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CINESCIENCE „NANOTECHNOLOGIE – Die unsichtbare Revolution“

Donnerstag, 23. Februar 2012, um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) Auditorium der Französischen Botschaft Wilhelmstr. 69, 10117 Berlin Freier Eintritt Anmeldung erforderlich unter: cinescience@botschaft-frankreich.de   Im Anschluss an die Filmvorführung erfolgt ein Gespräch zwischen dem französischen Forscher Etienne Klein und dem Botschaftsrat für Wissenschaft und Technologie der französischen Botschaft, Mathieu Weiss. Etienne Klein ist […]


Donnerstag, 23. Februar 2012, um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
Auditorium der Französischen Botschaft
Wilhelmstr. 69, 10117 Berlin
Freier Eintritt

Anmeldung erforderlich unter: cinescience@botschaft-frankreich.de

 

Im Anschluss an die Filmvorführung erfolgt ein Gespräch zwischen dem französischen Forscher Etienne Klein und dem Botschaftsrat für Wissenschaft und Technologie der französischen Botschaft, Mathieu Weiss. Etienne Klein ist Physiker bei der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) – einer bedeutenden multidisziplinären Forschungseinrichtung in Frankreich – und unterrichtet Philosophie und Physik an der Pariser „Ecole Centrale“.

Film :

Dokumentation von Olivier Julien und Takahiro Hamano
ARTE FRANCE, Frankreich 2011, 50 Min.

Filmreihe Nanotechnologie auf Arte :
http://www.science-allemagne.fr/fr/wp-content/uploads/2012/01/Nano-auf-ARTE-TV.pdf

 

Die Nanotechnologie berührt verschiedene Wissenschaftsgebiete, die sich mit Kleinststrukturen in der Größenordnung von Einzelatomen und Molekülen befassen.
Mit ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten verspricht sie, zahlreiche Lebensbereiche von Grund auf zu verändern. Die dreiteilige Reihe “Nanotechnologie – Die unsichtbare Revolution” veranschaulicht den aktuellen Entwicklungsstand sowie das Zukunftspotenzial der Nanotechnologie und beleuchtet neue Fragen und Entscheidungen, die auf die Menschheit zukommen.

Im medizinischen Bereich wird seit rund 15 Jahren Nanoforschung betrieben. Einige Produkte sind bereits soweit entwickelt, dass sie in den Handel gehen können, andere befinden sich noch in der klinischen Testphase. Mit den alptraumhaften, futuristischen Visionen von chirurgischen Nanoro-botern, die in unserem Körper operieren, wie sie in Science-Fiction-Filmen und -romanen dargestellt werden, hat die neue Technik jedoch wenig zu tun. Große Hoffnungen setzt man hingegen in neue Diagnose-Systeme, deren Präzision und einfache Anwendung eine gezieltere und genauere medizinische Untersuchung ermöglicht. Auch die Behandlung von Krebs- sowie Herz- und Gefäßerkrankungen kann über die Nanotechnologie effektiver gestaltet werden, weil ausschließlich nur kranke Zellen therapiert werden.

Allerdings konfrontieren uns diese hoffnungsvollen Vorstöße in Medizin und Wissenschaft mit neuen Situationen und werfen neue Fragen auf. Die Nanodimension ist der Schlüssel zum Ursprung biologischer Funktionen. Hier agieren zu können, bringt radikal neue Möglichkeiten mit sich, beispielsweise abgestorbene oder beschädigte Gewebe zur Neubildung anzuregen. Es gibt auch Behauptungen, die Nanotechnologie könne sogar neue, “leistungsfähigere” Menschen schaffen: Cyborgs mit direkt an das Nervensystem gekoppelten elektronischen Implantaten. Doch das ist wohl noch Fantasie.

Seit fast 30 Jahren erforscht die Wissenschaft die Nanodimension, also den Bereich des milliardstel Meters. In der unsichtbaren, faszinierenden Welt der Atome und Moleküle gibt die Materie überraschende Eigenschaften preis. Die Nanotechnologie befasst sich damit, wie diese Eigenschaften zu nutzen sind – ein revolutionärer Vorstoß, der die Grenzen in so verschiedenen Wissenschaftsbereichen wie Medizin, Energiegewinnung, Umwelt, Werkstoffforschung und Elektronik immer weiter verschiebt.

Heute kommen die ersten Produkte aus den Forschungslabors auf den Markt und ziehen in den Alltag der Menschen ein. Aber hält die “Nano-Revolution” auch tatsächlich, was sie verspricht und zu welchem Preis? Die dreiteilige Reihe “Nanotechnologie – Die unsichtbare Revolution“ veranschaulicht den aktuellen Entwicklungsstand sowie das Zukunftspotenzial der Nanotechnologie.

 

Nach der Veranstaltung bieten wir Ihnen einen kleinen Imbiss.

 

Der Film ist wahlweise in deutscher oder französischer Sprache zu sehen.

 

Aufgrund der begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze bitten wir Sie, sich bis spätestens zum 22. Februar (12:00 Uhr) per E-Mail unter cinescience@botschaft-frankreich.de anzumelden. Geben Sie bitte die Namen und Vornamen aller Teilnehmer an.