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Inlandsausgaben für F&E stiegen 2011

Die internen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der in Frankreich ansässigen Unternehmen (DIRDE) stiegen 2011 auf 28,8 Milliarden Euro; dies entspricht einer Erhöhung um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einem Synthesebericht des französischen Ministeriums für Hochschulen und Forschung (MESR) hervor, der im Sommer veröffentlicht wurde. Die DIRDE steigen seit 2007 nicht nur kontinuierlich an, sondern auch jedes Jahr schneller: zwischen 2007 und 2008 um 1,5%, zwischen 2008 und 2009 um 1,9%, zwischen 2009 und 2010 um 2,9%. Die Bruttoinlandsausgaben für F&E (DIRD) stiegen 2011 insgesamt um 2,3% auf 45 Milliarden Euro. Die Unternehmen haben mit 2,2% zu diesem Wachstum beigetragen und die Verwaltungen mit 0,1%. Die französischen Forschungsausgaben erreichten 2,25% des BIP.


 Die internen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der in Frankreich ansässigen Unternehmen (DIRDE) stiegen 2011 auf 28,8 Milliarden Euro; dies entspricht einer Erhöhung um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einem Synthesebericht des französischen Ministeriums für Hochschulen und Forschung (MESR) hervor, der im Sommer veröffentlicht wurde. Die DIRDE steigen seit 2007 nicht nur kontinuierlich an, sondern auch jedes Jahr schneller: zwischen 2007 und 2008 um 1,5%, zwischen 2008 und 2009 um 1,9%, zwischen 2009 und 2010 um 2,9%. Die Bruttoinlandsausgaben für F&E (DIRD) stiegen 2011 insgesamt um 2,3% auf 45 Milliarden Euro. Die Unternehmen haben mit 2,2% zu diesem Wachstum beigetragen und die Verwaltungen mit 0,1%. Die französischen Forschungsausgaben erreichten 2,25% des BIP.

 

Die vorläufigen Schätzungen gehen für 2012 von einem Anstieg der DIRD um 0,6% aus, wodurch die Forschungsausgaben bei 2,26% des BIP lägen. Dieses langsamere Wachstum ist durch eine Senkung der Gesamtausgaben der Verwaltungen und Unternehmen zu erklären. Es wird davon ausgegangen, dass die Ausgaben der Verwaltungen um 0,3% sanken, die der Unternehmen um 1,1% anstiegen und damit 16,5 bzw. 29,5 Milliarden Euro erreichten.

 

2011 waren 402.000 Mitarbeiter in der F&E tätig, davon 59% in Unternehmen und 41% in der Verwaltung. Das entspricht einem Anstieg um 1,1% im Vergleich zum Vorjahr und fällt somit niedriger aus als im Jahr zuvor (2,6% in 2010). Dies ist auf die geringere Anzahl von Neuanstellungen der Unternehmen zurückzuführen (+1,4% in 2011, im Vergleich zu +4,3% in 2010). Im öffentlichen Bereich hingegen stieg die Anzahl der Neueinstellungen (+0,7% in 2011, +0,1% in 2010); sie blieben jedoch hinter den Einstellungszahlen der Unternehmen zurück. Die Forscher machen 60% der F&E-Angestellten aus. Davon arbeiten 60% (148.000) in Unternehmen. Der zweitgrößte Arbeitgeber sind die Universitäten, mit 47.500 Forschern.

 

 

Quelle:

Synthesebericht des MESR –

http://cache.media.enseignementsup-recherche.gouv.fr/file/2013/52/5/NI_MESR_13_06_263525.pdf

 

Redakteurin: 

Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr