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Kommission zur Bewertung der Innovationspolitik eingesetzt

Am 27. Juni 2014 haben der Minister für Wirtschaft, die Belebung der Produktion und Digitales, Arnaud Montebourg, der Minister für Bildung, Hochschulen und Forschung, Benoit Hamon, und die Staatssekretärin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) einen Bericht über die Ergebnisse des französischen Forschungs- und Innovationssystems vorgelegt.


 

Am 27. Juni 2014 haben der Minister für Wirtschaft, die Belebung der Produktion und Digitales, Arnaud Montebourg, der Minister für Bildung, Hochschulen und Forschung, Benoit Hamon, und die Staatssekretärin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) einen Bericht über die Ergebnisse des französischen Forschungs- und Innovationssystems vorgelegt.

 

Zur Erarbeitung dieses Dokuments wurden die Stärken und Schwächen der FuE-Landschaft Frankreichs und ihre Entwicklungsmöglichkeiten untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Qualität der Hochschulbildung ein wichtiger Trumpf des Landes ist. Die Regierung sieht sich jedoch auch großen Herausforderungen gegenüber und hat in diesem Zusammenhang einigen Aspekten besonderen Vorrang eingeräumt, u. a.:

  • Intensivierung des Wissenstransfers zwischen öffentlicher Forschung und Wirtschaft
  • Förderung des Unternehmertums, vor allem bei den Jugendlichen
  • Größere Transparenz und höhere Wirksamkeit bei der Förderung der F&E mit öffentlichen Mitteln
  • Größere Reaktionsfähigkeit bei der Definition neuer Forschungsthemen
  • Eine stärker koordinierte Innovationspolitik

 

Zur Umsetzung dieser Ziele haben die drei Minister eine Kommission zur Bewertung der Innovationspolitik eingesetzt. Die Aufgaben dieses Gremiums sind:

  • Bewertung der verschiedenen Maßnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die Wirtschaft (Arbeitsplätze, Wachstum etc.)
  • Analyse dieser Maßnahmen im Hinblick auf deren Kohärenz und Koordinierung
  • Erarbeitung von Vorschlägen zur Steigerung der Effizienz der öffentlichen Politik
  • Verfolgen der Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene, um bewährte Vorgehensweisen in der regionalen und internationalen Innovationspolitik bekannt zu machen

 

Die Kommission setzt sich aus 20 Mitgliedern zusammen, in der französische und ausländische Wirtschaftswissenschaftler, Experten des öffentlichen Sektors und von Gebietskörperschaften, Innovationsexperten sowie Akteure des sozialökonomischen Sektors vertreten sind. Der Generalkommissar für Strategie und Zukunftsforschung, Jean Pisani-Ferry, wurde zum Vorsitzenden der Kommission ernannt.

 

 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Hochschulen und Forschung – 27.06.2014 – http://www.enseignementsup-recherche.gouv.fr/cid80855/installation-de-la-commission-d-evaluation-des-politiques-d-innovation.html

 

Redakteur: Kenny Abbey, kenny.abbey@diplomatie.gouv.fr