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Die Zahlen der Forschung

In Frankreich wurden 2016 55,8 Mrd. € – davon 16,8 Mrd. öffentliche Gelder – für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In Deutschland sind es sogar 104 Mrd. € – davon 26,5 Mrd. öffentliche Gelder. (Quelle : OWZE) Seit 1901 gingen 129 Nobelpreise (Physik, Chemie und Medizin) und 14 Fields-Medaillen an Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland.

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Französische Studie „ComPaRe Long Covid“: wissenschaftliche Erfassung der Krankheitsschwere und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Patienten

Französische Studie „ComPaRe Long Covid“: wissenschaftliche Erfassung der Krankheitsschwere und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Patienten

Forscher der ComPaRe-Kohorte (Communité des Patients pour la Recherche, compare.aphp.fr – Patientenvereinigung für Forschungszwecke) unter der Leitung von Prof. Philippe Ravaud, AP-HP / Universität Paris / Inserm, haben eine neue Methode zur Entwicklung und Validierung des ersten wissenschaftlichen Verfahrens zur Ermittlung des Schweregrads der Krankheit und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Patienten angewandt. Diese Studie mit 1022 Patienten, die an den Langzeitfolgen der Coronavirus-Erkrankung leiden, wurde am 29. April 2021 in der Zeitschrift Clinical Infectious Diseases veröffentlicht.

Atos weiht neues F&E-Zentrum für Quanteninformatik, KI und Cybersicherheit ein

Atos weiht neues F&E-Zentrum für Quanteninformatik, KI und Cybersicherheit ein

Atos, ein weltweit führender Anbieter für die digitale Transformation, hat am 22. April 2021 ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Les Clayes-sous-Bois, in der Region Paris eingeweiht. Auf 8.000 m² forschen hier insgesamt 350 Ingenieure in den Bereichen Quanteninformatik, Hochleistungsrechnen, Edge-Computing, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit, aber auch zu Themen des Klimawandels.

Frankreichs Regierung und Nationale Forschungsagentur unterzeichnen Ziel- und Leistungsvertrag

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Der am 26.04.2021 unterschriebene Ziel- und Leistungsvertrag stärkt die Rolle der nationalen Forschungsagentur und benennt sechs übergreifende Ziele zur Förderung der Forschungslandschaft Frankreichs, darunter auch die Förderung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit und Open Science.

PREIS FORCHEURS JEAN-MARIE LEHN 2021 für deutsch-französische Kooperationen. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen wurde bis zum 19. Juli 2021 verlängert

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Der aus dem deutschen Wort Forscher und dem französischen Wort chercheur gebildete Neologismus Forcheur, der von dem gleichnamigen Werk von Gérard Foussier übernommen wurde, bezeichnet Forscher/-innen, die täglich beiderseits des Rheins zusammenarbeiten. Die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule organisieren in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises Forcheurs Jean-Marie Lehn an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Dieser sinnbildliche Name verdeutlicht das erklärte Ziel, eine engere Zusammenarbeit der deutschen und der französischen Wissenschaftsgemeinschaft zu fördern. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.

Ein europäisches Konsortium zur Früherkennung von Schlaganfall und Vorhofflimmern

Ein europäisches Konsortium zur Früherkennung von Schlaganfall und Vorhofflimmern

Das europäische Projekt MAESTRIA, das im März 2021 für eine Laufzeit von 5 Jahren gestartet ist, stellt sich den großen Herausforderungen der Datenintegration und der personalisierten Medizin mit dem Ziel der Prävention von Herzrhythmusstörungen und Schlaganfällen, durch den Einsatz von Ansätzen der künstlichen Intelligenz zur Erstellung von multiparametrischen digitalen Instrumenten. Das von der Universität Sorbonne geleitete und von der Europäischen Union mit fast 14 Millionen Euro geförderte Projekt bringt 18 Partner aus der EU sowie aus Großbritannien, Kanada und Nordamerika zusammen.

