich in den letzten 300 Millionen Jahren kaum verändert, weshalb er gern zur Untersuchung der Evolution genutzt und oft als “lebendes Fossil” bezeichnet wird.