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Neues Portal für Daten zum öffentlichen Leben in Frankreich

Der französische Premierminister hat am 18. Dezember 2013 ein Portal für Daten und Fakten zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Frankreich freigeschaltet. Die öffentlich zugängliche Datenbank enthält auch umfangreiche Daten zu Bildung und Forschung in Frankreich. Jedermann, der über dieserart Daten verfügt, ist eingeladen, sie der Datenbank zuzuführen.


 

Der französische Premierminister hat am 18. Dezember 2013 ein Portal für Daten und Fakten zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Frankreich freigeschaltet. Die öffentlich zugängliche Datenbank enthält auch umfangreiche Daten zu Bildung und Forschung in Frankreich. Jedermann, der über dieserart Daten verfügt, ist eingeladen, sie der Datenbank zuzuführen.

 

Das neuen Datenportal geht auf drei Vorgaben der Öffnungspolitik zum Zugriff auf öffentlicher Daten der Regierung ein: Transparenz, Stimulierung der offenen Innovation und Modernisierung des öffentlichen Handelns. Es ist entwickelt worden, um drei Herausforderungen zu begegnen:

  • Franzosen den Zugang zu öffentlichen Daten einfach und unentgeltlich zu erleichtern,
  • Jedem Inhaber von öffentlichen Daten zu ermöglichen, diese in Minutenschnelle mit anderen zu teilen,
  • Die öffentlichen Daten dank ihrer Benutzung durch die Gemeinschaft französischer Start-up-Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnologien („La French Tech“) anzureichern.

Damit öffnet sich die bisherige Datenbank für die Internetgemeinde ganz entschieden um eine Partizipationsdimension: von nun an kann jeder Bürger die öffentlichen Daten selbst anreichern.

Fleur Pellerin, beigeordnete Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Innovation und IT-Wirtschaft im Ministerium für die Belebung der Produktion, betonte bei der Freigabe dieses Portals das dezidierte Engagement der Regierung für eine Allianz des Staates mit der informationstechnischen Gemeinschaft in Frankreich. Der Staat mache sich damit das Prinzip der “offenen Innovation” zu eigen, um jedem Talent die Gelegenheit zu geben, seinen Stein zum großen Gebäude beizutragen.

Marylise Lebranchu, Ministerin für Staatsreform, Dezentralisierung und den öffentlichen Dienst wies ihrerseits darauf hin, dass diese Öffnung und Teilung der Verantwortung für diese Datenbank einen Akt der Modernisierung des öffentlichen Handelns darstelle. Dies sei eine neue Haltung des Staates gegenüber den Bürgern, die von Vertrauen geprägt sei sowie eine neue Methode des Regierungshandelns auf der Basis gemeinsamen Wissens und gemeinsamen Willens, mit dem Ziel jede Art von Innovation zu unterstützen.

 

Quelle: Ministerium für produktive Erneuerung

 

Redaktion: 06.01.2014 von Dr.rer.nat Bernd Kramer, DFGWT – Deutsch-Französische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie e. V.