logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

50 Millionen Euro für die Forschung zur nuklearen Sicherheit und zum Strahlenschutz

Die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Marisol Touraine, die Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, Delphine Batho, die Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, und der Generalkommissar für Investitionen, Louis Gallois, gaben am 17. Mai 2013 die dreiundzwanzig Gewinner der Projektausschreibung “Forschung im Bereich nukleare Sicherheit und Strahlenschutz” bekannt.


Die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Marisol Touraine, die Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, Delphine Batho, die Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, und der Generalkommissar für Investitionen, Louis Gallois, gaben am 17. Mai 2013 die dreiundzwanzig Gewinner der Projektausschreibung “Forschung im Bereich nukleare Sicherheit und Strahlenschutz” bekannt.

 

Im Rahmen der Aktion “Atomkraft von Morgen” des Programms für Zukunftsinvestitionen wurde im Sommer 2011 eine Ausschreibung für Projekte im Bereich der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes gestartet. Ausgestattet mit einem Budget von 50 Millionen Euro sollen über diese Ausschreibung strukturierende, kooperative Infrastrukturen für die Forschung im Bereich der nuklearen Sicherheit und kooperative Forschungsprojekte (insbesondere im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften) finanziert werden. Die französische Forschungsförderagentur (ANR) wurde im Auftrag des Staates mit der Durchführung dieser Projektausschreibung betraut.

 

Die Auswahl der besten Projekte erfolgte durch einen gemeinsamen Ausschuss des Ministeriums für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, des Ministeriums für Hochschulen und Forschung und der französischen Behörde für nukleare Sicherheit (ASN).

 

Aufgabe der prämierten Projekte wird es sein, Lehren aus den Umständen zu ziehen, die zu schweren nuklearen Unfällen wie in Fukushima geführt haben, zu untersuchen, wie Betreiber und Behörden in diesen Fällen reagieren müssen und zu analysieren, wie sich diese Unfälle hinsichtlich der radioaktiven Freisetzungen und deren Folgen auf die Gesundheit und die Umwelt auswirken.

 

 

Quelle:

Pressemitteilung des französischen Ministeriums für Hochschulen und Forschung – 17.05.2013 – http://www.enseignementsup-recherche.gouv.fr/cid71887/50-millions-d-euros-pour-la-recherche-en-surete-nucleaire-et-en-radioprotection.html

 

Redakteurin: Hélène Benveniste, helene.benveniste@diplomatie.gouv.fr