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Nationales #Forschungsprogramm #Umwelt, #Gesundheit und #Arbeit 2017

Die Anses, die für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz zuständige Behörde in Frankreich, hat Anfang März die Liste der Projekte veröffentlicht, die sie im Rahmen ihrer drei Projektausschreibungen des Nationalen Forschungsprogramms Umwelt – Gesundheit – Arbeit unterstützen wird.


Die erste Ausschreibung betrifft allgemeine Themen, die zweite das Thema „Hochfrequenz und Gesundheit“ und die dritte „Antibiotikaresistenz und Umwelt“. Das Nationale Forschungsprogramm Umwelt – Gesundheit – Arbeit wird gemeinsam vom französischen Umwelt- und vom französischen Arbeitsministerium durchgeführt.
2017 wurden insgesamt 316 Projektanträge für die drei Projektausschreibungen eingereicht. Anschließend wurden 36 Projekte ausgewählt, für die insgesamt 6,3 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Projekte betreffen unterschiedliche Bereiche, unter anderem:

  • Die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in der Umwelt (6 Projekte);
  • Krebs: Exposition gegenüber chemischen Wirkstoffen, Berufsrisiken, Risiken für Kinder (5 Projekte);
  • Die Arbeitsgesundheit (7 Projekte);
  • Die Gesundheit der Ökosysteme (3 Projekte);
  • Die Steuerung von Gesundheitsrisiken durch die Sozialwissenschaften (2 Projekte);
  • Die Auswirkungen von Substituenten auf gefährliche chemische Wirkstoffe: Bisphenol, Biopestizide, Biokraftstoffe (4 Projekte).

Die Anses veranstaltet zweimal im Jahr sogenannte „Wissenschaftliche Treffen“, bei denen sie die Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms Umwelt – Gesundheit – Arbeit vorstellt.
Am 23. Mai 2018 werden sie sich dem Thema „Krebs und Umwelt“ widmen.

 

Quelle: Anses, Programme national de recherche Environnement – Santé – Travail : 36 projets sélectionnés, 6,3 millions d’euros mobilisés dans le cadre des appels à projets 2017, 07/03/2018, https://www.anses.fr/fr/content/programme-national-de-recherche-environnement-sant%C3%A9-travail-36-projets-s%C3%A9lectionn%C3%A9s-63
Redakteur: Fabien Baudelet, fabien.baudelet@diplomatie.gouv.fr  – www.science-allemagne.fr