Frankreich beschließt Zehnjahresplan zur Krebsbekämpfung

Am Donnerstag, den 4. Februar 2021, stellte der französische Staatspräsident anlässlich des Weltkrebstages die Zehnjahresstrategie zur Krebsbekämpfung 2021-2030 vor. Diese Strategie wird vom Institut national du cancer koordiniert und verfügt für ihre erste Roadmap 2021-2025 über ein Budget von 1,74 Mrd. €, d. h. eine Steigerung um 20 % gegenüber dem Krebsplan 2014-2019. Dies ist der vierte Krebsplan, der von der französischen Regierung auf den Weg gebracht wird.

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Bewerbungsaufruf PROCOPE-MOBILITÄT 2021 – Mobilitätsstipendien nach Frankreich für in Deutschland tätige Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden

Ziel der Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Deutschland ist die Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Innovation durch die Förderung der Mobilität nach Frankreich von Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden, die in einem in Deutschland ansässigen Labor bzw. Forschungsinstitut tätig sind.

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Nationale Strategie für Quantentechnologien

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron besuchte am 21. Januar 2021 die Universität Paris-Saclay, um Frankreichs Quantenstrategie vorzustellen.

Diese Strategie ist eine große Herausforderung für Frankreich, das bereits über viele Vorteile verfügt: große Exzellenzlabore, von denen einige mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, eine große Gemeinschaft von Unternehmen sowie einen ersten Fonds zur Förderung der Entwicklung von Quantentechnologien.

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Frankreich richtet Nationalen Wasserstoffrat ein

Umweltministerin Barbara Pompili, Wirtschaftsminister Bruno Le Maire, Forschungsministerin Frédérique Vidal und Industrieministerin Agnès Pannier-Runacher haben am 11.01.2021 die Einrichtung des Nationalen Wasserstoffrats bekannt gegeben.

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Frankreich geht mit 20 Milliarden Euro für strategische Forschung und Innovation in die 4. Auflage des Programms für Zukunftsinvestitionen

Premierminister Jean Castex stellte am 8. Januar 2021 die Grundzüge und Ziele des vierten Zukunftsinvestitionsprogramms (Programme d’investissements d’avenir – PIA 4) dar. Mit einer Ausstattung von 20 Milliarden Euro für die Jahre 2021-2025 ist PIA 4 vollständig der Hochschulbildung, Forschung und Innovation gewidmet. Ein großer Teil dieses Finanzrahmens wird für (zum Teil noch im Rahmen von Konsultationen festzulegende) zukunftsträchtige und für Frankreich strategische Sektoren vorgesehen.

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Parlamentsbericht mit Empfehlungen für eine Zukunft Frankreichs als Vorreiter in der Quantentechnologie

Auf der Grundlage der Empfehlungen des Berichts „Quantenwissenschaft: der technologische Wandel, den Frankreich nicht verpassen wird“, den das französische Parlament am 9. Januar 2020 der Regierung vorgelegt hat, präsentierten Florence Parly, Ministerin der Streitkräfte, Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft Finanzen und Aufschwung, Frédérique Vidal, Ministerin für Hochschulen, Forschung und Innovation, und Cédric O, Staatssekretär für Digitales, nun ihre Vision der Quantentechnologie und das zukünftige Vorgehen der Regierung auf der Grundlage von fünf Maßnahmen:

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Das Carmat-Kunstherz kommt im zweiten Quartal 2021 in Frankreich und Deutschland auf den Markt.

Die autonome Bioprothese wurde von der europäischen Aufsichtsbehörde zugelassen und als sicher und effektiv für Patienten eingestuft, die auf eine Herztransplantation warten. Dieses von Professor Alain Carpentier* und dem Technologieunternehmen Matra entwickelte Kunstherz könnte die Lösung für Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz werden, indem es eine Transplantation hinauszögert oder sogar unnötig macht.

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EU fördert Entwicklung neuer Methoden zur Erdbeobachtung: Forschungsnetzwerk öffnet Fenster ins Erdinnere

Jede seismische Welle, die die Erdkruste durchläuft, verändert diese immer auch leicht. Hochmoderne Sensortechnik erlaubt nun erstmals, Risiken wie Erdrutsche oder die Stabilität von Brücken und Gebäuden neu zu bewerten. Prof. Dr. Céline Hadziioannou von der Universität Hamburg koordiniert europaweit die Entwicklung neuer Methoden zur Erdbeobachtung. Die Europäische Union fördert das Netzwerk über vier Jahre mit rund vier Millionen Euro.

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Schaffung einer neuen Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten

Zur Stärkung der biomedizinischen Forschung im Bereich neu auftretender Infektionskrankheiten und zur besseren wissenschaftlichen Beratung der Politik beim Thema COVID-19 wird Anfang Januar 2021 innerhalb des Inserm (Institut für Gesundheit und medizinische Forschung) eine neue Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten unter der Aufsicht des Ministeriums für Hochschulen, Forschung und Innovation und des Ministeriums für Solidarität und Gesundheit eingerichtet.

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