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Die Zahlen der Forschung

In Frankreich wurden 2016 55,8 Mrd. € – davon 16,8 Mrd. öffentliche Gelder – für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In Deutschland sind es sogar 104 Mrd. € – davon 26,5 Mrd. öffentliche Gelder. (Quelle : OWZE) Seit 1901 gingen 129 Nobelpreise (Physik, Chemie und Medizin) und 14 Fields-Medaillen an Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland.

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Besseres Verständnis des anaphylaktischen Schocks

Die Anaphylaxie ist eine akute allergische Reaktion, die zum Kreislaufschock mit Organversagen bis hin zum tödlichen Kreislaufversagen, dem anaphylaktischen Schock, führen kann. Sie kann durch verschiedene Substanzen ausgelöst werden, insbesondere durch Medikamente, Nahrungsmittel (immer häufiger) und Insektengifte, aber auch durch latexhaltige Operationsmaterialien [1].

Ozeanologisches Observatorium in Banyuls-sur-Mer

Vom 9. bis 13. Mai 2011 fand eine Expedition zur Erforschung der Tiefsee – bis 500 Meter unter dem Meeresspiegel – im Unterwassercanyon Lacaze-Duthiers statt. Diese Expedition entlang der Küsten Banyuls war Teil des Lehrstuhls für “extreme Meeresumwelt, Biodiversität und globale Umweltveränderungen” und wurde von der Universität Pierre und Marie Curie (UPMC) [1] und der TOTAL-Stiftung [2] in Partnerschaft mit Forschern des CNRS (französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) [3] koordiniert.

Für ein ökologisches Management der Pflanzengesundheit: 3 wissenschaftliche Großanlagen für das Forschungszentrum des INRA Paca

Am 6. Mai 2011 weihten Hughes Parant, Präfekt der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, Patrick Allemand, Vizepräsident des Regionalrats Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA), Jean-Pierre Mascarelli, Vizepräsident des Generalrates des Departements Alpes-Maritimes und Marion Guillou, Vorsitzende des INRA [1] drei wissenschaftliche Großanlagen für das Forschungszentrum für Pflanzengesundheit des INRA ein – das Gewächshaus Mésocosme, das Quarantäne-Gebäude Entomopolis und den Massenspektrometer .Mit Hilfe dieser drei Anlagen können die Wissenschaftler die Dynamik zwischen Pflanzen und anderen Organismen (schädlich und nützlich) untersuchen, die innerhalb der Ökosysteme interagieren, um auf dieser Grundlage eine nachhaltige Landwirtschaft zu entwickeln, die den Einsatz von Pestiziden reduziert

Das Fundraising hält Einzug in die Universitäten

Schritt für Schritt verändert sich die französische Hochschullandschaft. Das 2007 eingeführte Gesetz über die Autonomie der Hochschulen (LRU) berechtigt die Universitäten zur Gründung von Stiftungen, um durch sie zusätzliche Mittel einzuwerben. Den jüngsten Zahlen des Ministeriums für Hochschulen und Forschung zufolge wurden von den Universitäten insgesamt 39 Stiftungen gegründet, darunter 24 Universitätsstiftungen und 15 Partnerschaftsstiftungen [1].

Förderung langfristiger Partnerschaften zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrie durch “Institute der Technologischen Forschung” (I.R.T.)

Die Förderung der “Instituts de Recherche Technologique” (I.R.T.) erfolgt im Rahmen des “Programms Zukunftsinvestitionen”. Insgesamt sind hierfür zwei Milliarden Euro vorgesehen. Als Ergebnis eines im Juli 2010 veröffentlichten Projektaufrufs hat eine international zusammengesetzte Jury unter Vorsitz von Christian Streiff, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von PSA Peugeot Citroen, sechs Institute unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, in der neuartigen Form eines “Campus Technologischer Innovation” die jeweils einschlägige Forschung mit Weltgeltung weitgehend zu konzentrieren.

Ein erster Schub von fünf Patentverwertungsgesellschaften erhielt als Ergebnis einer Projektausschreibung des “Programms Zukunftsinvestitionen” den Zuschlag

Der Projektaufruf erfolgte im Juli 2010 im Rahmen des neu geschaffenen “Fonds national de valorisation” als eine der wichtigsten Komponenten des “Programms Zukunftsinvestitionen”.

Auf den Projektaufruf hin waren 15 Projektvorschläge eingereicht worden. Fünf von ihnen wurden jetzt von einer internationalen Jury unter dem Vorsitz von Adrienne Corboud-Fumagalli, Vizepräsidentin für die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen und die Innovation der École Polytechnique Fédérale de Lausanne ausgewählt.

Die “Instituts Carnot 2”

Ende April 2011 gab die Ministerin für Hochschulen und Forschung, Valérie Pécresse, die Ergebnisse des Wettbewerbs “Instituts Carnot 2” (IC2) bekannt. Die 34 ausgewählten Labore werden in den kommenden 5 Jahren (bisher 4 Jahre) mit insgesamt 300 Millionen Euro gefördert (60 Millionen Euro pro Jahr). Die Höhe der Zuweisung richtet sich nach der Anzahl der abgeschlossenen Verträge. Ziel dieser (wie auch der ersten Ausschreibung) ist es, die Akteure der öffentlichen Forschung und der Wirtschaft näher zusammenbringen, um den Wissens- und Technologietransfer zu beschleunigen. Zehn neue Laboratorien sind mit dem Carnot-Label ausgezeichnet worden.

Physik, Robotik & Wirtschaft: Die ersten “Médailles de l’innovation” des CNRS

Der Physiker Mathias Fink, der Robotik-Experte François Pierrot und die Wirtschaftswissenschaftlerin Esther Duflo sind die ersten Wissenschaftler, die am 27. April 2011 von Valerie Pécresse, Ministerin für Hochschulen und Forschung, mit der “Médaille de l’innovation” des CNRS [1] ausgezeichnet wurden. Diese neue Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, deren Forschung zu bahnbrechenden Innovationen in technischen, therapeutischen und gesellschaftlichen Bereichen führt.

Wissenschaft und Technik in der Kunst- Deutsch-französische Sommerschule

Die deutsch-französische Sommerschule “Science and Technology in Cultural Heritage” wird vom 5. bis zum 11. September 2011 im Benediktinerinnenkloster auf Frauenchiemsee stattfinden.

Ariane 5-Rakete: Weltrekord mit knapp 9 Tonnen Nutzlast

In der Nacht vom 22. auf den 23. April 2011 schickte Arianespace mit einer Ariane 5 die zwei Kommunikationssatelliten Yahsat Y1A und Intelsat New Dawn in den geostationären Transferorbit.