Materialwissenschaften

Stolperstein für den berühmten Mathematiker Alexander Grothendieck

Anlass für das "mathematische Café" am 22. März in Berlin war die Verlegung dreier Stolpersteine in Erinnerung an den Mathematiker Alexander Grothendieck und an seine Eltern Sascha Schapiro (auch als Alexander Tanaroff bekannt) und Johanna (Hanka) Grothendieck.

3. April 2017

Projekt INTEGRAL: Verwertung der thermischen Verluste mit thermoelektrischen Halbleitern der zweiten Generation

Das Ziel des europäischen Projekts INTEGRAL ist die Entwicklung von nachhaltigen und preiswerten thermoelektrischen Materialien der zweiten Generation, die die thermischen Verluste direkt in Strom umwandeln. Die Materialien sind anwendbar in der Verkehrsindustrie und in energieintensiven Industriezweigen (Metallurgie, Glasherstellung), die große Energieverluste produzieren.

22. März 2017

Start von Sentinel-2B für Copernicus

Der zweite Satellit der Sentinel-2-Mission im Rahmen des Copernicus-Programms der EU soll am 7. März um 2.49 Uhr MEZ (6. März um 22.49 Uhr Ortszeit) an Bord eines Vega-Trägers von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus starten.

1. März 2017

Cantor-Medaille der DMV für Gerd Faltings Ehrenmitgliedschaft der DMV für Jean-Pierre Bourguignon – Berlin, 3. Februar 2017

Gerd Faltings, Professor für Mathematik an der Universität Wuppertal und einziger deutscher Fieldsmedaillist, erhält die Cantor-Medaille der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Das beschloss das Präsidium der DMV kürzlich in Berlin. Die Cantor-Medaille ist die bedeutendste wissenschaftliche Auszeichnung, die die DMV vergibt. Das Preisgeld beträgt 4.000 Euro, es zählt das Renommee.

6. Februar 2017

Der neue Teilchenbeschleuniger Spiral2 von Staatspräsident Hollande eingeweiht

Am 3. November wurde die neue Forschungsinfrastruktur "Spiral2" [1] am Standort des großen nationalen Schwerionenbeschleunigers GANIL in Caen von Staatspräsident François Hollande eingeweiht. Es handelt sich um eine gemeinsame Forschungseinrichtung der französischen Behörde für Atom- und alternative Energien (CEA) und dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS), die damit zur weltweit größten Forschungseinrichtung im Bereich Kernphysik wird.

16. November 2016

Ausschreibung der Stiftung „Fondation Sciences Mathématiques” in Paris

Die Stiftung „Fondation sciences mathématiques“ in Paris (FSMP) ist ein Spitzenforschungsnetzwerk für Mathematikwissenschaft, in dem die Universitäten Pierre-et-Marie-Curie, Paris Diderot, Dauphine, Paris-Descartes, Paris-Nord, die geisteswissenschaftliche Hochschule ENS, das französische Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) sowie das Collège de France zusammenarbeiten. Sie ist weltweit die größte mathematische Einrichtung, in der sich die Wissenschaftler mit allen Bereichen, d. h. sowohl mit der reinen und angewandten Mathematik als auch mit der theoretischen Informatik, befassen. Der Gründung der FMSP im Jahr 2007 lag der Wunsch zugrunde, die Pariser Mathematiklabors auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern. Sie initiiert und finanziert Programme, um eine internationale Elite anzuziehen und garantiert Forschung auf Exzellenzniveau.

16. November 2016

Claire Voisin, diesjährige Gewinnerin der CNRS-Goldmedaille

Frankreichs höchste Auszeichnung für Naturwissenschaften, die Goldmedaille des CNRS, wurde 2016 an die Mathematikerin Claire Voisin verliehen. Die 1962 geborene Expertin für algebraische Geometrie wurde bereits mehrmals in ihrer beruflichen Laufbahn für ihre Arbeit ausgezeichnet, zum Beispiel mit der Silbermedaille des CNRS im Jahr 2006 sowie mit dem Preis des Clay Mathematics Institute im Jahr 2008.

12. Oktober 2016

46. ERC-Starting Grants für Frankreich

Am 8. September 2016 wurden die Namen der 46 französischen Preisträger bekannt gegeben, die für einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) ausgewählt wurden. Die Preisträger forschen in 18 unterschiedlichen Instituten.

21. September 2016

Ein neuer Superrechner von 1,4 PFlops für die CEA

Nach einer erfolgreichen Ausschreibung statten das Rechen- und Technologiezentrum (CCRT) und die französische Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) das Großrechenzentrum der CEA (TGCC) auf dem Campus für Hochleistungsrechnen in Bruyères-le-Châtel mit einem neuen Superrechner - COBALT - aus. Dieser vom Computerunternehmen Bull, der Atos Marke für Technologieprodukte und Software, entwickelte Superrechner wird ab Mitte 2016 im TGCC installiert und erreicht eine Spitzenleistung von 1,4 PFlops [1]. Er ist somit dreimal leistungsstärker als der derzeitige Superrechner Airain (420 TeraFlops) [2], der 2012 im CCRT in Betrieb genommen wurde. Anwender können damit Daten in einem privaten, rechnerexternen Speichersystem mit einer Kapazität von 2,5 Petabyte [3] und einer Geschwindigkeit von 60 Gigabyte pro Sekunde speichern.

18. Februar 2016