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IKT

Wie profitiert die Telemedizin von Covid-19? In der Ile-de-France könnten durch Telemedizin bis zu 500.000 tägliche Fahrten vermieden werden.

Wie profitiert die Telemedizin von Covid-19? In der Ile-de-France könnten durch Telemedizin bis zu 500.000 tägliche Fahrten vermieden werden.

Was wäre, wenn die Telemedizin das Mobilitätschaos in der Ile-de-France teilweise lösen könnte? Das hält zumindest das Institut Paris Région für möglich. Dort behauptet man, dass durch die weit verbreitete Anwendung dieser Praxis bis zu 500.000 tägliche Fahrten vermieden werden könnten.
Die allgemeine Verbreitung des Einsatzes der Telemedizin wäre ein ernst zu nehmender Lösungsansatz, um den Autoverkehr in der Ile-de-France zu reduzieren, wie aus einer am 14. Mai 2020 veröffentlichten Studie des Institut Paris Région hervorgeht.

#COVID-19: Französisches Forschungszentrum CNRS richtet Modellierungsplattform MODCOV19 ein

#COVID-19: Französisches Forschungszentrum CNRS richtet Modellierungsplattform MODCOV19 ein

Im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise COVID-19 wurde eine neue Plattform zur Koordinierung der Modellierungskompetenzen geschaffen. Jean-Stéphane Dhersin, verantwortlich für die Einrichtung der Plattform, und Emmanuel Royer, beide wissenschaftliche Assistenzdirektoren des Nationalen Instituts für mathematische Wissenschaften und ihre Interaktionen (INSMI) berichten über die Initiative.

Inria und DFKI unterzeichnen Memorandum of Understanding für KI-Zusammenarbeit

Inria und DFKI unterzeichnen Memorandum of Understanding für KI-Zusammenarbeit

Am ersten Jahrestag des Aachener Vertrags unterzeichnen das französische nationale Institut für Informationstechnologie, Inria, und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, ein Memorandum of Understanding. Die Zeremonie findet in Saarbrücken im Power4Production-Innovationslabor statt im Beisein von Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes und Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales.

Health Data Hub: Größte #Gesundheitsdatenbank der Welt entsteht in Frankreich

Health Data Hub: Größte #Gesundheitsdatenbank der Welt entsteht in Frankreich

In Frankreich ist die zentrale Plattform für Gesundheitsdaten „Health Data Hub“ gestartet. Sie soll die medizinische Versorgung und das Gesundheitssystem insbesondere mithilfe Künstlicher Intelligenz voranbringen.

Am 1. Dezember 2019 startete offiziell der „Health Data Hub“ (HDH). In dieser Datenbank sollen perspektivisch alle Gesundheitsdaten aus Frankreich gespeichert und zur Auswertung aufbereitet werden. Die HDH ist ein Ergebnis der Nationalen Strategie für künstliche Intelligenz (KI) vom März 2018, die eine umfassendere Auswertung von Gesundheitsdaten mithilfe von KI empfahl – ob für die Forschung, zur Unterstützung medizinischen Personals, die Steuerung des Gesundheitssystems oder die Behandlung von Patienten. Die französische Regierung setzte hierbei auf eine zügige Lösung, auch damit Frankreich bei der Weiterentwicklung von Anwendungen im Gesundheitsbereich mit Ländern wie den USA oder China wettbewerbsfähig wird. Mitte des Jahres soll die Testphase abgeschlossen und die HDH einsatzfähig sein. Neben der Zentrale in Paris sind fünf regionale Datenzentren (Hubs) geplant.

Richtlinie zur Förderung von deutsch-französischen Projekten zur Cybersicherheit

Richtlinie zur Förderung von deutsch-französischen Projekten zur Cybersicherheit

Neue Trends und Technologien wie Big Data Analytics, Maschinelles Lernen und das Internet der Dinge bieten große Chancen für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Während die Analyse von z. B. genomischen Daten, kombiniert mit Sensormesswerten unserer Umwelt, zur Heilung von Krankheiten wie Krebs führen kann, haben die erforderlichen Daten potenziell einen sehr hohen und oft nicht verstandenen Einfluss auf die Privatsphäre des Dateninhabers. Durch die Berücksichtigung von Sicherheit, Datenschutz und Vertraulichkeit auf technischer Ebene können neue Technologien entwickelt und in großem Umfang genutzt werden. Die zukünftige Forschung und Entwicklung technischer Lösungen im Bereich der privaterhaltenden Datenverarbeitung wird ein Schlüsselfaktor für die Nutzung von Big Data Analytics und künstlicher Intelligenz zum Nutzen der Gesellschaft als Ganzes sein.

