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Medizin

Wie profitiert die Telemedizin von Covid-19? In der Ile-de-France könnten durch Telemedizin bis zu 500.000 tägliche Fahrten vermieden werden.

Wie profitiert die Telemedizin von Covid-19? In der Ile-de-France könnten durch Telemedizin bis zu 500.000 tägliche Fahrten vermieden werden.

Was wäre, wenn die Telemedizin das Mobilitätschaos in der Ile-de-France teilweise lösen könnte? Das hält zumindest das Institut Paris Région für möglich. Dort behauptet man, dass durch die weit verbreitete Anwendung dieser Praxis bis zu 500.000 tägliche Fahrten vermieden werden könnten.
Die allgemeine Verbreitung des Einsatzes der Telemedizin wäre ein ernst zu nehmender Lösungsansatz, um den Autoverkehr in der Ile-de-France zu reduzieren, wie aus einer am 14. Mai 2020 veröffentlichten Studie des Institut Paris Région hervorgeht.

#Covid-19: Überraschende Ergebnisse einer serologischen Studie des Pasteur-Instituts an einem Gymnasium in Crépy-en-Valois (Oise) in Frankreich

#Covid-19: Überraschende Ergebnisse einer serologischen Studie des Pasteur-Instituts an einem Gymnasium in Crépy-en-Valois (Oise) in Frankreich

Ende März 2020 waren 661 Personen eines Gymnasiums in Crépy-en-Valois (Oise) Gegenstand einer epidemiologischen Untersuchung, die von Forschern des Institut Pasteur mit Unterstützung der regionalen Gesundheitsbehörde Hauts-de-France und der Akademie von Amiens sowie mit Unterstützung des Etablissement Français du Sang durchgeführt wurde.

#Covid19 – Mit 3D-Druck zur vernetzten Fabrik, um den Mangel an Krankenhausausrüstung zu beheben

#Covid19 – Mit 3D-Druck zur vernetzten Fabrik, um den Mangel an Krankenhausausrüstung zu beheben

Angesichts zahlreicher Mängel bei der Grundausstattung befürchten die Krankenhäuser, dass es künftig zu Engpässen kommen wird. Um in einem Notfall reaktionsfähig zu sein, schafft das Ökosystem der additiven Fertigung, sowohl in der Industrie als auch in der Privatwirtschaft, ein Netzwerk zur Produktion von Zubehör. Die meisten von ihnen warten auf grünes Licht von den Behörden, die die Modelle zertifizieren müssen.

Start einer von INSERM koordinierten europäischen klinischen Studie gegen #Covid-19

Start einer von INSERM koordinierten europäischen klinischen Studie gegen #Covid-19

Eine klinische Studie, die Discovery genannt und von Inserm als Teil des Reacting-Konsortiums (Siehe am Ende der Seite) koordiniert wird, beginnt dieses Wochenende in Frankreich, um vier Behandlungen gegen COVID-19 zu testen. Es handelt sich um ein europäisches Projekt [1], dessen französischer Teil von den Ministerien für Hochschulwesen, Forschung und Innovation (MESRI) sowie Gesundheit und Solidarität (MSS) finanziert wird. Es wird von Florence Ader, Infektiologin in der Abteilung für Infektions- und Tropenkrankheiten des Croix-Rousse-Krankenhauses des Universitätsklinikums Lyon und Forscherin am Internationalen Forschungszentrum für Infektiologie CIRI (Inserm/CNRS/Universität Claude Bernard Lyon 1), geleitet.

#Chloroquin, ein Wundermittel gegen #COVID-19?

#Chloroquin, ein Wundermittel gegen #COVID-19?

Laut einer chinesischen Veröffentlichung vom 19. Februar hat eine klinische Studie, die in zehn chinesischen Krankenhäusern durchgeführt wurde, um “die Wirksamkeit von Chloroquin bei der Behandlung von Lungenentzündungen im Zusammenhang mit Covid-19” zu messen, ermutigende Ergebnisse bei “mehr als 100 Patienten” erbracht.

Die Ausschreibung: “Forcheur Jean-Marie Lehn” – Preis 2020 auf den 29.Juni verschoben

Die Ausschreibung: “Forcheur Jean-Marie Lehn” – Preis 2020 auf den 29.Juni verschoben

Der Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ belohnt ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie.

Seit 2017 organisieren die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises FORCHEURS-JEAN-MARIE LEHN an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.
Es handelt sich um zwei Preise, die mit jeweils 10 000 Euro dotiert sind, d.h. 10 000 Euro pro Preisträger.

