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ERC-Ausschreibung 2011

Die nationale Kontaktstelle (PCN) des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Frankreich hat eine Bilanz zu den Ausschreibungen von 2011 veröffentlicht und die Zahlen der französischen Beteiligung analysiert.

Der Europäische Forschungsrat hatte 2011 drei Ausschreibungen gestartet: ″Starting Grant″, ″Advanced Grant″ und ″Proof of Concept″. ″Starting Grant″ richtet sich an junge Forscher (zwischen 2 und 12 Jahren nach der Doktorarbeit), ″Advanced Grant″ an erfahrene, exzellente Forscher und der ″Proof of Concept″ wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben.


Die nationale Kontaktstelle (PCN) des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Frankreich hat eine Bilanz zu den Ausschreibungen von 2011 veröffentlicht und die Zahlen der französischen Beteiligung analysiert.

Der Europäische Forschungsrat hatte 2011 drei Ausschreibungen gestartet: ″Starting Grant″, ″Advanced Grant″ und ″Proof of Concept″. ″Starting Grant″ richtet sich an junge Forscher (zwischen 2 und 12 Jahren nach der Doktorarbeit), ″Advanced Grant″ an erfahrene, exzellente Forscher und der ″Proof of Concept″ wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben.

 

Französische Forscher reichten insgesamt 326 Projekte ein, 20% mehr als im Vorjahr.

Europaweit stieg die Anzahl der eingereichten Projekte um 40% (4080), wodurch sich der Anteil französischer Teilnehmer von 9,4% auf  8% im Jahr 2011 verringerte.

 

Starting grant

 

Frankreich landete mit der Finanzierung von 57 Projekten auf Platz drei, vor den Niederlanden (47 Projekte), aber nach Deutschland und Großbritannien (jeweils 64 und 124 Projekte).

 

–          Im Bereich Physik- und Ingenieurwissenschaften liegt Frankreich mit 33 Projekten an zweiter Stelle, nach Großbritannien mit 52 Projekten.

–          Im Bereich Lebenswissenschaften kommt Frankreich mit 19 Projekten auf Platz drei, nach Großbritannien mit 33 Projekten und Deutschland mit 27 Projekten.

–          Im Bereich Geisteswissenschaften belegt Frankreich mit 5 Projekten den fünften Platz, nach Großbritannien mit 33 Projekten, den Niederlanden mit 15 Projekten und Belgien und Deutschland mit jeweils 6 Projekten.

 

Die Erfolgsquote der französischen Forscher liegt bei 18% und damit deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Frankreich steht damit als Gastland für ERC-Stipendiaten an dritter Stelle, obwohl es europaweit nur den 5. Platz bei der Einreichung von Projektanträgen belegt.

Advanced Grants

 

Für den ″Advanced Grants″ 2011 bewarben sich insgesamt 2284 europäische Forscher; 294 Kandidaten wurden ausgewählt. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 13%. Die französischen Bewerbungen stiegen 2011 von 195 (2010) auf 215, das bedeutet ein Anstieg um 9,5%.

 

Frankreich ist Gastland für 31 Projekte (10,5% der geförderten Projekte) und somit an dritter Stelle hinter Großbritannien (68 geförderte Projekte) und Deutschland (52 geförderte Projekte).

 

–          Im Bereich Physik- und Ingenieurwissenschaften belegt Frankreich den dritten Platz hinter Großbritannien und Deutschland.

–          Im Bereich Lebenswissenschaften erreicht es nur den vierten Platz, hinter Großbritannien, Deutschland und Spanien.

–          In den Geisteswissenschaften kommt Frankreich auf den dritten Platz, gleichauf mit Deutschland und hinter Großbritannien und Italien. Anzumerken ist, dass die französischen Forscher in diesem Bereich die höchste Erfolgsquote auf europäischer Ebene aufweisen (Frankreich 14%; Europa 9%).

 

ERC Proof of Concept

 

Diese neue Ausschreibung richtet sich an die Gewinner der ″Starting Grants″ und ″Advanced Grants″ und soll diese dabei unterstützen, die im Rahmen ihrer Projekte erzielten Ergebnisse zu valorisieren.

Die Ausschreibung ermöglichte bereits die Finanzierung der Valorisierung von 52 Projekten in Höhe von 150.000 € für einen Zeitraum von einem Jahr. Drei der neun eingereichten französischen Projekte erhielten eine Finanzierung.

 

 

Kontakt: Philippe Roussignol – PCN ERC –  – Email: pcn-erc@cnrs-dir.fr

 

Quelle:

– Pressemitteilung von eurosfaire – 20.02.2012 – http://www.eurosfaire.prd.fr/news/consulter.php?id=6637

 

Redakteurin: Nina Grisot, nina.grisot@diplomatie.gouv.fr