Der Turing-Preisträger Yann LeCun berichtet in einem Buch über seine Forschungen.

Der Turing-Preisträger Yann LeCun berichtet in einem Buch über seine Forschungen.

    Der französische Forscher, Direktor des  Facebook-Labors für Künstliche Intelligenz und Gewinner des Turing-Preises, Yann LeCun veröffentlicht am 16. Oktober 2019 im Verlag Odile Jacob ein Buch über diese Arbeit, Quand la machine apprend (“Wenn die Maschine lernt”). Er ist einer der Pioniere des sogenannten Deep Learning in der künstlichen Intelligenz.  

Eine innovative Neuroprothese ermöglicht einem tetraplegischen Patienten mit einem Exoskelett, sich zu bewegen.

Eine innovative Neuroprothese ermöglicht einem tetraplegischen Patienten mit einem Exoskelett, sich zu bewegen.

Zum ersten Mal konnte ein tetraplegischer Patient dank einer Neuroprothese laufen und beide obere Extremitäten bewegen. Die Prothese sammelt, überträgt und dekodiert die Gehirnsignale in Echtzeit, um so ein Exoskelett zu steuern. Die am 4. Oktober 2019 in der Fachzeitschrift The Lancet Neurology veröffentlichten Ergebnisse der klinischen Studie des Brain Computer Interface (BCI)-Projekts, die bei Clinatec (CEA-Behörde für Atom- und alternative Energien, CHU-Universitätskrankenhaus Grenoble Alpes) durchgeführt wurde, bestätigen den Machbarkeitsnachweis zur Steuerung eines speziellen 4-gliedrigen Exoskeletts. Möglich wird diese Steuerung durch die langfristige Implementierung eines semi-invasiven Medizinproduktes zur Messung der Gehirnaktivität, das bei der CEA entwickelt wurde. Diese Technologie soll langfristig Menschen mit motorischen Behinderungen mehr Mobilität ermöglichen.

Das Space Climate Observatory (SCO): eine globale Beobachtungsstelle für den Klimawandel und seine Auswirkungen auf der Grundlage von Erdbeobachtungsdaten

Das Space Climate Observatory (SCO): eine globale Beobachtungsstelle für den Klimawandel und seine Auswirkungen auf der Grundlage von Erdbeobachtungsdaten

Als internationale Initiative, die Ende 2017 von Frankreich am Vorabend des One Planet Summit ins Leben gerufen wurde, führt das SCO die Raumfahrtagenturen Europas, Chinas, Indiens, Israels, Russlands, Mexikos, Marokkos und der Vereinigten Arabischen Emirate sowie das UNOOSA-Büro (Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen) zusammen. Ziel ist es, Satellitendaten, Felddaten und wissenschaftliche Arbeiten zu bündeln, um den Klimawandel und seine Auswirkungen vom globalen bis zum lokalen Maßstab zu modellieren und zu verfolgen.

Climate Protection and Artificial Intelligence: How can AI help us reach the Paris Agreement ?

Climate Protection and Artificial Intelligence: How can AI help us reach the Paris Agreement ?

Konferenz in Berlin zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Klima

Im Anschluss an den UN-Klimagipfel, der uns erneut an den Ernst der globalen Lage erinnerte und die internationale Gemeinschaft zum schnellen Handeln aufrief, veranstaltete die Französische Botschaft in Berlin in Zusammenarbeit mit der Britischen Botschaft und dem Auswärtigen Amt (AA) am 25. September 2019 eine Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) und Klima. Diese Konferenz fand im Rahmen der 5. European Climate Diplomacy Week 2019 in Berlin statt. An diesem Treffen nahmen Experten und Forscher der drei Länder teil, die sich mit dem zentralen Thema der Bekämpfung der globalen Erwärmung und den Lösungsansätzen im Bereich der digitalen Innovation befassten.

Kanada kündigt internationales Kompetenzzentrum zur Förderung von Künstlicher Intelligenz an

Kanada kündigt internationales Kompetenzzentrum zur Förderung von Künstlicher Intelligenz an

Kompetenzzentrum wird im Rahmen der von Frankreich und Kanada geführten Global Partnership on AI in Montreal errichtet Im kanadischen Montreal soll ein internationales Kompetenzzentrum zur Förderung von Künstlicher Intelligenz errichtet werden. Das kündigten Navdeep Bains, Bundesminister für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung, und Nadine Girault, Ministerin für Internationale Beziehungen der Provinz Quebec am 6. September […]