Ein Rückblick auf die Karriere von Stefan Pfister, Gewinner des Prix de l’Arc 2021

Ein Rückblick auf die Karriere von Stefan Pfister, Gewinner des Prix de l’Arc 2021

Die Preisverleihung der ARC für Stefan Pfister fand am 30. März in der französischen Botschaft in Berlin statt. Botschafterin Anne-Marie Descôtes überreichte den Preis an Stefan Pfister. „Eine europaweite Kooperation ist bei der Krebsforschung unerlässlich und gelungene private Initiativen wie der Léopold-Griffuel-Preis sind ungemein wichtig, um den Fortschritt im öffentlichen Gesundheitswesen zu unterstützen und voranzubringen“, sagte die Botschafterin. „Der Léopold-Griffuel-Preis der ARC- Stiftung, die jedes Jahr mehr als 26 Millionen Euro für Forschungsprojekte bereitstellt, ist einer der wichtigsten Preise in Europa auf dem Gebiet der Krebsforschung. Professor Pfisters Forschung in der pädiatrischen Onkologie hat zu einem besseren Verständnis der Biologie von Hirntumoren bei Kindern geführt und dazu beigetragen, die klinische Behandlung und die Lebenserwartung dieser jungen Patienten zu verbessern. Dies ist ein perfektes Beispiel für den Nutzen der Grundlagenforschung zum Wohle der Menschheit.“

Bitcoin, eine virtuelle Währung, aber ein echtes Umweltproblem laut dem Zentrum für Forschung in Informatik, Signal- und Automatisierungstechnik in Lille, Frankreich

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130 Millionen Tonnen Kohlenstoff: So viel wird in China ab 2024 jährlich durch das “Mining” von Bitcoins, der bekanntesten Kryptowährung, ausgestoßen werden. Das ist ein Energieverbrauch von 296,59 Terawattstunden (TWh) – mehr im Vergleich zu dem Verbrauch Italiens oder Saudi-Arabiens. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 6. April veröffentlichte Studie der Zeitschrift Nature “Policy assessments for the carbon emission flows and sustainability of Bitcoin blockchain operation in China”. Dies könnte verhindern, dass das Land seine Klimaziele erreicht, so die Forscher, zumal es bei der Stromerzeugung stark von Kohle abhängig ist. Die Studie stellt auch fest, dass im April 2020 80 % der weltweiten Bitcoin-Mining-Operationen zur Sicherung der Währung auf chinesische Unternehmen zurückgingen.

Europäische Hochschulallianz 4EU+ erhält neue Rechtsform

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Die europäische Hochschulallianz 4EU+ hat sich eine eigene Rechtsform gegeben. Den Entschluss dazu fassten Anfang April 2021 die Rektoren der beteiligten Universitäten Prag, Heidelberg, Sorbonne/Paris, Warschau, Kopenhagen und Mailand. Demnach werden die sechs forschungsstarken Universitäten, die gemeinsam die 4EU+ European University Alliance bilden, ihre Zusammenarbeit ab sofort als eingetragener Verein fortsetzen und maßgeblich vertiefen. Der neue rechtliche Rahmen wird unter anderem dazu beitragen, den Austausch innerhalb der Allianz noch effizienter zu gestalten, indem Kompetenzen und Ressourcen gebündelt, Abläufe weiter optimiert und bürokratische Hürden abgebaut werden. Seinen Sitz soll die Allianz unter dem Namen „4EU+ European University Alliance e.V.“ künftig in Heidelberg haben, wo auch das Generalsekretariat angesiedelt sein wird.

Erste Inria – DFKI Summer School zu Künstlicher Intelligenz – Idai 2021

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Inria und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz organisieren ihre erste Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz (KI), die vom 20. bis 23. Juli 2021 im Inria-Zentrum Saclay – Île-de-France stattfinden wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen der länderübergreifenden Partnerschaft zwischen beiden Institutionen statt mit dem Ziel, gemeinsame Forschungsaktivitäten voranzutreiben.

Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

“Procope plus” ist ein Programm, das auf die Förderung der deutsch-französischen Forschungszusammenarbeit abzielt, indem es die Organisation von wissenschaftlichen Symposien und Expertentreffen unterstützt und so dazu beiträgt, anspruchsvolle Forschungsnetzwerke zu strukturieren und zu entwickeln. Projekte können einen dritten europäischen Partner einbeziehen. Besonderes Augenmerk wird auf trilaterale Projekte gelegt, an denen die Niederlande, Polen oder die Schweiz beteiligt sind.