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Hocheffiziente dieselelektrische Antriebe für den Schienenverkehr

Unter dem Namen TRENERGY wurde am 1. Januar 2013 ein Forschungsprojekt zur Effizienzsteigerung dieselelektrischer Antriebe für Anwendungen im Schienenverkehr gestartet. Das französische Institut für Erdöl und neue Energien (IFPEN), das Labor für Strömungsdynamik (DynFluid) der französischen Ingenieurhochschule Arts et Métiers ParisTech sowie die Unternehmen ALSTOM Transport und ENOGIA sind an dem auf drei Jahre befristeten Vorhaben beteiligt.


Unter dem Namen TRENERGY [1] wurde am 1. Januar 2013 ein Forschungsprojekt zur Effizienzsteigerung dieselelektrischer Antriebe für Anwendungen im Schienenverkehr gestartet. Das französische Institut für Erdöl und neue Energien (IFPEN), das Labor für Strömungsdynamik (DynFluid) der französischen Ingenieurhochschule Arts et Métiers ParisTech sowie die Unternehmen ALSTOM Transport und ENOGIA sind an dem auf drei Jahre befristeten Vorhaben beteiligt.

Mit dem Projekt TRENERGY soll die Leistungsfähigkeit des Clausisus-Rankine-Kreisprozesses [2] zur Wärmerückgewinnung von Dieselmotorabgasen und somit zu einem effizienteren Antriebssystem untersucht werden.

 

Bisher wurde der Clausisus-Rankine-Kreisprozess hauptsächlich bei stationären Anwendungen (Kraftwerke, Wärmerückgewinnungssysteme für Kessel, Öfen) oder auf großen Schiffen eingesetzt. Nun sollen Lösungen für die raschen und nicht absehbaren Schwankungen der Wärmequelle sowie für die begrenzte Kühlkapazität bei kleineren Verkehrsmitteln entwickelt werden. Dabei sollen die aerodynamischen Anforderungen im Fahrzeug und der begrenzte verfügbare Freiraum mitberücksichtigt werden.

 

Im Rahmen des Projekts werden die Ingenieure drei Ziele verfolgen:

 

  • Auswahl des am besten geeigneten Steuerungsmodells für ein mit einer Turbine ausgestattetes Organic Rankine Cycle – System (ORC) für Anwendungen mit variabler Wärmequelle
  • Entwicklung einer kompakten Turbine im niedrigen Leistungsbereich durch die Optimierung der Innenströmung
  • Bewertung eines umweltfreundlicheren Arbeitsfluids für Anwendungen im Transportbereich.

 

Am Ende des Projekts soll ein Prototyp eines auf dem Clausisus-Rankine-Kreisprozess beruhenden Systems entwickelt und auf einem Motorenprüfstand getestet werden. Dieser Prototyp soll mit einer spezifischen Turbine ausgestattet sein. Er könnte bereits als Modell bei künftigen hocheffizienten dieselelektrischen Antrieben für den Schienenverkehr eingesetzt werden.

 

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Projektaufrufes “Nachhaltige Verkehrssysteme und Mobilität” der französischen Forschungsförderagentur (ANR).

 

[1] Weitere Informationen zu dem Projekt TRENERGY unter: http://projet.ifpen.fr/Projet/jcms/xnt_85537/resume

[2] Der Clausisus-Rankine-Kreisprozess ist ein thermodynamischer Kreisprozess. Weitere Informationen dazu unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Clausius-Rankine-Kreisprozess

 

 

Kontakt: Paolino TONA, IFPEN – Lyon – Tel. : +33 (0)4 37 70 26 03 – E-Mail: paolino.tona@ifpen.fr

 

Quelle: Artikel aus Enerzine – 29.03.2013 – http://www.enerzine.com/12/15498+recuperer-la-chaleur-des-gaz-dechappement-des-trains-pourquoi-pas+.html

Redakteur: Lucas Ansart, lucas.ansart@diplomatie.gouv.fr