9. Februar 2017

Neuer Lehrstuhl zur Cybersicherheit der kritischen Infrastrukturen im Institut Mines Télécom Atlantique

Am 11. Januar 2017 wurde im Institut Mines Télécom Atlantique (IMT Atlantique) offiziell der Lehrstuhl zur Cybersicherheit von kritischen Infrastrukturen eingeweiht. Ziel dieses Lehrstuhl ist die Intensivierung der Forschung im Bereich Schutz der Einrichtungen von besonderer Bedeutung (Energienetzwerke, industrielle Prozesse, Wasserbetriebe, Finanzsysteme, etc.). IMT Atlantique vereint die Ingenieurhochschulen Télécom Bretagne, École des Mines de Nantes und Télécom ParisTech, die Region Bretagne und die Unternehmen Airbus Defence and Space, Amossys, BNP Paribas, EDF, la Poste, Nokia, Orange und die Société Générale.

Am 11. Januar 2017 wurde im Institut Mines Télécom Atlantique (IMT Atlantique) offiziell der Lehrstuhl zur Cybersicherheit von kritischen Infrastrukturen eingeweiht. Ziel dieses Lehrstuhl ist die Intensivierung der Forschung im Bereich Schutz der Einrichtungen von besonderer Bedeutung (Energienetzwerke, industrielle Prozesse, Wasserbetriebe, Finanzsysteme, etc.). IMT Atlantique vereint die Ingenieurhochschulen Télécom Bretagne, École des Mines de Nantes und Télécom ParisTech, die Region Bretagne und die Unternehmen Airbus Defence and Space, Amossys, BNP Paribas, EDF, la Poste, Nokia, Orange und die Société Générale.

 

Kritische Infrastrukturen sind heute immer häufiger mit dem Internet vernetzt. Die Systeme dieser Infrastrukturen wurden vor geraumer Zeit auf elektronische Datenverarbeitung umgestellt. Damals war die Vernetzung nur intern und die Sicherheitsmaßnahmen wurden demzufolge nur für die betriebliche Kommunikation konzipiert. Heutzutage erweitert sich die Vernetzung auch auf externe Benutzer. Ohne eine entsprechende Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen an die heutigen Herausforderungen werden die Infrastrukturen verwundbar und im Fall eines Angriffs können sogar Menschenleben in Gefahr geraten.

 

Zu den geplanten Forschungsprojekten gehört deshalb auch das Projekt „Cybercop 3D“, mit dem die Kontrollwerkzeuge der Sicherheitssysteme verbessert werden sollen. Mit 3D wäre es möglich, eine Modellierung des Ortes in Echtzeit zu erstellen, an dem ein Angriff stattfindet, sowie eine höhere Sichtbarkeit der Verbindungen zwischen den Ereignissen zu generieren, um die Angriffsszenarien besser zu verstehen.

 

Ein Projekt zur Berücksichtigung des menschlichen Faktors bei der Gestaltung der Sicherheitssysteme wird ebenfalls gestartet. Es werden Instrumente zur Entscheidungshilfe entwickelt, um die Sicherheitsbeauftragten bei der Umsetzung von Gegenmaßnahmen nach Angriffen besser zu beraten.

 

 

Quellen:

„Les chercheurs, cyber-remparts des infrastructures critiques“, Artikel aus I’MTech, 11.01.2017 – https://blogrecherche.wp.mines-telecom.fr/2017/01/11/chercheurs-infrastructures-critiques/

 

„Une chaire sur la cybersécurité des infrastructures critiques à l’IMT Atlantique“, Artikel aus Industrie&Technologies, 11.01.2017 – https://www.industrie-techno.com/une-chaire-sur-la-cybersecurite-des-infrastructures-critiques-a-l-imt-atlantique.47502

 

Redakteur: Aurélien Gaufrès, aurelien.gaufres@diplomatie.gouv.fr