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Manganhaltige Kontrastmittel zur Aufdeckung von Hirnschäden bei Alzheimer-Patienten

Forscher des MIRCen [1] haben in Zusammenarbeit mit NeuroSpin [2] (I²BM, CEA – Saclay) ein neues Protokoll für MRT-Untersuchungen (Magnetresonanztomographie) entwickelt, um die β-Amyloid-Plaques bei Alzheimer-Patienten schneller zu erkennen.


Forscher des MIRCen [1] haben in Zusammenarbeit mit NeuroSpin [2] (I²BM, CEA – Saclay) ein neues Protokoll für MRT-Untersuchungen (Magnetresonanztomographie) entwickelt, um die β-Amyloid-Plaques bei Alzheimer-Patienten schneller zu erkennen.

 

Diese Plaques sind die Ursache für eine Reihe von Ereignissen, die zur Alzheimer-Demenz führen. Zahlreiche therapeutische Ansätze zielen auf die Zerstörung dieser Plaques ab, um die Entwicklung der Krankheit zu verlangsamen. Die β-Amyloid-Plaques sind jedoch im MRT nur schlecht zu erkennen. Aus diesem Grund haben die Wissenschaftler ein neues Protokoll für die mikroskopische Bildgebung entwickelt, das auf der Verwendung von Mangan – das sich schnell im Gehirn ausbreitet – als Kontrastmittel beruht. Diese innovative Methode ermöglicht es, das Signal-Rausch-Verhältnis bei Darstellungen des Gehirns um ein 2- bis 3-faches zu erhöhen sowie deren Kontrast zu verstärken, um so die β-Amyloid-Plaques frühzeitig aufspüren zu können.

 

[1] MIRCen ist eine technologische Plattform für die präklinische Forschung des französischen Instituts für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (Inserm) und der französischen Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) am Institut für biomedizinische Bildgebung (I²BM) in Fontenay aux Roses (Ile-de-France). Weitere Informationen (auf Englisch) unter: http://www-dsv.cea.fr/en/life-science-div/technology-platforms/in-vivo-imaging-platforms/mircen/mircen

[2] NeuroSpin ist ein Forschungszentrum für neurologische Bildgebung der CEA. Weitere Informationen unter: http://www-dsv.cea.fr/en/instituts/institut-d-imagerie-biomedicale-i2bm/services/neurospin-neurospin

 

 

Weitere Informationen:

Originalpublikation: “In vivo detection of excitotoxicity by manganese-enhanced MRI: Comparison with physiological stimulation.”, Magn Reson Med. – 29.11.11 – http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22127903

 

Quelle:

– Pressemitteilung der CEA – 23.01.12 – http://le-fil-science.cea.fr/index.php/detection-des-lesions-de-la-maladie-dalzheimer-par-irm-microscopique

 

Redakteurin: Claire Cécillon, claire.cecillon@diplomatie.gouv.fr