15. Juli 2015

Konferenz „Wasser und Klimawandel“ 16. und 17. November 2015 in Leipzig

Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Berlin, die Deutsch-Französische Hochschule (DFH-UFA) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ organisieren am 16. und 17. November 2015 in Leipzig in Zusammenarbeit mit dem französischen Forschungsinstituts für Agrar- und Umwelttechnik (IRSTEA) sowie dem Institut für Wetter und Wassermanagement (IMGW-PIB) eine Konferenz zum Thema Wasserqualität und Wasserquellen im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Berlin, die Deutsch-Französische Hochschule (DFH-UFA) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ organisieren am 16. und 17. November 2015 in Leipzig in Zusammenarbeit mit dem französischen Forschungsinstituts für Agrar- und Umwelttechnik (IRSTEA) sowie dem Institut für Wetter und Wassermanagement (IMGW-PIB) eine Konferenz zum Thema Wasserqualität und Wasserquellen im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

 

Wasser ist eine der kostbarsten natürlichen Ressourcen und lebenswichtig. Trotz dieses Wissens bedrohen menschliche Aktivitäten unablässig Wasservorkommen, sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Gleichzeitig wird der Klimawandel zunehmend Auswirkungen auf diese Wasserressourcen haben, so leiden zum Beispiel schon heute einige Regionen unter Wasserknappheit und werden zukünftig noch trockener, während gleichzeitig heftige extreme Wetterereignisse häufiger vorkommen können. Wasser ist unter diesen ernsten Bedingungen eine der wichtigsten Prioritäten für den ganzen Planeten.

 

In Europa wurden Gesetze erlassen, um Wasservorkommen zu sichern und zu verwalten. Am bedeutendsten ist hierbei die Wasserrahmenrichtlinie (Water Framework Directive, WFD) vom Oktober 2000, die Bedingungen für die Kontrolle von Wasser sowie Schutzmaßnahmen für Wassereinzugsgebiete definiert. Dennoch: Wie erfolgreich ist diese Gesetzgebung? Was können wir von der Auswertung der Ergebnisse der WFD lernen, die für 2015 vorgesehen ist? Wie kann die Forschung dazu beisteuern, weltweit die Wasserprobleme zu lösen?

 

In diesem Zusammenhang und in Bezug auf die bevorstehende Klimakonferenz in Paris (COP21) möchte die Konferenz „Wasser und Klimawandel“ Akteure aus Forschung und Entwicklung aus drei europäischen Ländern – Frankreich, Deutschland und Polen – zusammenbringen, die den Rhein und die Oder als gemeinsame natürliche Grenze teilen.

 

Das Ziel dieser trilateralen Konferenz ist vielfältig: Zunächst sollen auf der Konferenz die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Wasserforschung präsentiert werden. Führende Experten werden neueste Fortschritte und zukünftige Forschungsfragen diskutieren und Möglichkeiten für engere Kooperationen ermitteln.

 

Die Konferenz wird es ermöglichen, eine große Bandbreite an dringenden Problemen zu diskutieren, wie z.B.:

 

  • Stand und Entwicklung der Wasserqualität
  • Hydrologische Modellierung – Komplexität vs. Anwendbarkeit
  • Vorhersage und Umgang mit extremen Wetterereignissen
  • Wasser- und Abwasseraufbereitung – Herausforderungen für die Stadt der Zukunft

 

Gleichzeitig bietet die Konferenz verschiedene Möglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden, Postdocs etc.), die in diesem Bereich forschen: Die jungen Forscher sind dazu eingeladen, ihre Ergebnisse zu präsentieren, mit erfahrenen Wissenschaftlern zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen. Das dritte Anliegen ist es zu überlegen, wie die Forschung Politik und Industrie dabei unterstützen kann, die wachsenden Herausforderungen, die durch menschliche Aktivitäten sowie den Klimawandel für unsere Wasserquellen entstehen, zu bewältigen. Der Austausch von Ideen und Vorgehensweisen soll helfen, diesen Herausforderungen zu begegnen, und die hohe Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern trägt dazu bei, mehr junge Menschen in europäische Forschungsverbundprojekte sowie in Entwicklung und Anwendung einzubeziehen.

 

Das wissenschaftliche Komitee der Konferenz setzt sich aus wissenschaftlichen Koordinatoren aus drei Ländern zusammen:

 

Prof. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ, Deutschland

 

Prof. Patrick Flammarion, Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Abteilung für Wasser, französisches Forschungsinstitut für Agrar- und Umwelttechnik – IRSTEA, Frankreich

 

Ass. Prof. Tomasz Walczykiewicz, Leiter der Einheit für Wassermanagement, Institut für Wetter und Wassermanagement (IMGW-PIB), Polen

 

 

Informationen zur Anmeldung:

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Bitte melden Sie sich unter: http://www.dfh-ufa.org/water_and_climate_change/registration an. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Anmeldung endet am 30. Oktober 2015. Für Vorträge werden Einladungen ausgesprochen.

 

Informationen zu den Postern:

 

 Die Konferenz wird von einer Posterausstellung und -session begleitet. Um einen Postervorschlag einzureichen, senden Sie bitte ein Abstract mit höchstens 1.000 Zeichen bis zum 23. Oktober 2015 (verlängerte Deadline) an: wcc@dfh-ufa.org. Sie werden über die Entscheidung der Auswahlkommission bis zum 30. Oktober 2015 informiert.

 

 

Tagungsort:

 

Leipziger KUBUS, Helmholtz Centre for Environmental Research – UFZ, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig.

 

Organisationskomitee:

 

Rebecca Grojsman (Französische Botschaft in Berlin): rebecca.grojsman@diplomatie.gouv.fr

Jolanta Lewandowska (Französische Botschaft in Berlin): Jolanta.Lewandowska@diplomatie.gouv.fr

Kathleen Schlütter (DFH-UFA) wcc@dfh-ufa.org

Ursula Schmitz (UFZ) Ursula.Schmitz@ufz.de