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Einrichtung des Innovationsfonds in Höhe von 10 Milliarden Euro

Der Minister für Wirtschaft und Finanzen, Bruno Le Maire, kündigte am 15. Januar 2018, nach der Unterzeichnung der dafür notwendigen Papiere, die genauen Modalitäten zur Einrichtung des Innovationsfonds in Höhe von zehn Milliarden Euro an.


Der Fonds wird mit 1,6 Milliarden Euro aus im zweiten Halbjahr 2017 getätigten Veräußerungen aus Vermögenswerten (Engie und Renault) und mit rund 8,4 Milliarden Euro in Wertpapieren (Aktien von EDF und Thales, die jeweils 13,30% und 25,76% des Kapitals dieser Gesellschaften ausmachen) finanziert.

Dieser Fonds wurde bei der öffentlichen Investitionsbank Bpifrance angesiedelt – einer Struktur, die vom französischen Staat kontrolliert wird.

Diese Vermögenswerte, die nicht direkt investiert werden, generieren jährlich geschätzte 200-300 Millionen Euro. Die so erwirtschafteten Einnahmen werden in die Entwicklung bahnbrechender Innovationen und ihrer industriellen Umsetzung in Frankreich investiert. Die wichtigsten Fragen zur Investition dieser Gelder werden in den kommenden Wochen diskutiert.

Mit der Einrichtung dieses Fonds will die Regierung finanzielle Mittel, die aus Veräußerungen des staatlichen Finanzportfolios hervorgegangen sind, in die Finanzierung von Innovationen investieren, die für die Entwicklung und das Wachstum französischer Unternehmen entscheidend sind.

Durch weitere Veräußerungen von Aktienbeteiligungen an anderen Gesellschaften aus dem Staatsportfolio erhält die EPIC [1] Bpifrance neue finanzielle Zuwendungen. Die Wertpapiere von EDF und Thales, die anfangs zur Finanzierung des Fonds eingesetzt werden, werden hingegen vom Staat zurückerworben.

 

[1] EPIC – der öffentlichen Einrichtung mit industrieller Ausrichtung

 

Quelle: Französisches Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, 15/01/2018 – https://www.entreprises.gouv.fr/dge/mise-place-du-fonds-pour-innovation-dote-de-dix-milliards-d-euros?utm_source=toutes-actus&utm_medium=rss1&utm_campaign=RSS

 

Übersetzerin: Jana Ulbricht, jana.ulbricht@diplomatie.gouv.fr