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Europäisches Projekt für induktive Ladung von Elektrofahrzeugen

FastInCharge ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, das öffentliche Einrichtungen und Unternehmen aus Frankreich, Spanien, Bulgarien, der Slowakei, Griechenland und Italien zusammenführt und vom französischen Hersteller für Ladestationen DBT-CEV koordiniert wird. Dieses Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 2,4 Millionen Euro und wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms von der Europäischen Kommission mit 1,6 Millionen Euro gefördert.


 

FastInCharge ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, das öffentliche Einrichtungen und Unternehmen aus Frankreich, Spanien, Bulgarien, der Slowakei, Griechenland und Italien zusammenführt und vom französischen Hersteller für Ladestationen DBT-CEV koordiniert wird. Dieses Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 2,4 Millionen Euro und wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms von der Europäischen Kommission mit 1,6 Millionen Euro gefördert.

 

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Integration des induktiven Ladens von Batterien für Elektroautos. Dieses kabellose System wird in Douai (Nordfrankreich) entwickelt und anschließend ein Jahr lang getestet (ab September 2014).

 

David Mignan, CEO und Projektkoordinator der Initiative FastinCharge bei DBT-CEV, erklärt: “Die Entwicklung eines statischen Ladesystems ist relativ einfach [1]. Die wahre Herausforderung bei diesem Projekt ist jedoch das dynamische Laden während der Fahrt, da in kürzester Zeit ein Maximum an Energie übertragen werden muss. Und vor allem muss dabei die Sicherheit gewahrt bleiben, sowohl für den Fahrer als auch für die Fußgänger. “

 

“Wir entwickeln Lösungen, die zwischen 2015 und 2020 auf den Straßen zur Anwendung kommen sollen. Die kabellose Technologie wird in drei Elektrofahrzeuge aus verschiedenen Kategorien integriert. Insgesamt sollen vier Ladestationen zum Einsatz kommen – drei für das dynamische Laden während der Fahrt und eine statische Ladestation auf einem Parkplatz″, so David Mignan.

 

Die ersten Ergebnisse werden für September 2015 erwartet.

 

Technische Daten der FastinCharge-Lösung im Vergleich zur Plug-in-Lösung:

 

Bei Plug-in-Lösungen wird ein Effizienzquotient zwischen 90% und 94% erzielt, während die Leistung bei der induktiven Lösung etwas geringer ausfällt. Die Forscher zielen auf einen Wert zwischen 87% und 92% ab. Die vom neuen System übertragene Leistung soll bis zu 40% erreichen (50% mit dem Plug-in-System).

Bei beiden Lösungen sind 90% der Batterie in 30 Minuten geladen (aber nur beim statischen System).

Ein zusätzliches Gewicht von 20 kg ist notwendig, um die Energieübertragung zu erreichen.

 

[1] Bombardier hat bereits ein statisches Ladesystem entwickelt. Es soll in Berlin bei einer Buslinie getestet werden. (auf Deutsch): http://primove.bombardier.com/de/anwendungen/busse/ und http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-plant-e-bus-linie-busse-rollen-lautlos-durch-berlin,10809148,24811414.html

 

 

Quelle:

– Webseite des Forschungsprojekts (auch auf Englisch) – 03.12.2013http://www.fastincharge.eu/fr/project.php

– Artikel der Zeitschrift L’automobile & l’entreprise– 15.11.2013 – http://www.automobile-entreprise.com/DBT-CEV-au-coeur-du-projet,3395

 

Redakteur:GrégoryArzatian, gregory.arzatian@diplomatie.gouv.fr