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Wissenschaftliche Abkommen zwischen Frankreich und Südkorea

Während des Besuchs der französischen Hochschul- und Forschungsministerin, Geneviève Fioraso, am 25. und 26. Juli 2013 in Südkorea wurden fünf Wissenschafts- und Hochschulabkommen zwischen Frankreich und Südkorea unterzeichnet.

Südkorea setzt zur Belebung seiner Wirtschaft stark auf Forschung und Innovation: Es investiert derzeit 4,2% seines BIP in die F&E, davon kommen 77% von privaten Investoren. Bis 2020 werden 5% angestrebt. Südkorea und Frankreich arbeiten bereits seit vielen Jahren eng im Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsbereich zusammen. Bei diesem zweiten Besuch von Geneviève Fioraso wurde nun der Akzent auf eine Vertiefung der bereits bestehenden Partnerschaften gelegt und neue Kooperationen ins Leben gerufen.


Während des Besuchs der französischen Hochschul- und Forschungsministerin, Geneviève Fioraso, am 25. und 26. Juli 2013 in Südkorea wurden fünf Wissenschafts- und Hochschulabkommen zwischen Frankreich und Südkorea unterzeichnet.

 

Südkorea setzt zur Belebung seiner Wirtschaft stark auf Forschung und Innovation: Es investiert derzeit 4,2% seines BIP in die F&E, davon kommen 77% von privaten Investoren. Bis 2020 werden 5% angestrebt. Südkorea und Frankreich arbeiten bereits seit vielen Jahren eng im Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsbereich zusammen. Bei diesem zweiten Besuch von Geneviève Fioraso wurde nun der Akzent auf eine Vertiefung der bereits bestehenden Partnerschaften gelegt und neue Kooperationen ins Leben gerufen.

 

Die fünf neuen Kooperationsabkommen haben die Belebung von strukturierenden Partnerschaften zwischen französischen und südkoreanischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen auf höchster Ebene zum Ziel. Sie wurden zwischen dem südkoreanischen Institute for Basic Science, dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und dem französischen Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (INSERM), zwischen der französischen Hochschulrektorenkonferenz (CPU) und dem südkoreanischen Universitätsrat und zwischen der Universität Paris 13, der Frauenuniversität in Seoul und der Universität Chonbuk geschlossen und setzen insbesondere auf den Austausch von Studenten (besonders im wissenschaftlichen Bereich), Forschern und lehrbeauftragten Forschern.

 

Die ermittelten Prioritäten fügen sich in das kürzlich verabschiedete Gesetz (23. Juli 2013) über die Hochschulen und Forschung in Frankreich ein: studentischer Erfolg, neuer Ehrgeiz für die Forschung, strategische Agenda “Frankreich-Europa 2020” und der Wille, gleichzeitig die Grundlagenforschung und den Wissenstransfer in die Industrie und die innovativen Bereiche auszubauen. Die gemeinsamen Ziele Frankreichs und Südkoreas sind:

–    Mobilität als Faktor zur Steigerung des Qualifikationsniveaus von Jugendlichen und zur Vereinfachung ihrer beruflichen Eingliederung

–    internationale Öffnung der Einrichtungen und Steigerung der Attraktivität und der Qualität der Aufnahme von ausländischen Studenten, insbesondere aus den BRIC-Ländern

–    weitere Förderung der Grundlageforschung

– Identifizierung der Prioritäten im Hinblick auf die großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, wie die Energiewende, die nachhaltige Mobilität, die Gesundheit, die Ernährung, die Biotechnologien, die Umwelt und die Informationstechnologien

–     Förderung der technologischen Forschung und des Wissenstransfers.

 

Während ihres Besuchs sprach die Ministerin außerdem mit der südkoreanischen Präsidentin, dem Premierminister, südkoreanischen Forschern und Vertretern von Start-ups und Kompetenzzentren.

 

 

Quelle:

Pressemitteilung des französischen Ministeriums für Hochschule und Forschung – 26.07.2013 – http://www.enseignementsup-recherche.gouv.fr/cid73231/signature-de-cinq-accords-universitaires-et-scientifiques-en-coree.html

 

Redakteurin: 

Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr