6. Oktober 2017

Partnerschaft zwischen der CEA und Faurecia zur Entwicklung des Wasserstoffantriebs

Die französische Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) hat eine Übereinkunft mit dem deutschen Automobilzulieferer Faurecia getroffen, um die Produktion von mit Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeugen zu beschleunigen. Diese Partnerschaft zeigt das große Interesse der Industrie an diesem Sektor.

Dieses Abkommen wurde für den Zeitraum von fünf Jahre geschlossen und ermöglicht es Faurecia, die seit zwanzig Jahren erzielten Forschungsergebnisse der CEA im Bereich der Stromerzeugung durch Wasserstoff zu nutzen. Die Technologie ist fast vollständig ausgereift, um im Automobilsektor Anwendung zu finden. Ihre Leistungen sind vergleichbar mit denen der Verbrennungsmotoren.

Das Ziel dieses Abkommen ist es, diese Technologie in die industrielle Anwendung zu bringen. Eine neue Generation von Wasserstoffantrieben könnte ebenfalls aus dieser Kooperation hervorgehen, denn die CEA ist zuversichtlich, dass ihre Forschungsergebnisse in drei Jahren Einzug in die Industrie finden könnten.

Faurecia hatte im Mai 2017 bereits eine Partnerschaft mit dem Flugzeugzulieferer Stelia Aerospace Composite geschlossen, ein auf Wasserstofftanks spezialisiertes Unternehmen.

 

Quelle: „Le CEA et Faurecia s’associent pour le développement des véhicules à hydrogène“, Pressemitteilung der CEA, 13.09.2017 http://www.cea.fr/presse/Pages/actualites-communiques/institutionnel/Faurecia-cea-partenaires-developpement-pile-combustible.aspx

 

Redakteurin: Philippine Régniez, philippine.regniez@diplomatie.gouv.fr –

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