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Biomasse

Neue Plattform für die Herstellung von Biomethan

Im März 2016 wird die neue Plattform für Biomethanherstellung Gaya in Saint-Fons, im sogenannten Vallée de la Chimie in Lyon [1], eingeweiht. Das Projekt wird vom Unternehmen Engie und der französischen Behörde für Atom- und alternative Energien (CEA) getragen. In der Anlage wird Biomethan aus Biomasse der zweiten Generation hergestellt, das heißt aus non-Food-Biomasse wie Holz, Stroh und Pappe.

Abgeschlossene Pilotphase für Futurol

Futurol ist ein 2G-Biokraftstoff-Projekt, das 2008 gestartet wurde. Nach 7 Jahren intensiver F&E ging es 2015 in eine neue Schlüsselphase: die Industrialisierung und Vermarktung des Prozesses. Mit Hilfe von geeigneten Enzymen kann die Futurol-Technologie eine breite Palette an non-food Biomasse in Kraftstoff (Cellulose-Ethanol) umwandeln.

Zukunftsinvestitionen: Zwei neue Institute für die Energiewende (ITE) geplant

Das Generalkommissariat für Zukunftsinvestitionen und die französische Forschungsförderagentur (ANR) kündigten am 18. Dezember 2013 die Eröffnung von zwei neuen Instituten für die Energiewende (ITE) an. Die Bezeichnung ITE ersetzt die der ehemaligen Exzellenzinstitute für emissionsfreie Energien (IEED) [1]. Diese beiden neuen Institute gehören zu den acht der zwölf Institute für die Energiewende, die bereits 2012 ausgewählt wurden.

Start der sechsten Ausschreibung “Biomasse, Wärme, Industrie, Landwirtschaft, Gewerbe”

Am 27. September 2013 wurde die sechste BCIAT-Ausschreibung für Projekte zur Wärmegewinnung aus Biomasse [1] gestartet. Sie richtet sich an Unternehmen der Landwirtschaft, der Industrie und der Dienstleistungsbranche und zielt auf die Förderung von Industrieanlagen ab, die einen jährlichen Energieertrag von mehr als 1000 Tonnen Öläquivalent aus Biomasse erwirtschaften, mit einem Richtziel von 125.000 Tonnen Öläquivalent pro Jahr.

Biokraftstoffe der zweiten Generation: Kooperationsvereinbarung zwischen Forschung und Industrie

Das französische Unternehmen Air Liquide hat mit der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) eine Kooperationsvereinbarung über die Entwicklung einer Pilotanlage für die Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation [1] in Frankreich unterzeichnet.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird die CEA auf dem Gelände von Bure-Saudron (Meuse und Haute-Marne) und im Zentrum der CEA in Grenoble (Isère) eine Prozesskette zur Zerkleinerung, zum Pressen, Dosieren und Transportieren von fester Biomasse (einschließlich Holz) entwickeln. Durch diese mechanische Vorbehandlung der Biomasse wird der Energieverbrauch, im Vergleich zur thermischen Vorbehandlung wie dem Rösten oder der Pyrolyse, gesenkt.