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Total SA entwickelt Hochleistungsrechner zur Optimierung der Erdölausbeute

Am FuE-Zentrum von Total in Pau (Südfrankreich) wurde die Rechenleistung des Supercomputers von Total SA – Pangea – auf 6,7 Petaflops [1] verdreifacht und die Speicherkapazität auf 26 Petabyte [2] erhöht. Diese Leistungssteigerung kostete das Unternehmen 35 Millionen Euro. Damit gehört Pangea im Ranking zu den zehn leistungsstärksten Rechnern weltweit.


Am FuE-Zentrum von Total in Pau (Südfrankreich) wurde die Rechenleistung des Supercomputers von Total SA – Pangea – auf 6,7 Petaflops [1] verdreifacht und die Speicherkapazität auf 26 Petabyte [2] erhöht. Diese Leistungssteigerung kostete das Unternehmen 35 Millionen Euro. Damit gehört Pangea im Ranking zu den zehn leistungsstärksten Rechnern weltweit.

 

Angesichts der Erdölverknappung und aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten bei der Gewinnung dieses Rohstoffs wird die numerische Simulation heutzutage immer entscheidender. So werden Simulationen von neu identifizierten Feldern erstellt, mit denen das Profil des Untergrunds in 3D erfasst wird, um die Bedingungen für eine Förderung zu ermitteln.

Eine Offshore-Bohrung kostet 30 Millionen Euro. Mit Hilfe der Simulation kann das wirtschaftliche Risiko minimiert werden, wodurch sich die Weiterentwicklung des Supercomputers rentabilisiert.

 

Der Name des Supercomputers Pangea geht auf den letzten globalen Superkontinent der Erdgeschichte zurück – Pangaea.

 

[1] 6,7 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde

[2] 1 PB entspricht der Speicherkapazität von 1 Mio. Gigabyte (etwa 6 Millionen DVDs oder 1 Milliarde Bücher)

 

 

Quelle: “Total mise sur le calcul scientifique pour trouver plus de pétrole”, Artikel aus Les Échos, 29.03.2016 – http://www.lesechos.fr/journal20160329/lec2_industrie_et_services/021799369553-total-mise-sur-le-calcul-scientifique-pour-trouver-plus-de-petrole-1209942.php

 

Redakteur: Aurélien Gaufrès, aurelien.gaufres@diplomatie.gouv.fr