IKT & Verkehrstechnik

Maschinelles Lernen durch künstliche Synapsen verbessert

Ein von Vincent Garcia geleitetes Forschungsteam mit Forschern des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS), des Unternehmens Thales und der Universitäten von Bordeaux, Paris-Sud und Évry hat sich von den Gehirnfunktionen inspirieren lassen, um neue intelligente Funktionalitäten zu entwickeln. Durch das Netzwerk von Synapsen zwischen Nervenzellen, auf denen die Aktivität des Gehirns basiert, besteht die Möglichkeit, einen Ablauf für das maschinelle Lernen zu entwickeln, das weniger energieaufwendig ist als die meisten aktuell verwendeten Algorithmen. Eine Synapse verbindet zwei Nervenzellen; je stärker diese Verbindung durch die elektrische Stimulation der Synapse wird, desto besser geht das Lernen vonstatten.

19. April 2017

GECO air: kostenlose Smartphone-App zur Reduzierung der eigenen Schadstoffemissionen

Das französische Institut für Erdöl und neue Energien (IFPEN) hat mit Unterstützung der französischen Agentur für Umweltschutz und Energie (ADEME) eine neue App zur Bildung des Umweltbewusstseins seiner Nutzer während ihrer zurückgelegten Wege entwickelt – GECO air. Tatsächlich können mehrere Parameter, wie z.B. der Fahrstil, die Schadstoffemissionen eines Fahrzeugs deutlich beeinflussen (Multiplikationsfaktor 1 zu 4).

19. April 2017

Die Strategie Frankreichs für die künstliche Intelligenz

Am 21. März 2017 wurde die Strategie Frankreichs für die künstliche Intelligenz "France Intelligence Artificielle" von Staatspräsident François Hollande vorgestellt. Das wirtschaftliche Interesse am Thema "künstliche Intelligenz" nimmt zu, und nach Aussage von Staatspräsident Hollande sind "die Mächte von morgen" die Nationen, die diese Technologie in der Zukunft beherrschen werden. In Frankreich sind in diesem Bereich aktuell 270 Start-ups tätig. 2016 war Frankreich mit 278 Millionen Euro die zweitstärkste europäische Kraft hinsichtlich der Investitionen in Nachwuchsunternehmen, hinter dem Vereinigten Königreich (581 Millionen Euro) und vor Deutschland (187 Millionen Euro).

5. April 2017

CEA und Thales verstärken Sicherheit kryptographischer Codes

Seit vielen Jahren baut das Labor für die Integration von Systemen und Technologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA-List) sein umfangreiches Fachwissen im Bereich der formellen Analyse und Verifikation [1] von Softwares in den Energie- und Luftfahrtbranchen und aktueller in den Automobil- und Schifffahrtbranchen aus.

22. März 2017

Gründung eines gemeinsamen Forschungslabors für autonomes Fahren zwischen Renault und dem CNRS

Das Forschungslabor Heudiasyc (Heuristik und Diagnostik komplexer Systeme) ist eine fakultätsübergreifende Forschergruppe des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und der Technischen Universität Compiègne (UTC). Am 3. März 2017 wurde das neue gemeinsame Forschungslabor SIVALab (Labor für integrierte Systeme für autonome Fahrzeuge) des Labors Heudiasyc und des französischen Automobilherstellers Renault im Beisein von Xavier Bertrand, Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France, und Vertretern des CNRS, der UTC und Renault eingeweiht. Die Partnerschaft ist zunächst auf vier Jahre angelegt.

22. März 2017

CEA Tech entwickelt die Fabrik der Zukunft in Moselle

Der französische Automobilhersteller PSA in Tréméry (Moselle) hat die Abteilung für technologische Forschung der CEA [1], CEA Tech, damit beauftragt, an seinem Industrie-Standort die lokale Branche der Fabrik der Zukunft in der Region Grand-Est zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde am 30. Januar 2017 die technologische Plattform "Future Factory@Lorraine" (FFLOR) eingeweiht.

23. Februar 2017

Die internationale Cybersicherheitsmesse in Lille

Am 24. und 25. Januar 2017 kamen die Experten der Cybersicherheit bei der internationalen Cybersicherheitsmesse (FIC) in Lille zusammen. Die zunehmende Vielfalt der Ziele von Cyberangriffen war ein Schwerpunkt ihrer Gespräche.

23. Februar 2017

Open Access: ESA bekräftigt Strategie des offenen Zugangs für Bilder, Videos und Daten

Die ESA hat heute die Einführung einer Open Access-Strategie für Bild- und Videomaterial sowie ausgewählte Datensätze mitgeteilt. Seit über 20 Jahren stellt die ESA Wissenschaftlern, der Industrie, den Medien und der breiten Öffentlichkeit über digitale Plattformen wie dem World Wide Web und sozialen Medien eine Fülle an Informationen, Bildmaterial und Daten zur Verfügung. Mit der Weiterentwicklung der Informationsmanagementstrategie der ESA erweitern sich auch hier die entsprechenden Möglichkeiten. So wird nun insbesondere dank einer neuen Open-Access-Strategie für Informationsmaterial und Daten der ESA die umfassende und regelmäßige Nutzung dieses Materials durch die breite Öffentlichkeit, die Medien, den Bildungssektor, Partner und andere Interessierte erleichtert.

20. Februar 2017