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Neue Dynamik für die lothringische Forschung

Am 15. März 2012 eröffnete der französische Premierminister, François Fillon, in Nancy (Lothringen) den Biopôle (Kompetenzzentrum für biologische Forschung) des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und der Universität Lothringen. Begleitet wurde er vom Minister für Hochschulen und Forschung Laurent Wauquiez und der Ministerin für Ausbildung und berufliche Bildung, Nadine Morano. Dieses Zentrum soll die internationale Sichtbarkeit erhöhen und ist ″Symbol für ein Lothringen, das sich nicht unterkriegen lässt″, so Premierminister Fillon.


Am 15. März 2012 eröffnete der französische Premierminister, François Fillon, in Nancy (Lothringen) den Biopôle (Kompetenzzentrum für biologische Forschung) des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und der Universität Lothringen. Begleitet wurde er vom Minister für Hochschulen und Forschung Laurent Wauquiez und der Ministerin für Ausbildung und berufliche Bildung, Nadine Morano. Dieses Zentrum soll die internationale Sichtbarkeit erhöhen und ist ″Symbol für ein Lothringen, das sich nicht unterkriegen lässt″, so Premierminister Fillon.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Programms ″Operation Campus″ mit 67 Millionen Euro gefördert. Die Universität von Lothringen erhält zusätzliche 90 Millionen Euro. Des Weiteren erhielten 16 Projekte im Rahmen des Programms Zukunftsinvestitionen 264 Millionen Euro: 4 Exzellenzanlagen (Equipex), 8 Exzellenzlaboratorien (Labex), 3 nationale Infrastrukturen im Bereich Biologie-Gesundheit und 1 technologisches Forschungsinstitut. Der Premierminister hob insbesondere das Istex-Projekt der Universität Lothringen hervor, das eine nationale Initiative im Bereich wissenschaftlicher und technischer Information ist und allen französischen Universitäten offen steht. Es wird mit 60 Millionen Euro gefördert.

 

Laurent Wauquiez besuchte ebenfalls den Standort des zukünftigen Jean Lamour Instituts, das zu einem der größten Laboratorien des Instituts für Chemie des CNRS werden soll. Es wird 450 Mitarbeiter auf 16.500m2 beschäftigen und sich auf die Oberflächenwissenschaften und -techniken konzentrieren. Ziel der Arbeit des Labors ist die Herstellung neuer Materialien und die Optimierung der Nutzungseigenschaften bereits vorhandener Materialien: Filme und Beschichtungen, extrem feine Metallkörner, Quasikristalle, komplexe Metalllegierungen, etc. beispielsweise für mechanische Anwendungen und Antikorrosionsbeschichtungen. Das Institut entsteht im Rahmen der Schaffung des neuen ARTEM Campus – ein neues 10 Hektar großes Universitätsgelände im Zentrum von Nancy.

 

 

Quellen:

– Pressemitteilung der französischen Regierung – 15.03.2012 – http://www.gouvernement.fr/premier-ministre/enseignement-superieur-et-recherche-une-revolution-culturelle-est-en-marche

– Pressemitteilung des Ministeriums für Hochschulen und Forschung – 15.03.2012 – http://www.enseignementsup-recherche.gouv.fr/cid59624/pose-de-la-premiere-pierre-de-l-institut-jean-lamour-nancy.html

 

Redakteurin: Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr