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Innovation 2030 – Startschuss für Innovationswettbewerb

Von der Idee zur Produktionsreife, so das Ziel des internationalen Innovationswettbewerbs Concours mondial de l’innovation, der jungen Talenten aus dem In- und Ausland Anreize für die Schaffung des Wachstums von Morgen in Frankreich liefern soll.


Von der Idee zur Produktionsreife, so das Ziel des internationalen Innovationswettbewerbs Concours mondial de l’innovation, der jungen Talenten aus dem In- und Ausland Anreize für die Schaffung des Wachstums von Morgen in Frankreich liefern soll.

 

Am 2. Dezember 2013 gab Staatspräsident Hollande den Startschuss für dieses ambitionierte Unterfangen.

 

Innovation sei der Wachstumsfaktor der Zukunft, die Triebfeder für Veränderung. Und Frankreich stehe bei der Innovation unter den 28 EU-Ländern nur auf dem 11. Rang, konstatierte Staatspräsident Hollande. Dies müsse sich in den nächsten Jahren ändern. Der Wettbewerb ziele deshalb darauf ab, das Land mittels einer Innovationsstrategie zu reindustrialisieren.

 

Der Wettbewerb basiert auf den Schlussfolgerungen des ″Abschlussberichts der Kommission ″Innovation 2030″, der am 11. Oktober 2013 veröffentlicht wurde. Er dient dem Ziel, in den kommenden 10 Jahren französische Unternehmen in sieben Schwerpunktbereichen als wichtige Akteure auf dem Weltmarkt zu etablieren.

 

Die sieben Schwerpunktbereiche sind:

  • Energiespeicherung
  • Recycling von Ressourcen (seltene Metalle)
  • Nutzung mariner Ressourcen (Metalle, Meerwasserentsalzung)
  • Pflanzenproteine und grüne Chemie
  • Personalisierte Medizin
  • ″Silver Economy″ – Innovation im Angesicht der steigenden Lebenserwartung
  • ″Big Data″

 

Für diese Sektoren startete die französische Regierung Anfang Dezember 2013 sieben Innovationswettbewerbe mit internationaler Ausrichtung. Aus den eingereichten Innovationsprojekten sollen diejenigen Talente und Unternehmen ermittelt werden, die das größte Potential für wirtschaftliches Wachstum aufweisen, und diese dann gefördert werden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um französische oder ausländische Unternehmen handelt.

 

Den ausgewählten Projekten stehen in der Start-Phase 300 Millionen Euro aus dem Programm für Zukunftsinvestitionen über die öffentliche Investitionsbank Bpifrance zur Verfügung.

 

Zur Auswahl der besten Projekte wurde ein dreistufiges Verfahren festgelegt:

 

Phase 1: Start

In dieser Phase werden etwa 100 Projekte ausgewählt (30.01. – 31.03.2014), die eine Finanzierungshilfe in Form von Subventionen in Höhe von bis zu 200.000 € pro Projekt erhalten.

Phase 2: Betreuung

In dieser Phase (Start: 1.09.2014) werden die aussichtsreichsten Projekte in den wichtigsten Entwicklungsphasen betreut. Es werden etwa 30-40 Projekte ausgewählt, die jeweils bis zu 2 Mio. € erhalten.

Phase 3: Weiterentwicklung

In dieser Phase werden ausgewählte Projekte (von den bereits in Phase 2 betreuten Projekten) in ihrer Industrialisierungsphase so umfassend wie möglich unterstützt. In der dritten Phase werden ab 2016 für jeden der sieben Schwerpunktbereiche ein oder zwei Projekte ausgewählt, die mit bis zu 20 Mio. € gefördert werden.

 

Weitere Informationen:

Auf unserer Internetseite –https://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/innovation-2030-staatspraesident-hollande-gibt-startschuss-fuer-innovationswettbewerb/

 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für die Belebung der Produktion – 02.12.2013http://www.redressement-productif.gouv.fr/concours-mondial-dinnovation

 

Übersetzerin:Jana Ulbricht, jana.ulbricht@diplomatie.gouv.fr