Tuberculosis 2020 am 20. und 21. Juli in Paris

Tuberculosis 2020 am 20. und 21. Juli in Paris

Der EMBO-Workshop/Kongress Tuberculosis 2020 im Kongresszentrum (CIS) des Institut Pasteur in Paris ist die dritte große Konferenz über Tuberkulose (TB) und pathogene Mykobakterien, nach bereits zwei erfolgreichen, von der Organisation für Molekularbiologie (EMBO) geförderten Konferenzen in den Jahren 2012 und 2016.

Health Data Hub: Größte #Gesundheitsdatenbank der Welt entsteht in Frankreich

Health Data Hub: Größte #Gesundheitsdatenbank der Welt entsteht in Frankreich

In Frankreich ist die zentrale Plattform für Gesundheitsdaten „Health Data Hub“ gestartet. Sie soll die medizinische Versorgung und das Gesundheitssystem insbesondere mithilfe Künstlicher Intelligenz voranbringen.

Am 1. Dezember 2019 startete offiziell der „Health Data Hub“ (HDH). In dieser Datenbank sollen perspektivisch alle Gesundheitsdaten aus Frankreich gespeichert und zur Auswertung aufbereitet werden. Die HDH ist ein Ergebnis der Nationalen Strategie für künstliche Intelligenz (KI) vom März 2018, die eine umfassendere Auswertung von Gesundheitsdaten mithilfe von KI empfahl – ob für die Forschung, zur Unterstützung medizinischen Personals, die Steuerung des Gesundheitssystems oder die Behandlung von Patienten. Die französische Regierung setzte hierbei auf eine zügige Lösung, auch damit Frankreich bei der Weiterentwicklung von Anwendungen im Gesundheitsbereich mit Ländern wie den USA oder China wettbewerbsfähig wird. Mitte des Jahres soll die Testphase abgeschlossen und die HDH einsatzfähig sein. Neben der Zentrale in Paris sind fünf regionale Datenzentren (Hubs) geplant.

Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von deutsch-französischen Verbundvorhaben zu antimikrobiellen Resistenzen

Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von deutsch-französischen Verbundvorhaben zu antimikrobiellen Resistenzen

Infektionskrankheiten sind weltweit eine ernste, anwachsende Bedrohung für die Gesundheit und das Leben von Mensch und Tier. Gleichzeitig sinkt die Wirksamkeit vieler Antibiotika wegen der globalen Zunahme antimikrobieller Resistenzen (AMR). Sie erschweren oder verhindern die Behandlung bakterieller Infektionen, bedrohen den Erfolg alltäglicher medizinischer Eingriffe und verursachen schon heute zahlreiche Todesfälle in der Europäischen Union.

AMR gefährden aber nicht nur die menschliche Gesundheit. Es besteht auch eine enge Verbindung zur Tiergesundheit und zur Umwelt. Die häufige Übertragung zwischen den Habitaten beschleunigt die Verbreitung der AMR, so dass neue Herausforderungen entstehen, die nur durch alle Bereiche umfassende, nachhaltig wirkende Lösungen im Sinne von „One Health“ bewältigt werden können. Es ist daher überlebenswichtig, den Informationsaustausch und die ­Zusammenarbeit zwischen der Human- und der Veterinärmedizin und anderen Fachgebieten wie der Biologie, der Chemie, der Landwirtschaft, der Umweltforschung, der Lebens- und Futtermitteltechnologie und den Sozialwissenschaften zu intensivieren.

Die „Richtlinie zur Förderung von deutsch-französischen Verbundvorhaben zu antimikrobiellen Resistenzen“ ist Teil der Hightech-Strategie und des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung.

Frankreich: Start eines mit 40 Mio. € dotierten Schwerpunktforschungsprogramms zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz

Frankreich: Start eines mit 40 Mio. € dotierten Schwerpunktforschungsprogramms zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz

Eine Studie des ECDC (European Center for Disease Control) schätzt, dass 700.000 Menschen jedes Jahr an multiresistenten Infektionen leiden, was zum Tod von 33.000 Menschen führt. Diese Zahlen haben sich seit 2007 verdreifacht und repräsentieren die zusammengenommenen Fälle allein von Grippe-, Tuberkulose- und HIV-Infektionen weltweit. Bei diesem wichtigen Thema ist Frankreich im weltweiten Vergleich nicht gut aufgestellt: Mit 125.000 Infektionen pro Jahr und 5.500 Todesfällen ist es nach Italien, Griechenland, Rumänien, Portugal und Zypern das europäische Land, das die sechsthöchste Zahl an Betroffenen aufweist.