Gesundheit & Medizin

ONERA und VitaDX arbeiten zusammen an der Früherkennung von Blasenkrebs

Am 26. April 2017 haben VitaDX, das im April 2015 gegründete Start-up des Instituts für molekulare Wissenschaften in Orsay (ISMO) und des Kremlin-Bicêtre-Krankenhauses, und die französische Studien- und Forschungseinrichtung für Luft- und Raumfahrt (ONERA) mit der Unterstützung der Gesellschaft für die Beschleunigung des Technologietransfers (SATT) von Paris-Saclay ihre Kooperation zur Früherkennung von Blasenkrebs gestartet.

23. Mai 2017

Internationale Tagung für Diabetesforschung in Nizza

Auf der 5. DZD [1] Diabetes Research School (DRS17) und dem nachfolgenden 13. International Symposium on Insulin Receptor and Insulin Action vom 19. bis 22. April in Nizza kamen renommierte Experten im Bereich der Diabetesforschung sowie junge Forscher aus der ganzen Welt zu einem Austausch zusammen. Die Nachwuchsforscher konnten sich über die letzten Entwicklungen in diesem Bereich informieren und ihr internationales Netzwerk ausbauen.

23. Mai 2017

Die Darmflora kann die Wirksamkeit und Toleranz der Immuntherapie vorhersagen

Ein französisches Forscherteam in Paris (AP-HP [1], INRA [2], Gustave-Roussy-Institut und Inserm [3]) hat die wichtige Rolle der Darmflora für die Immuntherapie bei Krebs-Patienten aufgezeigt. Beim Menschen trägt die Zusammensetzung der Darmflora zur Identifizierung der Patienten bei, die positiv auf die Behandlung ansprechen. Somit könnte eine Veränderung dieser Zusammensetzung die Wirksamkeit der Versorgung verbessern.

23. Mai 2017

Maschinelles Lernen durch künstliche Synapsen verbessert

Ein von Vincent Garcia geleitetes Forschungsteam mit Forschern des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS), des Unternehmens Thales und der Universitäten von Bordeaux, Paris-Sud und Évry hat sich von den Gehirnfunktionen inspirieren lassen, um neue intelligente Funktionalitäten zu entwickeln. Durch das Netzwerk von Synapsen zwischen Nervenzellen, auf denen die Aktivität des Gehirns basiert, besteht die Möglichkeit, einen Ablauf für das maschinelle Lernen zu entwickeln, das weniger energieaufwendig ist als die meisten aktuell verwendeten Algorithmen. Eine Synapse verbindet zwei Nervenzellen; je stärker diese Verbindung durch die elektrische Stimulation der Synapse wird, desto besser geht das Lernen vonstatten.

19. April 2017

Die französischen Ingenieurhochschulen werden Mitglieder der Forschungsallianz Aviesan

Am Mittwoch, den 5. April 2017 haben François Cansell, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der französischen Ingenieurhochschulen (CDEFI), und Yves Lévy, Vorsitzender des INSERM und Präsident der Aviesan, eine Vereinbarung unterzeichnet, um die CDEFI als Mitglied in die Aviesan (Forschungsallianz für Bio- und Gesundheitswissenschaften) aufzunehmen [1].

19. April 2017

INSERM zweifacher Gewinner in der Rangliste 2016 des EPA

Das Europäische Patentamt (EPA) hat kürzlich seine jährliche Rangliste veröffentlicht: Zum ersten Mal konnte sich das INSERM (Institut für Gesundheit und medizinische Forschung) auf der Liste bei der Einreichung von Patenten im pharmazeutischen Sektor an die Spitze setzen, noch vor den großen Unternehmen dieses Sektors. Zudem konnte es als akademischer Anmelder im biomedizinischen Bereich europaweit seinen ersten Platz behaupten.

19. April 2017

Entdeckung eines Biomarkers zur Identifizierung der ruhenden Zellen des HIV

Französische Forscher des CNRS und der Universität Montpellier haben einen Biomarker identifiziert, der die Differenzierung zwischen Schläfer-Zellen mit HIV und gesunden Zellen ermöglicht. Mit dieser Entdeckung können die sogenannten „Reservoir-Zellen“ [1] isoliert und analysiert werden. Diese Zellen sind verantwortlich für die Viruspersistenz, da durch sie die Viruslast des Patienten unter der Nachweisgrenze verbleibt. Dieses Ergebnis ebnet den Weg für neue therapeutische Ansätze.

5. April 2017

550 Millionen Euro für zwei neue Programme zur Digitalisierung der Gesundheitseinrichtungen

Die französische Gesundheitsministerin, Marisol Touraine, hat die Einführung von zwei neuen Programmen für die Digitalisierung der Gesundheitseinrichtungen bekannt gegeben – „e-parcours“ und „e-Hôp 2.0“. Diese Initiativen werden insgesamt mit 550 Millionen Euro über 5 Jahre gefördert und sind eine Fortsetzung der Programme „Territoire de soins numériques“ und „Hôpital numérique“.

5. April 2017

Erfolg der Gentherapie bei der weltweit häufigsten genetischen Erkrankung

Ein französisches Forscherteam in Paris (Hôpital Necker Enfants malades, AP-HP, Institut Imagine) hat im Oktober 2014 eine Gentherapie an einem 13-jährigen Patienten mit Sichelzellenanämie durchgeführt. Zwei Jahre später konnte durch diese neuartige Behandlung eine vollständige Remission der klinischen und biologischen Anzeichen der Erkrankung festgestellt werden.

22. März 2017