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Projekt ClouT stellt den Bürger in den Mittelpunkt der intelligenten Stadt

Seit April letzten Jahres koordiniert das Labor für Elektronik und Informationstechnologien in Grenoble (CEA-Leti Grenoble) das ClouT-Projekt. Ziel ist es, die Städte dabei zu unterstützen, die Vorteile des Internets der Dinge und des Cloud Computing besser zu verbinden, um die Bürger stärker in die “Smart Citys” einzubeziehen.


 

Seit April letzten Jahres koordiniert das Labor für Elektronik und Informationstechnologien in Grenoble (CEA-Leti Grenoble) das ClouT-Projekt. Ziel ist es, die Städte dabei zu unterstützen, die Vorteile des Internets der Dinge und des Cloud Computing besser zu verbinden, um die Bürger stärker in die “Smart Citys” einzubeziehen.

 

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Europa und Japan. Im Rahmen dieses Projekts wurden vier Pilotstädte ausgewählt: Santander in Spanien, Genua in Italien und die beiden japanischen Städte Fujisawa und Mitaka. Die Einwohnerzahl dieser Städte beträgt insgesamt 1,5 Millionen.

 

ClouT soll Infrastrukturen, Tools, Dienste und Anwendungen für Städte entwickeln, damit diese die Vorteile der beiden Technologien – Cloud Computing und Internet der Dinge – für den Übergang zur intelligenten Stadt nutzen können.

 

Das Projekt ist in erster Linie auf die Bürger ausgerichtet. Es soll dazu beitragen, dass sie wieder mehr Einfluss gewinnen und stärker in die tägliche Gestaltung ihrer Stadt eingebunden werden. Das Projekt zielt vor allem auf die öffentlichen Verkehrsmittel, die Gesundheit, die Sicherheit, die Überwachung von Veranstaltungen und das Notfallmanagement ab und wird aus mehreren Apps bestehen. In Santander findet bereits die App “Participatory Sensing” Anwendung. Diese ermöglicht es zum Beispiel den Bürgern, ein Foto von einer beschädigten Straße oder von überquellenden Abfallbehältern zu machen und dieses dann direkt an die Stadtverwaltung zu senden, damit diese schneller und effektiver Maßnahmen ergreifen kann.

 

Jede Stadt hat ihre Besonderheiten. In Japan liegt der Schwerpunkt auf der Bildung einer Gemeinschaft durch die Organisation von Veranstaltungen, um vor allem ältere Menschen dazu zu motivieren, neue Beziehungen aufzubauen. In der Hafenstadt Genua stehen das Wetter und das Management von Hochwasserrisiken im Vordergrund.

 

Gefördert von der Europäischen Kommission und vom NICT (japanisches Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien) vereinigt das Projekt eine Reihe von Partnern, darunter ST Microelectronics, Engineering und die Universität von Kantabrien auf europäischer Seite, Panasonic, die Universität von Keio, das nationale Institut für Informatik und NTT (Nippon Telegraph and Telephone) auf japanischer Seite.

 

 

Quelle: “Le projet ClouT place le citoyen au coeur de la ville intelligente”, Artikel aus Les clés de demain – 19.12.2013http://lesclesdedemain.lemonde.fr/villes/le-projet-clout-place-le-citoyen-au-coeur-de-la-ville-intelligente_a-13-3383.html

 

Redakteur: Aurélien Filiali, aurelien.filiali@diplomatie.gouv.fr