logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

ADEME

Zweiter Projektaufruf „Null Abfälle, Null Verschwendung“

Nach dem Erfolg der ersten Projektausschreibung im letzten Jahr startet nun der zweite Aufruf „Null-Abfall-Gebiete, Null Verschwendung“. Die Bewerber können ihre Projektvorschläge bis zum 31. Juli 2015 auf der Internetseite des Umweltministeriums oder der ADEME (französische Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft) einreichen.

Größter Batteriespeicher Frankreichs

Im Rahmen eines beispiellosen Experiments wird das Departement Aube, im Nordosten Frankreichs in der Region Champagne-Ardenne, den größten Batteriespeicher Frankreichs installieren, um die Entwicklung der Windkraft zu unterstützen und das Stromnetz zu entlasten.

Neue App für den intermodalen Verkehr: “Optimod’Lyon”

Le “Grand Lyon” (Großraum Lyon) hat mit Unterstützung der französischen Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME) das Projekt einer neuen App “Optimod’Lyon” für den intermodalen Verkehr im Großraum Lyon entwickelt.

Sabella D10 – erste Meeresströmungsturbine geht ans Netz

Die 17 m hohe und 450 Tonnen schwere Meeresströmungsturbine wurde am 24. April in Brest eingeweiht. Dieses Vorzeigeprojekt war der Sieger der Projektausschreibung “Demonstrationsanlagen für Meeresenergien”. Die erste Turbine wird im Juli 2015 an das Stromnetz auf der Insel Ouessant in der Bretagne angeschlossen.

Das WATT-Experiment

Weltpremiere: Test des ersten Elektro-Busses mit unbegrenzter Reichweite, ohne komplizierte Infrastruktur, mit integriertem, auf Starkladungen basierendem WATT-System (Wireless Trolley Alternative Technology). Das Pilotprojekt startete am 17. Oktober 2014 auf dem Flughafen Nizza Côte d’Azur. Der neue WATT-Elektrobus verbindet die Terminals 1 und 2.

Solarthermie: Innovative Lösung für den Zugang zur Energie

Das Konsortium des Kooperationsprojekts MICROSOL hat am 20. November 2013 am Standort Cadarache (Frankreich) der CEA (Behörde für Atomenergie und alternative Energien) ein netzunabhängiges solarthermisches Demonstrations-Kraftwerk (CSP) eingeweiht. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Systems auf Grundlage nachhaltiger Technologien, das Menschen in abgelegenen Gebieten mit starker Sonneneinstrahlung mit Strom versorgt, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent.

Stationäre Energiespeicher: Entwicklung einer französischen Exportindustrie bis 2030

Als eine der wichtigsten Säulen der Energiewende gilt die Energie-, Wärme- und Kältespeicherung als aussichtsreicher Kandidat bei der Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Bereits bei der Präsentation der für 34 strategisch wichtige Wirtschaftszweige erarbeiteten Strategien am 12. September 2013 hatte Staatspräsident Hollande die Energiespeicherung zu einer Zukunftsbranche für die französische Industrie erklärt.

Schaffung eines Industriezweiges für synthetischen Kautschuk aus Biomasse

Angesichts der Notwendigkeit nachhaltige Alternativen für die Produktion von Elastomeren zu finden, haben sich drei Schlüsselakteure der Forschung und der Industrie – Axens, IFP Energies nouvelles (IFPEN) und Michelin [1] – zusammengeschlossen und ein Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Pflanzenchemie zur Entwicklung und Vermarktung eines Verfahrens zur Herstellung von biobasierten Butadien (Biobutadien) auf den Weg gebracht. Mit dem sogenannten ″BioButterfly″-Prozess können innovative synthetische Kautschuke aus Biomasse (und damit umweltfreundlicher) hergestellt werden.

Start der sechsten Ausschreibung “Biomasse, Wärme, Industrie, Landwirtschaft, Gewerbe”

Am 27. September 2013 wurde die sechste BCIAT-Ausschreibung für Projekte zur Wärmegewinnung aus Biomasse [1] gestartet. Sie richtet sich an Unternehmen der Landwirtschaft, der Industrie und der Dienstleistungsbranche und zielt auf die Förderung von Industrieanlagen ab, die einen jährlichen Energieertrag von mehr als 1000 Tonnen Öläquivalent aus Biomasse erwirtschaften, mit einem Richtziel von 125.000 Tonnen Öläquivalent pro Jahr.

Sechs Hybridbusse auf Probe in Lyon unterwegs

In Lyon sind ab sofort sechs Linienbusse mit Hybridantrieb unterwegs. Die Flotte besteht aus Bussen der Hersteller MAN, Iveco und Volvo. Jeder Hersteller hat sich auf eine andere Antriebstechnologie konzentriert. So hat MAN beispielsweise sein dieselelektrisches Antriebskonzept mit einem elektrischen Hochleistungsspeicher kombiniert, Iveco hat eine seriell geschaltete Hybrid-Technologie eingeführt, während Volvo einen Parallel-Hybrid-Antrieb entwickelt hat.