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226 Millionen Euro für vier neue Gesellschaften zur Beschleunigung des Technologietransfers

Wirtschafts-, Finanz- und Industrieminister François Baroin, Forschungsminister Laurent Wauquiez, Industrieminister Eric Besson sowie der Generalkommissar für Zukunftsinvestitionen René Ricol gaben die vier neuen Gesellschaften für die Beschleunigung des Technologietransfers (SATT) bekannt, die im Rahmen des Programms Zukunftsinvestitionen insgesamt 226 Millionen Euro erhalten.


Wirtschafts-, Finanz- und Industrieminister François Baroin, Forschungsminister Laurent Wauquiez, Industrieminister Eric Besson sowie der Generalkommissar für Zukunftsinvestitionen René Ricol gaben die vier neuen Gesellschaften für die Beschleunigung des Technologietransfers (SATT) bekannt, die im Rahmen des Programms Zukunftsinvestitionen insgesamt 226 Millionen Euro erhalten.

Der im Rahmen des Programms Zukunftsinvestitionen eingerichtete und mit 1 Milliarde Euro dotierte ″nationale Fonds zur Valorisierung″ soll durch Lizenzen, industrielle Partnerschaften, Unternehmensgründungen oder durch eine größere Mobilität der Forscher entscheidend zur besseren Verwertung der Ergebnisse aus der öffentlichen Forschung beitragen. Der größte Teil des Fonds (900 Millionen)  wird für die Gründung von SATT aufgewendet.

Mit Hilfe der SATT sollen die Forschungsergebnisse schneller in industrielle bzw. soziale Anwendungen umgesetzt und die zersplitterten Strukturen aufgehoben werden. Sie haben ein doppeltes Ziel: die Finanzierung der für die Förderung der Anwendungsreife von Erfindungen notwendigen Schritte und die damit verbundenen Konzeptnachweise und die Unterstützung lokaler Akteure bei der Valorisierung.

Im September 2011 hatte die französische Regierung bereits die Namen der ersten fünf SATT bekanntgegeben. Andere Projektträger mussten ihre Bewerbungen überarbeiten. Unter diesen Projekten wurden jetzt vier neue SATT aus verschiedenen Regionen (Westfrankreich, Nordfrankreich, Aquitaine und Languedoc-Roussillon) ausgewählt:

•    SATT “Ouest Valorisation” erhielt mit 70 Millionen Euro die größte Förderung und vereint die Europäische Universität der Bretagne, das CNRS (Zentrum für wissenschaftliche Forschung), das INSERM (Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung), das IRD (Institut für Forschung und Entwicklung) und das PRES (Zentrum für Hochschulwesen und Forschung) der Universität Nantes- Angers- Le Mans (Pays de la Loire)
•    SATT “Nord de France” erhielt 63 Millionen Euro und vereint die Universitäten Lille Nord de France, Reims Champagne-Ardennes und Picardie Jules Verne
•    SATT Aquitaine erhielt 48 Millionen Euro und vereint die Universitäten von Bordeaux, Pau und der Adour-Region, das CNRS, das INSERM, das polytechnische Institut Bordeaux, das Universitätsklinikum Bordeaux und die Hochschule für industrielle Spitzentechnologien
•    SATT Languedoc-Roussillon erhielt 45 Millionen Euro und vereint die Universitäten von Montpellier I, Montpellier II, Paul Valéry Montpellier III, Perpignan Via Domitia und Nîmes, das CNRS, das INSERM, die Montpellier SupAgro, die ENSCM Montpellier und das IRD Montpellier

Quellen:
– Artikel aus Les Echos – 10.01.2012 – http://www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/innovation-competences/technologies/0201820575740-226millions-272996.php
– Pressemitteilung des Generalkommissariats für Zukunftsinvestitionen – 22.12.2011 – http://investissement-avenir.gouvernement.fr/content/226-millions-deuros-de-dotations-pour-quatre-nouvelles-soci%C3%A9t%C3%A9s-dacc%C3%A9l%C3%A9ration-de-transfert-d

Redakteurin:
Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr