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Die Zahlen der Forschung

In Frankreich wurden 2016 55,8 Mrd. € – davon 16,8 Mrd. öffentliche Gelder – für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In Deutschland sind es sogar 104 Mrd. € – davon 26,5 Mrd. öffentliche Gelder. (Quelle : OWZE) Seit 1901 gingen 129 Nobelpreise (Physik, Chemie und Medizin) und 14 Fields-Medaillen an Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland.

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Frankreich: Baldiger Startschuss für zwei Programme zur Vorbeugung zukünftiger Pandemien

Frankreich: Baldiger Startschuss für zwei Programme zur Vorbeugung zukünftiger Pandemien

Die französische Ministerin für Hochschulwesen, Forschung und Innovation, Frédérique Vidal, verkündete am 26. Mai den Start im kommenden Herbst von zwei neuen Förderprogrammen, die sich der Prävention, dem Verständnis und der Behandlung von Infektionskrankheiten widmen sollen.

Ein blinder Patient erhält nach optogenetischer Therapie teilweise sein Sehvermögen zurück

Ein blinder Patient erhält nach optogenetischer Therapie teilweise sein Sehvermögen zurück

Weltpremiere: ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Professoren José-Alain Sahel und Botond Roska und unter Beteiligung des Institut de la Vision (Universität Sorbonne/Inserm/CNRS), der Augenklinik Quinze-Vingts, der Universität Pittsburgh, dem Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie in Basel (IOB) sowie der Firmen Streetlab und GenSight Biologics hat gezeigt, dass die optogenetische Therapie bei einem blinden Patienten mit fortgeschrittener Pigmentretinopathie das Sehvermögen teilweise wiederherstellen konnte.

Airseas entwickelt ein riesiges Windsegel zum Abschleppen von Frachtschiffen, um die Meeresverschmutzung zu reduzieren

Das französische Start-up Airseas, das 2016 in Toulouse gegründet wurde und 2020 seinen Firmensitz nach Nantes verlegte, wird riesige Segel zum Abschleppen von Handelsschiffen produzieren und vermarkten. Dadurch sollen 20-40 % Treibstoff eingespart und die Treibhausgasemissionen um den gleichen Betrag reduziert werden. Das von Airseas entwickelte Seawing-System wird 2021 auf den Markt gebracht.

Ausschreibung des Griffuel-Preises der ARC-Stiftung im Bereich der Krebsforschung

Ausschreibung des Griffuel-Preises der ARC-Stiftung im Bereich der Krebsforschung

Der Fondation ARC Léopold Griffuel Award ist einer der renommiertesten Preise auf dem Gebiet der Krebsforschung in Europa. Mit zwei prestigeträchtigen Preisen in Höhe von jeweils 150.000 € zeichnet die Fondation ARC Forscher(innen) aus, deren Arbeit zu einem großen Durchbruch in der Grundlagenforschung und in der translationalen oder klinischen Forschung in der Onkologie geführt hat.

Im Jahr 2021 möchte die Stiftung noch mehr herausragenden Forscher(innen) mit Sitz in Deutschland die Möglichkeit geben, diesen Wettbewerb kennenzulernen und an ihm teilzunehmen.

Deutsch-französischer Accelerator fördert europäische Startups mit Raumfahrtambitionen

Deutsch-französischer Accelerator fördert europäische Startups mit Raumfahrtambitionen

CNES, das französische Nationale Zentrum für Weltraumstudien und founders@unibw, das Entrepreneurship- und Intrapreneurship-Programm an der Universität der Bundeswehr München, starten gemeinsam “SpaceFounders”, einen deutsch-französischen Accelerator für europäische Space-Tech-Startups.

Pflanzen, Inspirationsquellen für die Umwandlung von Sonnenenergie

Pflanzen, Inspirationsquellen für die Umwandlung von Sonnenenergie

Die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Photodissoziation* von Wasser, wie es Pflanzen tun, erfordert Photokatalysatoren, die sowohl effizient als auch kostengünstig sind. Es ist daher notwendig, sich von den Edelmetallen loszulösen, die derzeit in der Zusammensetzung von Photokatalysatoren verwendet werden. Daher kamen Wissenschaftler des Instituts für Physikalische Chemie (CNRS/Universität Paris-Saclay) und des Instituts für Molekularwissenschaften in Orsay (CNRS/Universität Paris-Saclay)** auf die Idee, eine neue Familie von Hybridmaterialien zu entwickeln, die im Wesentlichen aus Kohlenstoffatomen bestehen, wie sie auch in Grünpflanzen vorkommen. Ihre Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials veröffentlicht wurden, zeigen, dass diese neuen Photokatalysatoren mit sichtbarem Licht effizient Wasserstoff aus Wasser erzeugen können.

Covid-19: Entdeckung der Mechanismen für den kurz- und langfristigen Geruchsverlust

Covid-19: Entdeckung der Mechanismen für den kurz- und langfristigen Geruchsverlust

Geruchsverlust, oder Anosmie, gehört zu den häufigsten Symptomen einer Covid-19-Infektion. Forscher des Institut Pasteur, des wissenschaftlichen Forschungszentrums CNRS, des französischen Instituts für Gesundheit und wissenschaftliche Forschung (Inserm), der Universität Paris und der öffentlich-rechtlichen Krankenhauseinrichtung von Paris (AP-HP) haben nun die Mechanismen entschlüsselt, die für den Verlust des Geruchssinns in verschiedenen Stadien der Krankheit verantwortlich sind. Sie fanden heraus, dass SARS-CoV-2 sensorische Nervenzellen infiziert und eine anhaltende Entzündung des Riechepithels und des olfaktorischen Systems verursacht. Darüber hinaus geht bei einigen Patienten mit anhaltenden klinischen Symptomen die Anosmie mit der dauerhaften Präsenz des Virus im Riechepithel einher. Diese Ergebnisse wurden am 3. Mai 2021 in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine veröffentlicht.

Deutsch-französisches Promotionsprogramm zu Strukturbiologie und Infektionsforschung

Deutsch-französisches Promotionsprogramm zu Strukturbiologie und Infektionsforschung

Forschende der Universitäten Hamburg und Strasbourg haben ein deutsch-französisches Kolleg für Doktorandinnen und Doktoranden an der Schnittstelle von Strukturbiologie und Infektionsforschung eingeworben. Das Programm mit dem Titel “Integrative Biologie von Infektionen und Krankheiten” wird ab Januar 2022 für vier Jahre von der Deutsch-Französischen Hochschule finanziert.

Französische Studie „ComPaRe Long Covid“: wissenschaftliche Erfassung der Krankheitsschwere und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Patienten

Französische Studie „ComPaRe Long Covid“: wissenschaftliche Erfassung der Krankheitsschwere und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Patienten

Forscher der ComPaRe-Kohorte (Communité des Patients pour la Recherche, compare.aphp.fr – Patientenvereinigung für Forschungszwecke) unter der Leitung von Prof. Philippe Ravaud, AP-HP / Universität Paris / Inserm, haben eine neue Methode zur Entwicklung und Validierung des ersten wissenschaftlichen Verfahrens zur Ermittlung des Schweregrads der Krankheit und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Patienten angewandt. Diese Studie mit 1022 Patienten, die an den Langzeitfolgen der Coronavirus-Erkrankung leiden, wurde am 29. April 2021 in der Zeitschrift Clinical Infectious Diseases veröffentlicht.

Atos weiht neues F&E-Zentrum für Quanteninformatik, KI und Cybersicherheit ein

Atos weiht neues F&E-Zentrum für Quanteninformatik, KI und Cybersicherheit ein

Atos, ein weltweit führender Anbieter für die digitale Transformation, hat am 22. April 2021 ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Les Clayes-sous-Bois, in der Region Paris eingeweiht. Auf 8.000 m² forschen hier insgesamt 350 Ingenieure in den Bereichen Quanteninformatik, Hochleistungsrechnen, Edge-Computing, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit, aber auch zu Themen des Klimawandels.