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Deutsch-französische Junior-Workshops: “Energie für die Zukunft”

Wie kann man bei einem jungen deutsch-französischen Publikum das Interesse für die Wissenschaft wecken? Dieser Frage gingen die Junior Uni und das Deutsch-Französische Kulturzentrum Essen in Zusammenarbeit mit dem Institut Français Düsseldorf, der Kultur- und der Wissenschaftsabteilung der Französischen Botschaft und der französischen Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (AEFE) durch die Organisation von “Deutsch-französischen Junior-Workshops: Energie für die Zukunft” nach. Diese Veranstaltung brachte am 31. März 2022 zum ersten Mal 45 Schüler*innen der Mittel- und Oberstufe, Wissenschaftskommunikateure und Forscher*innen aus Frankreich und Deutschland zum Thema Energiewende zusammen.

Deutsch-französische Junior-Workshops: “Energie für die Zukunft”

Die Workshops zu den drei Themen Solarenergie, Windenergie und Brennstoffzellen wurden von Wissenschaftskommunikateuren des in Nordrhein-Westfalen angesiedelten einzigartigen Vereins “Zukunft durch Innovation (ZDI)” organisiert (vergleichbar mit denen der beiden französischen populärwissenschaftlichen Plattformen “La main à la pâte” und “Les petits débrouillards”) und boten den Schüler*innen des Lycée Français Düsseldorf und der beiden Gymnasien im Stadtteil Borbeck in Essen die Möglichkeit, sich neues Wissen anzueignen.

Im Anschluss an diese Workshops wurde ein Austausch mit vier französischen und deutschen Forscher*innen organisiert: einem französischen Forscher und drei deutschen Doktorandinnen des Forschungszentrums Jülich, der RWTH Aachen und der Universität Duisburg-Essen. Zum Abschluss dieser Veranstaltung hielt die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes eine Rede.

Durch die Verbindung von Praxis und Forschung ermöglichte dieses Format einen direkten Dialog zwischen Schüler*innen und jungen Doktoranden, insbesondere Doktorandinnen. Die Schüler*innen konnten Experimente durchführen und die Forscher*innen erhielten bei dem Versuch, einem jungen Publikum komplexe Forschungsthemen nahezubringen, einen anderen Blick auf ihre Arbeit.

Diese Art von Initiative ermöglicht es, neue Talente hervorzubringen und die Möglichkeiten der deutsch-französischen Beziehungen zu entdecken. So hat beispielsweise Professor Olivier Guillon vom Forschungszentrum Jülich angeboten, Schüler*innen für ein 15-tägiges Schulpraktikum mit Zugang zu einem Labor aufzunehmen: dem Jülich Lab. Die Junior Uni Essen möchte ihrerseits mit dem französischen Gymnasium in Düsseldorf wissenschaftliche Experimente in den Bereichen Biologie, Chemie und Physik in den Laboren der Universität Duisburg-Essen organisieren. Diese Workshops haben ebenfalls dazu beigetragen, bei einem gemischten Publikum mit einer starken Beteiligung von Mädchen das Interesse für die Wissenschaft zu wecken.

Weitere Informationen unter: https://www.junioruni-essen.de/