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Kopplung von Optik und Photovoltaik: die französische Firma Sunpartner ausgezeichnet

Das auf Lichtenergie spezialisierte französische Unternehmen Sunpartner hat am 1. Februar auf der internationalen Konferenz “Implementing the Sustainable Energy Future” den renommierten Titel “Nobel Sustainability Supported Clean Tech Company 2013” vom Vorsitzenden des Nobel Sustainability Trust Gustaf Nobel in Wien verliehen bekommen. Die Zeremonie fand vor hochrangigen Vertretern der Vereinten Nationen und der Europäischen Union sowie vor Vertretern verschiedener Regierungen und NGOs statt. Diese hatten sich auf der von der Initiative R20 (Regions 20 – Regions of Climate Action und Nobel Sustainability Trust) organisierten internationalen Konferenz versammelt, um Projekte für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.


Das auf Lichtenergie spezialisierte französische Unternehmen Sunpartner hat am 1. Februar auf der internationalen Konferenz “Implementing the Sustainable Energy Future” den renommierten Titel “Nobel Sustainability Supported Clean Tech Company 2013” vom Vorsitzenden des Nobel Sustainability Trust Gustaf Nobel in Wien verliehen bekommen. Die Zeremonie fand vor hochrangigen Vertretern der Vereinten Nationen und der Europäischen Union sowie vor Vertretern verschiedener Regierungen und NGOs statt. Diese hatten sich auf der von der Initiative R20 (Regions 20 – Regions of Climate Action und Nobel Sustainability Trust) organisierten internationalen Konferenz versammelt, um Projekte für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

 

Nobel Sustainability Trust ® ist eine Initiative der Nobel-Familie, deren Ziel es ist, das globale Bewusstsein für Umweltbelange sowie für Lösungen für einen garantierten Energiezugang für alle und gleichzeitig für die Erhaltung der Erde zu wecken und zu fördern. Die Sunpartner Gruppe ist das zweite Unternehmen weltweit und das erste in Frankreich, das diesen Titel erhält. Es arbeitet mit der WYSIPS-Technologie (What You See Is Photovoltaic Surface), einer von Sunpartner entwickelten Folie, durch die jeder Träger in eine Solarenergie erzeugende Oberfläche umgewandelt werden kann.

 

Am Anfang der Wysips® Folie stand die Analyse linsenförmiger Bilder, die eine Betrachtung von verschiedenen Bildern je nach der Position des Beobachters ermöglicht. Mikrolinsen, die jeweils zwei flachen miteinander verbundenen Bildern zugeordnet sind, sind dafür verantwortlich, dass das Auge, je nach Blickwinkel, alternativ nur das eine oder das andere Bild erkennen kann. Die Technologie der linsenförmigen Folie ermöglicht Reliefeffekte bzw. Animationen, wie bei einigen 3D-Bildschirmen. Wysips® nutzt den optischen Effekt, der durch das Linsenraster erzeugt wird, um die zur Stromerzeugung genutzten Photovoltaikzellen zu überdecken. Diese Innovation funktioniert sowohl unter künstlichem Licht, als auch unter Sonnenlicht.

 

“Leistung und Transparenz: Der Markt verlangt heute danach. Die Welt von Morgen beginnt schon heute. Um die Vielzahl tragbarer Geräte mit Strom versorgen zu können, bedarf es Kleidungs- oder Gepäckstücke oder Gegenstände, die selbst Energie erzeugen können!”, so Jean-Luc Ledys, Technology & Transport VP bei Sunpartner.

Sunpartner will mit der neuen Technologie, die jede Oberfläche zu einem unabhängigen Energielieferanten machen kann, den Alltag revolutionieren. Zu diesem Zweck hat es optische und photovoltaische Eigenschaften kombiniert und ein ultradünnes und transparentes Material entwickelt. “Neben der Feinheit (0,5 mm oder sogar weniger) sind die beiden wesentlichen Vorteile von Wysips® die Leistung und die Transparenz. Die erreichte Leistung liegt bereits bei 5,8 Milliwatt Peak pro Quadratzentimeter und wir wollen sie mit Hilfe von Photovoltaikmaterialien der 2. Generation, die auf organischen Halbleiterpolymeren basieren, bis 2014 noch verdoppeln. Seit 2012 haben wir eine Transparenz von 90% erreicht “erklärte das Unternehmen.

 

 

Quelle:

Pressemitteilung von enerzine – 04.02.2013 – http://www.enerzine.com/1/15238+gustaf-nobel—la-technologie-wysips-represente-un-grand-pas-en-avant+.html

 

Redakteurin:

Hélène Benveniste, helene.benveniste@diplomatie.gouv.fr