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Forschungspolitik: Vorstellung des Programms #PAUSE

Programm PAUSE: (Programme national d’aide à l’Accueil en Urgence des Scientifiques en Exil/ Nationales Nothilfeprogramm für Wissenschaftler im Exil).

Forschungspolitik: Vorstellung des Programms #PAUSE

Das Programm PAUSE ist eine Initiative des „Collège de France“, das am 16. Januar 2017 ins Leben gerufen wurde.

Dieses Programm soll die Integration von Exil-Wissenschaftlern in Frankreich fördern, denen im eigenen Land die Verfolgung droht. Hochschulen und öffentliche Forschungsinstitute können Wissenschaftler in Notsituationen aufnehmen und finanzieren damit diese ihre Forschungsprojekte fortsetzen können. PAUSE stellt als Anschubfinanzierung das Jahresgehalt der jeweiligen Person von etwa 30.000 Euro. Dies entspricht rund 60 Prozent des Gesamtaufwands. Für die aufnehmende Hochschul- oder Forschungseinrichtung kommen Ausgaben für Sprachkurse, eventuelle Wohnbeihilfen oder Unterstützung der Familien hinzu.

Das Programm PAUSE wurde am 16. Januar 2017 offiziell gestarrt. Die Ministerinnen für Hochschulen, Forschung und Innovation, des Inneren und für Europa und auswärtige Angelegenheiten sowie das Collège de France finanzieren den größten Teil des Projekts.

Im März 2018, ein Jahr nach dem Start des Programms, hat das Projekt PAUSE 126 Wissenschaftler (von 223 Bewerbungen) in 62 französischen Institutionen geholfen.

Im Deutschland existiert ein ähnliche Initiative: die Philipp Schwarz-Initiative der Humboldt Stiftung.

 

Quelle: https://www.college-de-france.fr/site/programme-pause/index.htm

Redakteurin: Clarisse Brehier, clarisse.brehier@diplomatie.gouv.fr – www.wissenschaft-frankreich.de