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Deutsch-französischer Innovationspreis für Erneuerbare Energien

Um vorbildliche Kooperationsprojekte im Energiebereich hervorzuheben, haben die Deutsche Energie-Agentur (dena), die französische Umwelt- und Energieagentur (ADEME) und das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) den Deutsch-Französischen Innovationspreis für Erneuerbare Energien ins Leben gerufen.


Um vorbildliche Kooperationsprojekte im Energiebereich hervorzuheben, haben die Deutsche Energie-Agentur (dena), die französische Umwelt- und Energieagentur (ADEME) und das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) den Deutsch-Französischen Innovationspreis für Erneuerbare Energien ins Leben gerufen.

 

Die dena, die ADEME und das DFBEW prämieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die bereits heute in deutsch-französischer Partnerschaft an den Herausforderungen der Energiewende arbeiten. Ziel ist es, Projekte zu präsentieren, die als Inspiration für weitere Kooperationen dienen können. Mittels des Deutsch-Französischen Innovationspreises für Erneuerbare Energien werden diese einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Der Gewinner des Innovationspreises für Erneuerbare Energien 2016 ist das Projekt REstable:  Im Rahmen dieses Forschungs- und Demonstrationsprojekts untersuchen das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und die französische Forschungs- und Technologieorganisation ARMINES gemeinsam mit weiteren Partnern, wie anhand eines virtuellen Kraftwerks durch erneuerbare Energien grenzübergreifend Regelleistung bereitgestellt werden kann.

 

Der Gewinner sowie die beiden weiteren Finalisten CROME und RefinerHy wurden unter zahlreichen innovativen und qualitativ hochwertigen Initiativen durch eine Jury ausgewählt, die sich aus hochrangigen Vertretern der dena, der ADEME und des DFBEW zusammensetzte. Bei der Preisverleihung im Rahmen der Deutsch-Französischen Wirtschaftskonferenz in der Französischen Botschaft in Berlin am 14. Juni 2016 hatten die drei Finalisten die Gelegenheit, ihr Projekt vor mehr als 100 Unternehmensvertretern beider Länder zu präsentieren.

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Vertreter der Finalisten und die Jurymitglieder nach der Preisverleihung in der Französischen Botschaft ©dena

 

Bewertet wurden die Projekte nach folgenden Kriterien:

 

  • Bedeutung für die Energiewende: Welches Potenzial hat das Projekt, die Energiewende in Deutschland und Frankreich bzw. auf internationalen Märkten voranzubringen?

 

  • Beispielcharakter für die deutsch-französische Kooperation: Welcher Mehrwert wird durch das Engagement von Projektpartnern aus beiden Ländern deutlich (z. B. als Ansatz zur Meisterung einer grenzübergreifenden Herausforderung, breitere Wissensgrundlage, neue Anwendungsbereiche, Erschließung neuer Märkte, Erweiterung der Perspektiven etc.)?

 

  • Innovationscharakter und Kreativität: Werden durch das Projekt neue Lösungsansätze verfolgt, die das Potenzial haben, richtungsweisend zu sein?

 

Teilnehmen konnten alle deutschen und französischen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen. An den eingereichten Projekten musste mindestens ein deutscher und ein französischer Partner beteiligt sein.

 

 

Weitere Informationen:

 

Quelle: “Prix de l’innovation”, gemeinsame Pressemitteilung der dena und der ADEME, 16.06.2016 – http://www.plateforme-f-a.fr/projets/prix-de-linnovation/

 

Redakteurin: Daniela Niethammer, daniela.niethammer@diplomatie.gouv.fr